Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
18.09.2019

Schriftenreihen Grundlagen, Band 2 - Wer heute von einem «sozialen Organismus» sprechen möchte, sollte zuvor genau erklären, was er darunter meint. Er braucht sich sonst nicht zu wundern, wenn er zu den Vertretern einer «organischen Volkseinheit» gerechnet wird. Der soziale Organismus im Sinne Rudolf Steiners steht nicht für Zentralismus und Nationalismus, sondern für deren Überwindung.  Weiterlesen

05.05.2017

Thomas Mayer und seine Vollgeld-Initiative sezten besonders auf eine Verrechtlichung des Geldes. Sie wollen das Geld seines Warencharakters entkleiden. Nun ist es gerade die heutige staatliche Abstempelung des Geldes, welche das Geld erst zur Ware macht.  Weiterlesen

01.06.2015

Es gibt, neben der bisher hauptsächlich behandelten funktionellen sozialen Dreigliederung von Geistes-, Rechts- und Wirtschaftsleben, eine – oft vernachlässigte – zweite Dreigliederung, die als essentielle be-zeichnet werden kann. Was ist darunter zu verstehen? In den Kernpunkten der sozialen Frage findet sich der Versuch einer wesensgemäßen Charakterisierung der herkömmlich als Produktionsfaktoren...   Weiterlesen

01.10.2000

Etwa ein Jahr, nachdem Rudolf Steiner sich mit seinen Memoranden an Regierungsvertreter von Österreich und Deutschland gewendet hatte, um erstmalig für die Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus einzutreten, findet sich in einem Berliner Mitgliedervortrag folgende merkwürdige Stelle: "Es glauben die Menschen schon etwas Bedeutsames zu haben, wenn...   Weiterlesen