Netzwerk soziale Dreigliederung

Die Arbeit an einer sozialen Dreigliederung geht von Einzelmenschen und Initiativen aus, die bisher nur ein loses Netzwerk bilden. Es gibt keine allgemeinverbindlichen Interpretationen der sozialen Dreigliederung und dies wird auch so bleiben. Entscheidend ist, daß diese Arbeit intensiviert wird und möglichst viele Menschen sich in den Ansatz einer sozialen Dreigliederung so weit einarbeiten, daß sie jede Gelegenheit nutzen können, sich dafür einzusetzen. Sie werden dann schon selber sehen, wo sie dies am besten tun können.

In Berlin bietet das Institut für soziale Dreigliederung mehrmals im Jahr ein Grundlagenseminar an (Sylvain Coiplet). In Stuttgart geht das Institut für soziale Gegenwartsfragen mit seinen Forschungkolloquien auf Spezialthemen ein (Christoph Strawe, Udo Hermannstorfer, André Bleicher). Die Initiative Netzwerk Dreigliederung organisiert seit 1990 jährliche Arbeitstreffen, die seit 2015 jeweils von den Dreigliederungsinitiativen einer bestimmten Region ausgerichtet und gestaltet werden (bisher Berlin, Wuppertal, Achberg und Freiburg). Darüber hinaus gibt es überall eigenständige Arbeitsgruppen.

Für diejenigen, die sich entweder schon eingearbeitet haben, oder keine Zeit dazu haben bzw. noch nicht wissen, ob es sich lohnt, soviel Zeit reinzustecken, gibt es diverse Veranstaltungen, sei es zur Einführung oder zur Vertiefung von einzelnen Aspekten. Trauen Sie sich zu, selber eine Veranstaltung über die soziale Dreigliederung zu organisieren, können Sie auf die bei uns aufgelisteten Referenten zurückgreifen.

Angesichts der Vielfalt von Interpretationen der sozialen Dreigliederung, die von verschiedenen Autoren ausgehen, sowie von Schwerpunkten, die von verschiedenen Initiativen gesetzt werden, wollen wir den Interessierten helfen, sich einen Überblick zu verschaffen.  Zu den vielen Initiativen geben wir jeweils eine kurze Einleitung, die den positiven Bezug zur sozialen Dreigliederung hervorhebt.