Kontroversen

Bei kontroversen Themen sind wir bemüht, verschiedene Meinungen zu Wort kommen zu lassen, was aber auch heissen kann, dass wir die Meinung bevorzugen, die sonst nicht oder selten zu Wort kommt, uns aber trotzdem überzeugt.

[2019-2020] Unter Demokratie versteht man einerseits eine konkrete Regierungsform und damit eine bestimmte Art, wie Gesetze zustande kommen sollen. Demokratie wird aber auch abstrakter verstanden, im Sinne einer möglichst breiten Teilnahme der Bevölkerung an allen gesellschaftlichen Entscheidungen (Partizipation). Letzteres ist besonders bei Gesellschaftskritikern der Fall. Nur stehen sie bei der Verwirklichung ihres Ideals sich oft selber in den Weg. Weiterlesen

[2018-2019] Nach heutiger Quellenlage lässt sich eindeutig klären, dass für Rudolf Steiner durch die Entwicklung zur Weltwirtschaft eine Lage eingetreten ist, wodurch eine sachgemässe Behandlung von Währung und Geldschöpfung nur noch im Wirtschaftsleben selber möglich ist. Demgegenüber hält sich innerhalb der anthroposophischen Bewegung das hartnäckige Vorurteil, dass es im Sinne der Menschheitsentwicklung sei, Währung und Geldschöpfung zu einer Rechtsfrage zu machen. Weiterlesen

[2018] Mit dieser Artikelserie in der Zeitschrift Die drei stellt Johannes Mosmann die Grundeinkommen-Bewegung auf den Prüfstand. Die Artikelserie wurde 2019 überarbeitet und – um zwei Kapitel erweitert – als Buch herausgegeben. Weiterlesen

[2015] Die Auseinandersetzung zwischen Henning Kullak-Ublick, Vorstand und Presseverantwortlicher des Bundes der Freien Waldorfschulen, und dem Geschichtslehrer Heinz Mosmann ist eine Chance, das Bewusstsein für zeitgemäße Meinungsbildungsprozesse und das Selbstverwaltungsideal der Freien Waldorfschulen zu schärfen. Weiterlesen

[2004-2016] Götz Werner vereinnahmt gerne Rudolf Steiner für seinen eigenen Ansatz, ein staatlich finanziertes bedingungsloses Grundeinkommen. Folgende Beiträge versuchen zu zeigen, warum ein solches Grundeinkommen der sozialen Dreigliederung und damit dem Anliegen Rudolf Steiners diametral entgegensteht. Weiterlesen

[2003] In seinen Eingangsartikel in der Zeitschrift Trigolog stellt Sylvain Coiplet den Zusammenhang zwischen der sozialen Dreigliederung und der direkten Demokratie dar, wie er ihn damals gesehen habe. Anschliessend kritisiert er, dass dieser Zusammenhang bei der Kampagne für eine direkte Demokratie zu selten angesprochen wird und macht konkrete Vorschläge, um diesen Mangel zu beheben. Weiterlesen

[1977] In seinem Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen sieht Ramon Brüll in den Kernpunkten von Rudolf Steiner höchstens eine Methode, z.B. zur begrifflichen Trennung von Arbeit und Einkommen. Das Ergebnis, sprich die konkrete Art der Umsetzung, sei dagegen nicht festgelegt. In seiner Antwort macht Peter Schilinsky darauf aufmerksam, dass in den Kernpunkten doch die Aussage zur konkreten Umsetzung der Trennung von Arbeit und Einkommen zu finden ist, dass die Regelung der Arbeit dem demokratischen Rechtsleben zukommt. Dies entspreche einem gesunden Rechtsgefühl und stehe im Widerspruch zu einem bedingungslosen Grundeinkommen. Weiterlesen

[1975-1976] Die Ausführungen Rudolf Steiners über die soziale Dreigliederung bauen auf die Unterscheidung zwischen „Wirtschaftsleben“, „Rechtsleben“ und „Geistesleben“ auf. Mit seinem Artikel leitet Heinz Kloss eine Kontroverse ein, die deutlich macht, wie weit die Meinungen auseinander gehen, was mit diesen Wörtern gemeint ist. Weiterlesen

[1972-1973] Wurde die Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus bisher als Dreiteilungstheorie mißverstanden? Wurden Geistesleben, Rechtsleben, Wirtschaftsleben institutionell gesehen und daher als Kasten oder Stände interpretiert? Mit seiner Behauptung, nicht die Gesellschaft, sondern die einzelnen sozialen Gebilde seien dreigegliedert, machte Benediktus Hardorp den Weg frei für die Vereinnahmung der sozialen Dreigliederung durch kommerzielle Unternehmensberater. Weiterlesen