Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
01.04.2000

Die Dreigliederung der sozialen Frage und sozialen Antwort bei Rudolf Steiner - Als Steiner 1919 seine Kernpunkte der sozialen Frage schreibt, sitzt der Marxismus bereits in Rußland an der Macht. Dem Bürgertum ist er aber noch weitgehend unbekannt. Das Buch fängt daher an mit einer längeren Auseinandersetzung mit dem Marxismus. Steiner geht es darum zu zeigen, wie einseitig diese Art der sozialen Frage und daher auch ihre Antwort ist. Es heißt nicht, daß der Marxismus falsch ist. Er beruht aber auf einer Drittelwahrheit.  Weiterlesen

01.04.2000

Anarchismus als Individualismus oder Chaos - Was hat nun Steiner überhaupt über den Anarchismus gesagt ? Was versteht er aber selbst unter Anarchismus ? Was hält er für anarchistisch und was meint er damit ? Es sollen aber nicht alle Stellen herangezogen werden, wo er diese Worte je benutzt hat. Es wird vielmehr darum gehen, was Steiner vom Anarchismus einerseits im Geistesleben und andererseits im Wirtschaftsleben hält.  Weiterlesen

01.04.2000

Mein persönlicher Einsatz gilt nicht dem Anarchismus, sondern der sozialen Dreigliederung. Mich hindert es aber nicht daran, von den Anarchisten mehr zu halten als von den meisten heutigen sozialen Dreigliederern.  Weiterlesen

01.04.2000

Der Staat als soziale Frage: Terrorismus als Ende oder als Nachahmung der staatlichen Gewalt? - Einige Anarchisten habe sich zur sogenannten «Propaganda der Tat» bekannt. Anarchismus und Terrorismus sind daher vielfach für gleichbedeutend gehalten worden. Für Rudolf Steiner gilt: Wer Gewalt anwendet, bekämpft nicht den Staat, sondern macht sich selber zum Staat. Sollte der jetztige Staat dabei zusammenbrechen, so wäre gar nichts gewonnen: Der Staat ist tot, es lebe der Staat.  Weiterlesen

01.04.2000

Erziehung: Freiheit als Anfang, Mitte oder Ende? - Der Unterschied zwischen Stirner und Steiner liegt nicht in ihrer Auffassung der Freiheit. Eine passive Freiheit wird man auch bei Stirner kaum finden können. Entscheidend ist die anarchistische Ablehnung des Geistigen. Bei Steiner verträgt sich der Geist doch ganz gut mit der Freiheit, und die Eigenheit mit der Gleichheit im Geiste.  Weiterlesen

01.04.2000

Natürlich wäre es angenehm, wenn es kaum zu Konflikten zwischen den Menschen kommen würde. Die Wirklichkeit sieht jedoch leider anders aus. Immer wieder treten in Schulen, Kindergärten, Wohn- und Lebensgemeinschaften oder anderen Einrichtungen Meinungsverschiedenheiten auf, die mitunter nicht mehr von den Betroffenen selbst gelöst werden können. Wenn beispielsweise am Arbeitsplatz keine interne...   Weiterlesen

01.04.2000

Zum ersten Mal wurde kürzlich durch eine von der Anthroposophischen Gesellschaft in den Niederlanden berufene Kommission das Gesamtwerk Steiners systematisch auf das Thema der »Rassen« hin untersucht. Ausgangspunkt dafür waren die auch in den Niederlanden aufgekommenen Rassismus-Verdächtigungen gegenüber Anthroposophie und Waldorfpädagogik. In einem Abschlussbericht...   Weiterlesen

01.04.2000

Siehe:www.sozialimpulse.de/pdf-Dateien/Qualitaetssicherung.pdf (pdf)   Weiterlesen

01.03.2000

Vorwort des Autors - Kurz vor dem Ende des 20. Jahrhunderts wurden Millionen von Menschen auf der ganzen Welt Zeugen des plötzlichen Auftretens einer dritten globalen Kraft auf der Bühne der Weltgeschichte. Diese dritte Kraft hinderte die WTO Minister aus 135 Ländern daran, einen neuen Konsens zu schaffen, der das Tempo fragwürdiger Formen der Globalisierung in der Welt beschleunigt hätte. Diese dritte Kraft ist die globale Zivilgesellschaft, das zentrale Thema dieses Buches.  Weiterlesen

01.03.2000

Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker zur deutschen Ausgabe - Dass sich ein philippinischer Wortführer von Bürgerbewegungen für die Dreigliederung interessiert ist erstaunlich genug. Dass er dies in einem Buch über die große Herausforderung der Globalisierung tut, macht jeden Leser doppelt gespannt.  Weiterlesen

01.03.2000

Die Zivilgesellschaft und die Dreigliederung des nationalen und globalen sozialen Raumes - Leseprobe aus Die Globalisierung gestalten: Zivilgesellschaft, Kulturkraft und Dreigliederung In Kapitel 3 haben wir gesehen, wie die starke Aktivität der globalen Zivilgesellschaft eine bedeutende und mächtige Rolle für die gesamte Richtung der Menschheitsentwicklung spielen wird. Und wir zeigten, dass sich...   Weiterlesen

01.03.2000

Einleitung - Gerade zum richtigen Zeitpunkt! Gerade in dem Augenblick, als die zerstörerische, totalitäre und alles verzehrende Gewalt der elitären Globalisierung unaufhaltbar schien, gerade jetzt, als die unheilige Allianz der Staats- und Wirtschaftsbereiche, die keiner zur Rechenschaft ziehen kann, endgültig etabliert schien, gerade, als es unmöglich erschien, eine gerechte, freie, auf Mitgefühl gebaute, wohlhabende und Nachhaltigkeit achtende Welt zu schaffen, als weitreichender Zynismus und wachsende Depression um sich griffen, gerade als ... so könnte man fortfahren. Gerade zu jenem Zeitpunkt machte sich eine mächtige globale soziale Kraft geltend.  Weiterlesen

01.03.2000

Die kulturelle Natur der Zivilgesellschaft - Am 25. April 1999 befiel die Kommunistische Partei Chinas eine außergewöhnliche Angst. Mehr als 10.000 Anhänger des spirituellen Gurus, Li Hongzhi, auch Meister Li genannt, versammelten sich ruhig und friedfertig in den Büros der Kommunistischen Partei in Zhongnanhai. Die kommunistische Führung Chinas geriet in Panik. Man erinnerte sich sofort an die friedliche Studentenrevolte in Tiananmem 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Zemin und andere Parteiführer befürchten, dass Falun Gong die geistige Leere füllen und dadurch dramatische Veränderungen in China herbeiführen wird.  Weiterlesen

01.03.2000

Die Zivilgesellschaft als globale Ausgleichskraft - Foreign Affairs veröffentlichte einen ungewöhnlichen Artikel «Power Shift». Die Autorin, Jessica T. Matthews, ein führendes, ranghöheres Mitglied des CFR bot eine unerwartete Einschätzung über das Ende des Kalten Krieges an. Matthews argumentierte, dass das Auftauchen der Zivilgesellschaft gegenüber dem Staat und der Wirtschaft einer der wichtigsten Machtwechsel in der Welt war, der seit dem Fall der Berliner Mauer stattgefunden hat.  Weiterlesen

01.03.2000

Ein Vorschlag für diejenigen, die keine Zeit haben, das ganze Buch zu lesen. Die Einleitung ist wichtig, da es eine Art «orientierender Zusammenfassung» der wichtigsten Punkte des Buches ist. Behauptungen, die dort übertrieben erscheinen können, sind tatsächlich durch weitere Ausführungen in den entsprechenden Abschnitten des Buches gestützt. Nach der Einleitung kann man direkt zu Kapitel 5 gehen: «Die kulturelle Natur der Zivilgesellschaft». Kapitel 5 zusammen mit Kapitel 8 bilden in vieler Hinsicht das Herz des Buches. Der Rest kann dann studiert werden, wie es die Zeit erlaubt. Wer sich nicht bewusst ist, warum Zivilgesellschaft momentan so umfassend und global thematisiert wird, dem wird Kapitel 3 empfohlen, welches detailliert die Notwendigkeit der Zivilgesellschaft als globaler Kraft beschreibt.  Weiterlesen

01.03.2000

Gedanken zu Rudolf Steiners Begriff der wirtschaftlichen AssoziationenEzrah Bakker ist Ökonom und Partner im Orifiel Institute in den Niederlanden. Dieser Artikel wurde zuerst in dem niederländischen Magazin Driegonaal veröffentlicht. Er wurde ins Englische übertragen von Joke Murray und Christopher Houghton Budd, und aus dem Englischen ins Deutsche von Stefan...   Weiterlesen

01.03.2000

Geld: eine Sache der Abmachungen und AnsprücheDie Einführung der Euro bietet eine schöne Gelegenheit um sich mal näher mit der Frage zu beschäftigen wie unser heutiges Geldsystem eigentlich funktioniert. Im ökonomischen Gedankengut Rudolf Steiners können wichtige Anhaltspunkte dafür gefunden werden. Am Schluss seines Werkes "National Ökonomischer Kurs" forderte er die Teilnehmer...   Weiterlesen

01.01.2000

1. Zur Situation2. Das Problema) Das Verhältnis von Staat und Gesellschaftb) Die zentral verwaltete Gesellschaftc) Die freiheitliche Ordnung3. Der Einfluß des Staates...   Weiterlesen

01.01.2000

Mit dem Erbbaurecht auf dem richtigen Weg?1. FragestellungEin vom Land Baden-Württemberg gefördertes Forschungsprojekt über die sachgerechte Ausgestaltung kommunaler Erbbaurechtsverträge bot mir Gelegenheit, mich im Winter 1992/93 in die Erbbaurechts-Initiative des Seminars für freiheitliche Ordnung einzufädeln, über die Jobst von Heynitz in diesem Band berichtet. Meine...   Weiterlesen

01.12.1999

Die Zeitschrift Herder Korrespondenz, Heft 8, August 1999, brachte ein Interview mit dem katholischen Politologen Warnfried Dettling. Dieser äußerte sich darin wie folgt zum eigentlich "Neuen" am Konzept der Bürgergesellschaft:"Frage: Um diesem ordnungspolitischen Dualismus [zwischen Markt und Staat] zu entkommen, propagieren Sie das Konzept der "Bürgergesellschaft"? Wie kann dieses...   Weiterlesen

01.12.1999

Es ist selten, daß man auf Bemühungen trifft, die Dreigliederung, die von Rudolf Steiner verkündete Soziallehre, in die Öffentlichkeit zu bringen, ihren Ort innerhalb der heutigen Debatten oder Entwicklungen sichtbar zu machen oder Anknüpfungspunkte für ihre Geltendmachung aufzuzeigen. Insofern verdient es Interesse, wenn in Anthroposophie weltweit - der seit 1998 erscheinenden Beilage...   Weiterlesen

01.12.1999

Das Gesundheitswesen krankt. Liegt in der Sicht- und Arbeitsweise der anthroposophischen Medizin ein Potential, das weiterführt? Der "Verband der gemeinnützigen Krankenhäuser für anthroposophische Medizin" und die WELEDA NACHRICHTEN versammelten Spezialisten, um Perspektiven und Chancen zu diskutieren - ausgehend von der Frage: Was erwartet einen in einer anthroposophischen...   Weiterlesen

01.11.1999

In einem Leserbrief an Info3 spricht sich Jörg Ewert für die Gründung einer Dreigliederungspartei. Er beruft sich dabei auf Rudolf Steiner, der sich für eine Beteiligung an der Wahlen auspricht, um dann anschliessend alle Entscheidungen blockieren zu können, die einer sozialen Dreigliederung widersprechen. Jörg Ewert hat aber eines übersehen.  Weiterlesen

01.11.1999

In einem Leserbrief an Info3 spricht sich Sven Lauritzen für ein "Recht auf Arbeit" und sieht darin eine Forderung der sozialen Dreigliederung. "Recht auf Arbeit" und Arbeitswang laufen aber auf dasselbe hinaus: Sie lenken beide von der wirtschaftlichen Aufgabe ab, die Produktion an die Konsumbedürfnisse anzupassen.  Weiterlesen

01.11.1999

Für Ihren Aufsatz zur Dreigliederung in Info3 vielen Dank! Um mit der sozialen Dreigliederung zu einem »Durchbruch in der öffentlichen Diskussion zu kommen«, möchte ich Ihnen vorschlagen, dass wir alle zusammen, die das wollen, als »Partei für soziale Dreigliederung« diese Idee in der Öffentlichkeit bekannter machen und schließlich auch im Parlament vertreten (GA 337a, Seite 167f). Die...   Weiterlesen

01.11.1999

Schon die französische Revolution hat klargemacht, dass es sowohl um Freiheit (liberté) als auch Gleichheit (égalité) als auch Brüderlichkeit (fraternité) der Menschen untereinander geht, und zwar eben Freiheit im Sinne eines freien Kultur- und Geisteslebens, Gleichheit im Rechtsleben und Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben. Wenn man sich nicht immer wieder klar macht,...   Weiterlesen

01.10.1999

Auch für kleinere Unternehmen ist der Gang an die Börse oft der einzige Weg zur Kapitalbeschaffung. Die neue Initiative s-inn, hervorgegangen aus praktischen Anwendungen der Wirtschaftsphilosophie Steiners, will hier Alternativen schaffen.Mensch und Geld: Wer ist Herr, wer Knecht? Bewusstes Handeln inmitten der Hektik der Finanzwelt: ... Plädoyer für einen s-inn-vollen Umgang mit GeldDass...   Weiterlesen