Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
01.04.2004

Am 12.04.2004 (Ostermontag) gab es einen interessanten Beitrag im Deutschlandfunk: "Zwischen Denglisch und Altfränkisch".Es ging um die zunehmende Anglisierung der deutschen Sprache, insbesondere in der Werbung und in der IT-Branche (IT auch so eine Abkürzung = Informationstechnologie).Einerseits...   Weiterlesen

01.12.2001

"Du räumst dem Staate denn doch zu viel Gewalt ein. Er darf nicht fordern, was er nicht erzwingen kann. Was aber die Liebe gibt und der Geist, das läßt sich nicht erzwingen. Das laß er unangetastet, oder man nehme sein Gesetz und schlag es an den Pranger! Beim Himmel! der weiß nicht, was er sündigt, der den Staat zur Sittenschule machen will. Immerhin hat das den Staat zur...   Weiterlesen

01.06.2001

Die gegenwärtige, von Nicanor Perlas angeregte, Auseinandersetzung zum Begriff der Zivilgesellschaft, kann zur Erhellung wesentlicher "Kernpunkte der sozialen Frage" beitragen - Kernpunkte, die bereits von Rudolf Steiner zukunftsweisend offengelegt wurden, die aber bis heute noch nicht die genügende Aufmerksamkeit gefunden haben.Wer zur Wirkenszeit Rudolf Steiners als anthroposophisch interessierter...   Weiterlesen

01.03.1995

Zwei Dinge erschweren das Erkennen der Zusammenhänge:1. Die Beziehung zwischen dem Gliede "Geistesleben"(GL) und den beiden anderen Gliedern des "sozialen Organismus" sowie2. die überall gebräuchliche falsche Verwendung der Wörter "Demokratie" und "demokratisch".Zu 1:Bisher ist mir nur eine Stelle aufgefallen, an der Rudolf Steiner...   Weiterlesen

01.10.1994

(Vorlauf)IIIWenn man sich einmal darüber klar ist, daß Ausbildung und Anwendung der individuellen Fähigkeiten der Menschen funktionell zum Geistesleben des sozialen Organismus gehören, an dem jeder Mensch ebenso wie am Rechtsleben und an der Wirtschaft Anteil hat, dann wird auch Verständnis dafür...   Weiterlesen

01.09.1994

Zum Beitrag Wie funktioniert freies Geistesleben? von Christoph Lindenberg in Heft 6/94, S. 486-489 Es ist mir an erster Stelle ein Bedürfnis, Herrn Lindenberg zu danken, daß er das, was in den Couloirs der anthroposophischen Institutionen im Brustton der geteilten Überzeugung zur sozialen Dreigliederung (und deren institutionellen Variante insbesondere)...   Weiterlesen

01.09.1994

Zum Beitrag Wie funktioniert freies Geistesleben? von Christoph Lindenberg in Heft 6/94, S. 486-489In seinem Beitrag zur Frage, wie freies Geistesleben funktioniere, schildert Christoph Lindenberg Bedingungen für dessen Entfaltung, wobei er als erstes das Individuum als »Einfallstor geistiger Produktivität« im...   Weiterlesen

01.09.1994

Zum Beitrag Wie funktioniert freies Geistesleben? von Christoph Lindenberg in Heft 6/94, S. 486-489Der Abschnitt, dem meine Bedenken gelten, trägt die Überschrift Führung und Entscheidung. Beides hält Lindenberg in einer Korporation des Geisteslebens für unverzichtar. Mit beidem habe ich zunächst keine Probleme. Schon gar nicht damit, daß Lindenberg...   Weiterlesen

01.09.1994

Zum Beitrag Wie funktioniert freies Geistesleben? von Christoph Lindenberg in Heft 6/94, S. 486-489Zur Frage von Führung und Entscheidung: Natürlich haben Vorschriften und Reglementierungen nichts im Geistesleben zu suchen. Wer bestritte denn das Darum geht es nicht. - Im selben Moment, wo ich mit anderen (befähigungs-ungleichen)...   Weiterlesen

01.06.1994

Das Risiko der Freiheit erscheint vielen als zu groß. Jedenfalls muß - so meint man - sichergestellt werden, daß, bevor man mit der Freiheit anfängt, festgelegt ist, was dabei rauskommen darf und wie es funktioniert. Deshalb haben gescheite Leute vor der realen Gründung einer geistigen Institution oft zuerst die Verfassung der Einrichtung entworfen: allerlei Gremien wurden ersonnen:...   Weiterlesen

01.06.1994

IFür ein tieferes Verständnis der umfassenden kulturellen und sozialen Verfallserscheinungen, an denen die gegenwärtige Welt leidet und die sie in die ungeheuren, gefahrdrohenden Krisen hineingetrieben haben, ergibt sich klar, daß diese gegenwärtige Welt primär und fundamental an der Ohnmacht und dem Versagen des Geisteslebens krankt.Jeder auf die soziale Wirklichkeit gerichtete...   Weiterlesen

Soziale und antisoziale ImpulseDer ungelöste und scheinbar unlösbare Gegensatz von individueller Freiheit und sozialer Gemeinschaft ist die eigentliche Ursache der unzähligen Fragwürdigkeiten unseres heutigen gesellschaftlichen Daseins, ist das Zentralproblem unserer Zeit. Und doch wissen wir instinktiv: Die beiden Begriffe gehören zusammen; auf sozialem...   Weiterlesen