Kontroversen

Bei kontroversen Themen sind wir bemüht, verschiedene Meinungen zu Wort kommen zu lassen, was aber auch heissen kann, dass wir die Meinung bevorzugen, die sonst nicht oder selten zu Wort kommt, uns aber trotzdem überzeugt.

Nach heutiger Quellenlage lässt sich eindeutig klären, dass für Rudolf Steiner durch die Entwicklung zur Weltwirtschaft eine Lage eingetreten ist, wodurch eine sachgemässe Behandlung von Währung und Geldschöpfung nur noch im Wirtschaftsleben selber möglich ist. Demgegenüber hält sich innerhalb der anthroposophischen Bewegung das hartnäckige Vorurteil, dass es im Sinne der Menschheitsentwicklung sei, Währung und Geldschöpfung zu einer Rechtsfrage zu machen. Weiterlesen

Mit dieser Artikelserie in der Zeitschrift Die drei stellt Johannes Mosmann 2018 die Grundeinkommen-Bewegung auf den Prüfstand. Die Artikelserie wurde 2019 überarbeitet und – um zwei Kapitel erweitert – als Buch herausgegeben. Weiterlesen

Die Auseinandersetzung zwischen Henning Kullak-Ublick, Vorstand und Presseverantwortlicher des Bundes der Freien Waldorfschulen, und dem Geschichtslehrer Heinz Mosmann ist eine Chance, das Bewusstsein für zeitgemäße Meinungsbildungsprozesse und das Selbstverwaltungsideal der Freien Waldorfschulen zu schärfen. Weiterlesen

Götz Werner vereinnahmt gerne Rudolf Steiner für seinen eigenen Ansatz, ein staatlich finanziertes bedingungsloses Grundeinkommen. Folgende Beiträge versuchen zu zeigen, warum ein solches Grundeinkommen der sozialen Dreigliederung und damit dem Anliegen Rudolf Steiners diametral entgegensteht. Weiterlesen

In meinem Eingangsartikel in der Zeitschrift Trigolog stelle ich den Zusammenhang zwischen der sozialen Dreigliederung und der direkten Demokratie dar, wie ich ihn damals gesehen habe. Anschliessend kritisiere ich, dass dieser Zusammenhang bei der Kampagne für eine direkte Demokratie zu selten angesprochen wird und mache konkrete Vorschläge, um diesen Mangel zu beheben. Weiterlesen

Die Ausführungen Rudolf Steiners über die soziale Dreigliederung bauen auf die Unterscheidung zwischen „Wirtschaftsleben“, „Rechtsleben“ und „Geistesleben“ auf. Mit seinem Artikel leitet Heinz Kloss 1975 eine Kontroverse ein, die deutlich macht, wie weit die Meinungen auseinander gehen, was mit diesen Wörtern gemeint ist. Weiterlesen

Wurde die Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus bisher als Dreiteilungstheorie mißverstanden? Wurden Geistesleben, Rechtsleben, Wirtschaftsleben institutionell gesehen und daher als Kasten oder Stände interpretiert? Mit seiner Behauptung, nicht die Gesellschaft, sondern die einzelnen sozialen Gebilde seien dreigegliedert, machte Benediktus Hardorp 1972 den Weg frei für die Vereinnahmung der sozialen Dreigliederung durch kommerzielle Unternehmensberater. Weiterlesen