Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
01.03.2000

Die kulturelle Natur der Zivilgesellschaft - Am 25. April 1999 befiel die Kommunistische Partei Chinas eine außergewöhnliche Angst. Mehr als 10.000 Anhänger des spirituellen Gurus, Li Hongzhi, auch Meister Li genannt, versammelten sich ruhig und friedfertig in den Büros der Kommunistischen Partei in Zhongnanhai. Die kommunistische Führung Chinas geriet in Panik. Man erinnerte sich sofort an die friedliche Studentenrevolte in Tiananmem 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Zemin und andere Parteiführer befürchten, dass Falun Gong die geistige Leere füllen und dadurch dramatische Veränderungen in China herbeiführen wird.  Weiterlesen

01.03.2000

Die Zivilgesellschaft als globale Ausgleichskraft - Foreign Affairs veröffentlichte einen ungewöhnlichen Artikel «Power Shift». Die Autorin, Jessica T. Matthews, ein führendes, ranghöheres Mitglied des CFR bot eine unerwartete Einschätzung über das Ende des Kalten Krieges an. Matthews argumentierte, dass das Auftauchen der Zivilgesellschaft gegenüber dem Staat und der Wirtschaft einer der wichtigsten Machtwechsel in der Welt war, der seit dem Fall der Berliner Mauer stattgefunden hat.  Weiterlesen

01.03.2000

Ein Vorschlag für diejenigen, die keine Zeit haben, das ganze Buch zu lesen. Die Einleitung ist wichtig, da es eine Art «orientierender Zusammenfassung» der wichtigsten Punkte des Buches ist. Behauptungen, die dort übertrieben erscheinen können, sind tatsächlich durch weitere Ausführungen in den entsprechenden Abschnitten des Buches gestützt. Nach der Einleitung kann man direkt zu Kapitel 5 gehen: «Die kulturelle Natur der Zivilgesellschaft». Kapitel 5 zusammen mit Kapitel 8 bilden in vieler Hinsicht das Herz des Buches. Der Rest kann dann studiert werden, wie es die Zeit erlaubt. Wer sich nicht bewusst ist, warum Zivilgesellschaft momentan so umfassend und global thematisiert wird, dem wird Kapitel 3 empfohlen, welches detailliert die Notwendigkeit der Zivilgesellschaft als globaler Kraft beschreibt.  Weiterlesen

01.03.2000

Gedanken zu Rudolf Steiners Begriff der wirtschaftlichen AssoziationenEzrah Bakker ist Ökonom und Partner im Orifiel Institute in den Niederlanden. Dieser Artikel wurde zuerst in dem niederländischen Magazin Driegonaal veröffentlicht. Er wurde ins Englische übertragen von Joke Murray und Christopher Houghton Budd, und aus dem Englischen ins Deutsche von Stefan...   Weiterlesen

01.03.2000

Geld: eine Sache der Abmachungen und AnsprücheDie Einführung der Euro bietet eine schöne Gelegenheit um sich mal näher mit der Frage zu beschäftigen wie unser heutiges Geldsystem eigentlich funktioniert. Im ökonomischen Gedankengut Rudolf Steiners können wichtige Anhaltspunkte dafür gefunden werden. Am Schluss seines Werkes "National Ökonomischer Kurs" forderte er die Teilnehmer...   Weiterlesen

01.01.2000

1. Zur Situation2. Das Problema) Das Verhältnis von Staat und Gesellschaftb) Die zentral verwaltete Gesellschaftc) Die freiheitliche Ordnung3. Der Einfluß des Staates...   Weiterlesen

01.01.2000

Mit dem Erbbaurecht auf dem richtigen Weg?1. FragestellungEin vom Land Baden-Württemberg gefördertes Forschungsprojekt über die sachgerechte Ausgestaltung kommunaler Erbbaurechtsverträge bot mir Gelegenheit, mich im Winter 1992/93 in die Erbbaurechts-Initiative des Seminars für freiheitliche Ordnung einzufädeln, über die Jobst von Heynitz in diesem Band berichtet. Meine...   Weiterlesen

01.12.1999

Die Zeitschrift Herder Korrespondenz, Heft 8, August 1999, brachte ein Interview mit dem katholischen Politologen Warnfried Dettling. Dieser äußerte sich darin wie folgt zum eigentlich "Neuen" am Konzept der Bürgergesellschaft:"Frage: Um diesem ordnungspolitischen Dualismus [zwischen Markt und Staat] zu entkommen, propagieren Sie das Konzept der "Bürgergesellschaft"? Wie kann dieses...   Weiterlesen

01.12.1999

Es ist selten, daß man auf Bemühungen trifft, die Dreigliederung, die von Rudolf Steiner verkündete Soziallehre, in die Öffentlichkeit zu bringen, ihren Ort innerhalb der heutigen Debatten oder Entwicklungen sichtbar zu machen oder Anknüpfungspunkte für ihre Geltendmachung aufzuzeigen. Insofern verdient es Interesse, wenn in Anthroposophie weltweit - der seit 1998 erscheinenden Beilage...   Weiterlesen

01.12.1999

Das Gesundheitswesen krankt. Liegt in der Sicht- und Arbeitsweise der anthroposophischen Medizin ein Potential, das weiterführt? Der "Verband der gemeinnützigen Krankenhäuser für anthroposophische Medizin" und die WELEDA NACHRICHTEN versammelten Spezialisten, um Perspektiven und Chancen zu diskutieren - ausgehend von der Frage: Was erwartet einen in einer anthroposophischen...   Weiterlesen

01.11.1999

In einem Leserbrief an Info3 spricht sich Sven Lauritzen für ein "Recht auf Arbeit" und sieht darin eine Forderung der sozialen Dreigliederung. "Recht auf Arbeit" und Arbeitswang laufen aber auf dasselbe hinaus: Sie lenken beide von der wirtschaftlichen Aufgabe ab, die Produktion an die Konsumbedürfnisse anzupassen.  Weiterlesen

01.11.1999

In einem Leserbrief an Info3 spricht sich Jörg Ewert für die Gründung einer Dreigliederungspartei. Er beruft sich dabei auf Rudolf Steiner, der sich für eine Beteiligung an der Wahlen auspricht, um dann anschliessend alle Entscheidungen blockieren zu können, die einer sozialen Dreigliederung widersprechen. Jörg Ewert hat aber eines übersehen.  Weiterlesen

01.11.1999

Für Ihren Aufsatz zur Dreigliederung in Info3 vielen Dank! Um mit der sozialen Dreigliederung zu einem »Durchbruch in der öffentlichen Diskussion zu kommen«, möchte ich Ihnen vorschlagen, dass wir alle zusammen, die das wollen, als »Partei für soziale Dreigliederung« diese Idee in der Öffentlichkeit bekannter machen und schließlich auch im Parlament vertreten (GA 337a, Seite 167f). Die...   Weiterlesen

01.11.1999

Schon die französische Revolution hat klargemacht, dass es sowohl um Freiheit (liberté) als auch Gleichheit (égalité) als auch Brüderlichkeit (fraternité) der Menschen untereinander geht, und zwar eben Freiheit im Sinne eines freien Kultur- und Geisteslebens, Gleichheit im Rechtsleben und Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben. Wenn man sich nicht immer wieder klar macht,...   Weiterlesen

01.10.1999

Auch für kleinere Unternehmen ist der Gang an die Börse oft der einzige Weg zur Kapitalbeschaffung. Die neue Initiative s-inn, hervorgegangen aus praktischen Anwendungen der Wirtschaftsphilosophie Steiners, will hier Alternativen schaffen.Mensch und Geld: Wer ist Herr, wer Knecht? Bewusstes Handeln inmitten der Hektik der Finanzwelt: ... Plädoyer für einen s-inn-vollen Umgang mit GeldDass...   Weiterlesen

01.10.1999

Die Veröffentlichung uralter Mitschriften von Vorträgen und Diskussionsabenden kann heute leicht wie ein Anachronismus angesehen werden. Zwei neue Bände der Steiner-Gesamtausgabe voller Zündstoff aus der sogenannten »Dreigliederungszeit« sind dennoch geeignet, weit in die Zukunft reichende Taten zu inspirieren - und den Schlaf manch eines Anthroposophen zu stören: Ist die Dreigliederung...   Weiterlesen

01.08.1999

Zuerst erschienen in: Der Europäer, 08/1999, S. 15-20 Nachdruck mit freundlicher Genehmigung von Verfasser und Herausgeber Zu: Alexander Caspar, Wirtschaften in der Zukunft (Buchbesprechung) Redaktionelle Vorbemerkung: Die ebenso vom Blick auf die heutige Zeitlage wie durch R. Steiners Ausfühungen zu einer neuen Geld- und Wirtschaftsordnung angeregten...   Weiterlesen

01.07.1999

Auszug aus: Die Dreigliederung des sozialen Organismusals Weg zu einer zeitgemäßen Sozialgestaltung In dieser Broschüre wird versucht, den Beitrag der von Rudolf Steiner begründeten Anthroposophie zu den sozialen Fragen der Gegenwart zu skizzieren. Im Vordergrund stehen dabei die konzeptionellen Probleme. In der Art...   Weiterlesen

01.07.1999

Die Dreigliederung des sozialen Organismusals Weg zu einer zeitgemäßen Sozialgestaltung   Vorwort Individualisierung als ZeittendenzAnthroposophie - innerer...   Weiterlesen

01.07.1999

Auszug aus: Die Dreigliederung des sozialen Organismusals Weg zu einer zeitgemäßen Sozialgestaltung Die heutige Globalisierung hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Finanzierbarkeit der Staatstätigkeit und der sozialen Sicherungssysteme. Während der Staat einen anachronistisch gewordenen Machtanspruch gegenüber der...   Weiterlesen

01.07.1999

Auszug aus: Die Dreigliederung des sozialen Organismusals Weg zu einer zeitgemäßen Sozialgestaltung Solche Lockerungsübungen stehen im Kontext einer weltweiten Bewegung zur Effektivierung der Staatstätigkeit, die gemeinhin als "New Public Management" bezeichnet wird.New Public Management (NPM) ist nicht zuletzt...   Weiterlesen

01.07.1999

Auszug aus: Die Dreigliederung des sozialen Organismusals Weg zu einer zeitgemäßen Sozialgestaltung Die Entsolidarisierung der Gesellschaft und die Perspektive einer 80:20 Gesellschaft, in der 80% der Menschen arbeitslos sind und durch Ernährungsprogramme ruhiggestellt werden, ist also kein unabwendbares Schicksal. Die...   Weiterlesen

13.06.1999

Die Zerstörung des europäischen Völkerlebens - Dem Schlagwort vom »Selbstbestimmungsrecht der Völker« hielt Rudolf Steiner der Gedanke entgegen, daß die »Völkerbefreiung durch die Menschenbefreiung« erfolgen müsse, also durch die Befreiung des Menschen als Individuum, welches dann seine ethnisch-nationale Zugehörigkeit frei bestimmen solle. «Die Völkerbefreiung ist möglich. Sie kann aber nur das Ergebnis, nicht die Grundlage der Menschenbefreiung sein. Sind die Menschen befreit, so werden es durch sie die Völker.»  Weiterlesen

01.06.1999

Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, Werd ich nun nicht los. (Goethe - Der Zauberlehrling) In der Gentechnik überschreiten wir heute Grenzen, die menschlichem Eingriff in die Schöpfung bisher gesetzt waren. Zugleich stoßen wir an Grenzen unserer bisher ausgebildeten Verantwortungsfähigkeit. Während dieses Problem von vielen immerhin bemerkt wird, wird...   Weiterlesen

01.06.1999

Das Aufkommen des Nationalitätenproblems in Europa - Was sich 1999 auf dem Boden der Bundesrepublik Jugoslavien und in den angrenzenden Regionen Albaniens und Makedoniens abspielte, ist die Fortführung einer Unpolitik, die Europa und weite Teile der Welt im 20. Jh. zutiefst prägte und bestimmte. In Europa schließt dieses Jahrhundert, wie es begonnen hat, schließt sich die Ellipse, die sich im europäischen Gedankenleben aufgetan hat, indem es sich der Wirklichkeit des Geistes und damit der Wirklichkeit geistiger Anforderungen und Aufgaben weitgehend verweigerte: mit »Volkstumskämpfen«, Massenhinrichtungen, Deportationen und Vertreibungen.  Weiterlesen

01.02.1999

Siehe:www.sozialimpulse.de/pdf-Dateien/Beziehungsdienstleistung.pdf (pdf)   Weiterlesen

01.01.1999

Eine aktualisierte Version dieses Textes finden Sie unter:www.sozialimpulse.de/pdf-Dateien/Arbeitslosigkeit.pdf (pdf)   Weiterlesen