Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

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25.11.2022

In seiner Antwort auf dem ZDF Magazin Royale unterscheidet Jonas Rybak – anders als Jan Böhmermann in seinem Beitrag zur Waldorfschule – zwischen dem Ideal der Waldorfschule, der aktuellen Situation an den Schulen und der Kritik an Rudolf Steiner. Die zum Teil berechtigte Kritik der aktuellen Situation an den Schulen entpuppt sich als Bestätigung für Rudolf Steiners Anliegen einer freien Schule.  Weiterlesen

01.09.2022

Statt sich mit Rudolf Steiners Gesellschaftsverständnis wirklich auseinanderzusetzen, doziert Peter Bierl über eine Dreigliederung, die er sich offenkundig nur in der eigenen Vorstellung gebildet haben kann.  Weiterlesen

19.02.2021

Ansgar Martins bekennt sich zur Frankfurter Schule und bekämpft im Namen des Materialismus die Reinkarnationsidee.  Weiterlesen

19.02.2021

Der katholische Theologe Helmut Zander wird über Jahre zum Steiner-Experten, um möglichst effektiv die Reinkarnation-Idee zu bekämpfen. Noch wirksamer wird es dadurch, dass er sich über seine eigentliche Interessenlage gedeckt hält. Hinter der wissenschaftlichen Fassade steckt aber der Versuch, mit allen Mitteln zu verhindern, dass Reinkarnation in Verbindung mit dem Christentum gebracht wird, weil es die Macht der Kirche bedrohen würde. Wer würde noch der Kirche für den Erlass seiner Sünden etwas bezahlen, wenn er davon ausgeht, dass er sowieso im nächsten Leben seine Fehler selber ausbügeln muss?  Weiterlesen

18.02.2021

Schriftenreihe Grundlagen, Band 9 - Über den Nationalismus hat sich Steiner oft ausgesprochen. Das mußte er schon allein deswegen, um nicht selbst zu den Nationalisten gerechnet zu werden. Wer in den Volksseelen eine Wirklichkeit sieht, kann leicht mißverstanden werden. Steiner betont daher immer wieder, daß er keine Volksseele über andere Volksseelen stellt, und vor allem daß er das Individuum nicht mit seiner Volksseele identifiziert. Er unterscheidet noch dazu streng zwischen den Begriffen Volk und Nation.  Weiterlesen

17.07.2020

Die Auseinandersetzungen mit realem Rassismus, Militarisierung der Polizei, Xenophobie und Nationalismus verschärfen sich derzeit in den USA, seit 2013 unter dem Motto ‹Black Lives Matter›, demselben Jahr, in dem ein Buch über ‹Woodrow Wilsons Rassismus im Dienste der Nation› erschien. Der Nationalgedanke, wie ihn Woodrow Wilson in Europa umgesetzt hat und wie er bis heute das politische Leben strukturiert, setzt voraus, dass Völker nur nebeneinander leben können, und sich nicht mit anderen vermischen sollen. Schaut man genauer auf das innenpolitische Wirken von Woodrow Wilson hin, sieht man, dass er sich stark für die Rassentrennung aussprach und sie in den USA – gegenläufig zur vorangegangenen Integration – umsetzen ließ.  Weiterlesen

01.09.2011

Johannes Mosmann vom Institut für soziale Dreigliederung zum Verhältnis von Volkskultur und Staat bei Rudolf Steiner am 10. September 2011 auf dem Symposium „Rudolf Steiner – ein Kämpfer gegen den Rassismus“ anlässlich der 150 Jahresfeier für Rudolf Steiner. Sehr verehrte Anwesende, Im vergangenen Jahr konnten wir beobachten, wie die Menschen in den verschiedensten...   Weiterlesen

19.07.2003

Eigentlich widerspricht es dem Wissenschaftsverständnis der Anthroposophie, Zitate aus dem Gesamtwerk Steiners herauszulösen. Da dies aber exzessiv und einseitig von Autoren getan wird, die Steiner unterstellen, er sei Rassist oder Antisemit gewesen, werden hier Zitate aus dem Gesamtwerk veröffentlicht, die das genaue Gegenteil belegen.  Weiterlesen