Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
01.06.1999

Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, Werd ich nun nicht los. (Goethe - Der Zauberlehrling) In der Gentechnik überschreiten wir heute Grenzen, die menschlichem Eingriff in die Schöpfung bisher gesetzt waren. Zugleich stoßen wir an Grenzen unserer bisher ausgebildeten Verantwortungsfähigkeit. Während dieses Problem von vielen immerhin bemerkt wird, wird...   Weiterlesen

01.02.1999

Siehe:www.sozialimpulse.de/pdf-Dateien/Beziehungsdienstleistung.pdf (pdf)   Weiterlesen

01.01.1999

Eine aktualisierte Version dieses Textes finden Sie unter:www.sozialimpulse.de/pdf-Dateien/Arbeitslosigkeit.pdf (pdf)   Weiterlesen

01.09.1998

"Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so größer, je weniger der einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heißt, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden."Die...   Weiterlesen

01.09.1998

Siehe:www.sozialimpulse.de/pdf-Dateien/Dreigliederungsbewegung.pdf (pdf)   Weiterlesen

01.09.1998

Mit der "Frage nach den Unterschieden" hat sich Christian Grauer auf der Steiner-Mailing-List im Internet auseinandergesetzt. Dort war er gefragt worden: "Du bist also ein durch die Waldorfschule gegangener Anthroposoph? Laß mich weiter neugierig sein: Was unterscheidet Deiner Meinung nach eine Waldorfschule von einer gewöhnlichen Schule?" Wir geben die ausführliche Antwort von Christian hier...   Weiterlesen

01.06.1998

Siehe:www.sozialimpulse.de/Texte_html/Demokratie.htm   Weiterlesen

01.01.1998

Zur Zeit suchen 150000 junge Menschen in Deutschland eine Arbeit. Die Arbeitslosigkeit überschreitet die 4-Millionen-Grenze. Die Krankenkassenkosten sind bis über die Grenze des Erträglichen für den Normalverbraucher gestiegen. Ein Zahnersatz kostet zur Zeit ca. DM 2000.-. Es ist abzusehen, daß die Kosten für das Kassenwesen vom einzelnen nicht mehr aufgebracht werden können....   Weiterlesen

01.09.1997

Siehe:www.sozialimpulse.de/pdf-Dateien/Wer_soll_die_Arbeitslosigkeit_bezahlen.pdf (pdf)   Weiterlesen

01.08.1997

Eines vorweg: Ich komme aus einem Land, wo der Nationalismus keineswegs verpönt ist, sondern noch eine politische Selbstverständlichkeit darstellt. Deutschland hat mich gerade deswegen angezogen, weil hier der Kampf gegen den Nationalismus nicht von vornherein verloren scheint.  Weiterlesen

01.08.1997

Zu den Kernpunkten der sozialen Dreigliederung gehört die Überwindung des Nationalismus. Erste Ansätze zu dieser Überwindung gibt es schon im Frühwerk Rudolf Steiners. Dort bleibt es aber meistens bei Andeutungen. Verständlich werden sie oft erst durch sein späteres Werk. Man kann sich fragen, warum Rudolf Steiner solange braucht, um seine Ideen auf den Punkt zu bringen. Liegt es nur an seiner eigenen Entwicklung oder auch an äußeren Umständen? Hier lohnt es sich einen Blick auf seine Biographie zu werfen.  Weiterlesen

01.08.1997

Heute stehen wir vor einer grundlegenden Neuorientierung, was die Zukunft der Arbeit betrifft. Die sogenannte Arbeitslosigkeit (eigentlich Erwerblosigkeit und mangelnde soziale Verteilung von Finanzen und sinnvoller Arbeit) ist ein Aufruf für eine neue soziale Gestaltung der heutigen Gesellschaft. Rudolf Steiner hat bereits zu Jahrhunderbeginn solch neue Perspektiven aufgezeigt...   Weiterlesen

01.07.1997

Diese Arbeit ist ein Plädoyer für individuelle Minderheitenrechte und gegen einen rechtlichen Zwang zur kulturellen Assimilation. Viele Autoren sehen darin einen Widerspruch. Wer keinen Widerspruch sehen kann, gilt ihnen dann als naiv. In der vorhandenen wissenschaftlichen Literatur sehe ich aber keinen Anlaß, diese Naivität aufzugeben.  Weiterlesen

01.07.1997

Rudolf Steiners Verhältnis zur Politik war ein sehr konkretes. Er betrachtete sie nicht als etwas Nebensächliches oder echte geistige Bestrebungen sogar Störendes. Im Gegenteil. Er wollte seinen Zeitgenossen für den wirklichen Charakter und die Hintergründe der politischen Geschehnisse die Augen öffnen. Man braucht nur einen Blick zu werfen in die Zeitgeschichtlichen Betrachtungen aus...   Weiterlesen

01.04.1997

Siehe:www.sozialimpulse.de/pdf-Dateien/Globalisierungsfalle.pdf (pdf)   Weiterlesen

01.12.1996

Am 24. November fand im Rudolf Steiner Haus Frankfurt ein Seminar der Initiative" Netzwerk Dreigliederung " zum Thema "Steuerreform " statt. Dabei habe ich selber einleitend zur aktuellen Steuerreformdebatte referiert, Dr. Benediktus Hardorp behandelte dann ausführlich die Frage nach der Verbrauchsbesteuerung als dem sinnvollen Ziel jeder Steuerreform. Im folgenden habe ich versucht, wesentliche...   Weiterlesen

01.12.1996

In der Briefsammlung «Über die ästhetische Erziehung des Menschen» geht Schiller nur in den ersten Briefen und in dem letzten Brief auf die Politik ein. Bis zum achten Brief versucht er gegen seine Zeit zu rechtfertigen, warum er sich mit Ästhetik, statt mit Politik beschäftigen will. Ihm scheint es also nur darum zu gehen, mit dem Thema Politik «fertig» zu werden. Im siebenundzwanzigsten Brief kehrt er zwar zur Politik zurück, aber mit ihm brechen auch die Briefe ab. Heißt es, daß die «politischen» Briefe noch gar nicht geschrieben worden sind?  Weiterlesen

01.10.1996

Deutsche Nationalisten haben oft Herder und Fichte zu ihren großen Vorgängern gemacht. Sogar mit Hilfe von Zitaten. Es heißt aber noch lange nicht, daß diese Textfetzen bei diesen beiden Denkern die selbe Bedeutung haben, wie bei denen, die sie als Zitate benutzt-ausgenutzt haben. Es hat sich kaum einer um den Zusammenhang, in dem diese Zitate standen, gekümmert.  Weiterlesen

01.10.1995

Kant und Herder - Wilson und Steiner - Statt die Arbeit der heutigen internationalen Einrichtungen zu bewerten, beschäftige ich mich hier bloß mit Ideen. Ideen darüber, wie solche Einrichtungen aussehen könnten. Kant setzt auf Einrichtungen, Herder auf Gesinnungen. Interessant ist dabei ihr Menschen- und Geschichtsverständnis. Bei Wilson und Steiner geht es zunächst um eine andere Frage. Wilson legt den Schwerpunkt auf die Außenpolitik, Steiner auf die Innenpolitik. Dazu kommt die Freiheitsauffassung, worin sie sich deutlich unterscheiden. Die Folgen für die Politik sind gravierend.  Weiterlesen

01.10.1995

Wer hat heute im Bewußtsein, daß Rudolf Steiner einer der großen Vorkämpfer der multikulturellen Gesellschaft war? Vor 78 Jahren trat er mit einem politischen Programm für die Nachkriegsordnung auf. Die Nationalstaaten hatten abgewirtschaftet; sie hatten Europa ins Unglück gestürzt, Rudolf Steiner wollte nun die Völker, die Ethnien von...   Weiterlesen

01.06.1995

Die Idee des Bildungsgutscheins steht für das Recht auf Chancengleichheit in einem Bildungswesen, das sich auf Autonomie und Wettbewerb der Schulen und Hochschule gründet und deshalb...   Weiterlesen

01.05.1995

 Beschluß vom 16.5.1995; Aktenzeichen:1 BvR 1087/91(Quelle: Neue Juristische Wochenschrift(NJW), Seite 2477-2483, Jahr 1995)Senatsentscheidungamtlicher Leitsatz:1. Die Anbringung eines Kreuzes oder Kruzifixes in den Unterrichtsräumen einer staatlichen Pflichtschute,die...   Weiterlesen

01.03.1995

Als vor bald 5 Jahren, aus vielfältigen Gesprächen und Erfahrungen, das Initiativkonto in kleinst-möglicher "Besetzung" von Diana-Maria Sagvosdkina und Thomas Brunner begründet wurde, da war vor allem noch Ahnung, welcher Impuls nun langsam bewußter be- und ergriffen werden kann. Eine Erkenntnis stand uns damals allerdings schon deutlich vor Augen: daß eine der Hauptursachen...   Weiterlesen

01.03.1995

Zwei Dinge erschweren das Erkennen der Zusammenhänge:1. Die Beziehung zwischen dem Gliede "Geistesleben"(GL) und den beiden anderen Gliedern des "sozialen Organismus" sowie2. die überall gebräuchliche falsche Verwendung der Wörter "Demokratie" und "demokratisch".Zu 1:Bisher ist mir nur eine Stelle aufgefallen, an der Rudolf Steiner...   Weiterlesen

01.03.1995

Wer in heutiger Zeit mitverfolgt, unter welchen Umständen die Menschen auf der Erde leben, wird sich sagen, daß eine gründliche Veränderung dieser Umstände nötig ist. Andererseits ist es so, daß „die Umstände“ ein Ergebnis dessen sind, was die Menschen fühlen, denken und wollen. Wir befinden uns in einem Labyrinth, sehen zunächst keinen Ausweg.Wenn unsere...   Weiterlesen

01.12.1994

Produktivitätsfortschritt - Steigerung der verfügbaren Zeit Arbeitslosigkeit ist aus einer zeitweiligen, konjunkturellen Erscheinung zum strukturell bedingten Dauererphänomen geworden....   Weiterlesen