Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

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als Grundlage für ein erstrebtes Dreigliederungs-Lexikon - Ein Versuch, der auch in in dieser vorläufigen, sich ständig verändernden Form möglicherweise schon hilfreich sein kann, wenn man Fragen zu Wirtschaft, Kapital, Demokratie, Individuum und Gesellschaft, Freiheit, Ethik usw. auf dem Hintergrund der Dreigliederung und damit der Anthroposophie nachgehen will.  Weiterlesen

02.03.2018

Der Moment des Erwachens für die sozialen Nöte der Gegenwart ist ein gefährlicher Augenblick im Leben der Anthroposophischen Gesellschaft. Diese Gesellschaft existiert nämlich von Anfang an nicht anders denn als freies Geistesleben. Die Mitglieder der AG verbindet keine gemeinsame Ideologie, sondern die freie Begegnung im individuellen Ringen um geistige Erkenntnis. Sofern sie sich so versteht, ist die Anthroposophische Gesellschaft als solche bereits eine soziale Initiative, die zur «Transformation» der Gesellschaft beiträgt.  Weiterlesen

02.02.2015

Plädoyer für die Überwindung einer unsachgemäßen Gegenüberstellung - Was liegt eigentlich dem Verhältnis von akademischer Wissenschaft und Anthroposophie zugrunde? Braucht Anthroposophie wirklich akademische Anerkennung oder hat vielmehr die Anthroposophie aus sich heraus etwas beizutragen, was gerade der heutigen Wissenschaftskultur eine notwendige Erweiterung bringen würde?  Weiterlesen

01.03.2010

Öffentlicher Vortrag vom 04.03.10 im Sinnewerk, Berlin.Sehr verehrte Damen und Herren,Im vergangenen Jahr habe ich einen Kongress an der TU besucht, der hieß „McPlanet“. Das Motto lautete: „Game Over – Neustart!“ Gemeint war, dass unser Wirtschaftssystem mit der Finanzkrise an sein Ende gekommen sei, und wir nunmehr eine neue Ära einläuten könnten. Sie wissen...   Weiterlesen

01.11.2008

Wohnen und bauen, auch ohne dass einem der Grund und Boden gehört: Diese Idee vereint Anarchisten und Anthroposophen. Die deutsche Bewegung für soziale Dreigliederung stösst vielerorts auf Sympathie – ähnliche Ziele verfolgt in der Schweiz die Stiftung Edith Maryon. Es...   Weiterlesen

01.04.2008

Immer wieder wird Rudolf Steiner vorgeworfen, er habe sich mehrfach betont judenfeindlich geäußert und sei Antisemit gewesen. In der Folge wird Entsprechendes der gesamten Anthroposophie angelastet.Der Vorwurf bezieht sich insbesondere auf Äußerungen Steiners, die dieser in der Besprechung des Buches Homunkulus von Robert Hamerling getan hat. Die Besprechung erschien 1888 in der...   Weiterlesen

01.03.2006

Es ist also nun so weit, wovon so mancher staatsgläubige Zeitgenosse schon lange träumte: die Eurythmie ist hoffähig geworden. Wer noch dachte, dass die Ernennung eines Eurythmisten zum Professor, wie sie vor mittlerweile vier Jahren (2002) an der Alanus Hochschule durchgeführt wurde, ein einmaliges Missverständnis oder ein humorvoller PR-Gag war, der weiß nun spätestens...   Weiterlesen

01.01.2005

Um outro mundo é possivelZeitgleich mit dem WorldEconomicForum (WEF) in Davos, ging das 5. Weltsozialforum in Porto Alegre (Rio Grande do Sul, Südbrasilien) zu Ende. Die vielen Zelte, in denen die über 120.000 Teilnehmer sechs Tage lang in über 2000 Seminaren und Gesprächsgruppen vor sich hin schwitzten wurden wieder abgebaut.In den ersten drei Jahren war das WSF in den gediegenen...   Weiterlesen

01.11.2004

Bis Dezember 2004 gibt es zum ersten Mal in Deutschland eine Ausstellung, die einen umfassenden Überblick über Entwicklung und Hintergründe der Organischen Architektur gibt. In der OA-Austellung, bei der Philharmonie Berlin, Foyer Kammermusiksaal - selber ein gelungenes Beispiel der organischen Architektur - werden Pioniere und heutige Vertreter dieser Richtung anhand von Abbildungen und Modellen dargestellt.  Weiterlesen

01.05.2003

Strategische Überlegungen aus Berliner PerspektiveDas Lied von der Krise im Gesundheitswesen pfeifen die Spatzen von den Dächern. Der Kanzler hat diesbezügliche Reformen bei seiner Regierungserklärung am 14. März als die wichtigste nationale Aufgabe bezeichnet. Und Demographen warnen davor, dass alles noch schlimmer kommen kann. Tatsache ist, dass die geplanten Reformprojekte auch...   Weiterlesen

01.07.1999

Die Dreigliederung des sozialen Organismusals Weg zu einer zeitgemäßen Sozialgestaltung   Vorwort Individualisierung als ZeittendenzAnthroposophie - innerer...   Weiterlesen

01.03.1986

Mit dieser Arbeit liegt zum ersten Mal eine vergleichende Untersuchung des dialektisch-historischen Materialismus (Marxismus) und der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (Anthroposophie) vor. Diese beiden wichtigen Gegenwartsströmungen werden hier nach ihrem Beitrag zu philosophisch-weltanschaulichen Grundproblemen befragt: Verhältnis von Materie und Bewußtsein, Rolle und Leistungsfähigkeit...   Weiterlesen

01.04.1965

Der Anthroposoph und die Politik - Die Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der sich nur im einzelnen Menschen beziehungsweise in deren gesellschaftlichem Zusammenleben vollziehen kann. Das bleibt auf der Erkenntnisebene. Sektiererei entsteht, wenn sich Gruppen bilden, die bestimmte Weltanschauungen pflegen in dem Bestreben, sie der Umwelt aufzudrängen. Das können auch politische Inhalte sein.  Weiterlesen

26.06.1919

In diesem Artikel für die Solothurner Zeitung geht Karl Ballmer 1919 auf Vorurteile gegen Anthroposophen ein und zeigt, dass Rudolf Steiner und die Anthroposophie nicht nur über ästhetische und geistige Welten etwas zu sagen haben, sondern auch die soziale Frage so beantworten können, dass die Menschenwürde nicht verletzt wird. Wer den Artikel genauer liest, wird allerdings merken, dass Karl Ballmer hier die menschliche Arbeit nicht als eine Freiheitsfrage, sondern als eine Rechtsfrage ansieht.  Weiterlesen