Initiativen

Wir dokumentieren hier Initiativen von Menschen, die – auf welche Weise auch immer – zur Umsetzung der sozialen Dreigliederung beitragen wollen – oder wollten. Ob sie noch bei der Sache sind, können wir nicht garantieren.

Bei ausgelaufenen Initiativen wird der Zeitraum in Klammern am Anfang der Beschreibung angegeben. Sie wurden trotzdem aufgenommen, weil auch von der Vergangenheit – oder gar vom Scheitern – gelernt werden kann.

Ursprünglich haben wir hier auch andere Initiativen aufgenommen, die uns unterstützenswert erschienen. Da dies aber als Vereinnahmung missverstanden werden konnte, haben wir unsere Meinung geändert und werden diese Initiativen mit der Zeit entfernen.

Kategorie Thema Ort
[2008] Das Ziel der Tagung „Konkrete Wege zur Bildungsfreiheit“ war ein Brückenschlag zwischen allen pädagogischen und weltanschaulichen Richtungen zugunsten konstruktiver Arbeit für das demokratische, bürgerliche Recht auf freie Bildung. Die TagungsteilnehmerInnen einigten sich auf die nachfolgende „Berliner Erklärung zur Bildungsfreiheit“. 
Wir setzen uns ein für die Bildungsfreiheit in Deutschland und international. Solch einen Wandel auf der rechtlichen wie auf der pädagogischen Ebene betrachten wir als wesentlichen Teil der Lösung für die Bildungsmisere in unserem Land. Die Ergebnisse pädagogischer Forschung international und die rechtliche Praxis in den uns umgebenden Demokratien bestätigen die Bedeutung dieses Zieles. 
Die Landschule Lüchow ist eine öffentliche Schule in freier Trägerschaft und wurde 2006 durch eine Elterninitiative gegründet. Das Leitmotiv war und ist es, eine Schule zu haben, die den Bedürfnissen unserer Kinder gerecht wird. Wir wünschen uns, dass unsere Kinder gerne zur Schule gehen, möchten ihnen ihre Neugier auf das Leben erhalten und verstärken. Durch die Verbindung von Dorf und Schule schaffen wir eine neue Umgebung. Hier kann Leben, zeitgemäßes Lernen für eine nachhaltige Lebensgestaltung und Arbeiten in der Gemeinschaft stattfinden. 
Das Recht auf Bildung und die Freiheit der Erziehung gehören zu den grundlegenden Menschenrechten und Freiheiten. Von 1948 bis 1990 haben sie in 14 internationalen Erklärungen und Übereinkommen Niederschlag gefunden. Das Europäische Forum für Freiheit im Bildungswesen, European Forum for Freedom in Education (effe) will diese Grundsätze mehr und mehr Menschen bekannt machen und die Zusammenarbeit derjenigen befördern, die sich für die Freiheit im Bildungswesen engagieren. 
Die Verschiedenheit der Kulturen ist nicht ein Problem, sondern ein Segen, weil man nicht als Deutscher oder als Türke, sondern erst in der Begegnung ein ganzer Mensch werden kann. Deshalb haben wir in Berlin eine Schule gegründet, in der Kinder ihre eigene Kultur gleichberechtigt entwickeln, und andere Kulturen kennen und achten lernen dürfen. Rudolf Steiners Erziehungskunst scheint uns dafür geeignet zu sein, stellt sie doch nicht ein einseitiges Kulturideal, sondern die jeweilige Individualität des werdenden Menschen in den Mittelpunkt. 
Es wird immer deutlicher, dass Integration nicht einfach Assimilation, Anpassung an bestehende Lebensgewohnheiten und tradierte kulturelle Standards der deutschen Bevölkerung bedeuten kann. Denn diese kulturellen Standards haben auch innerhalb der deutschen Gesellschaft ihre Verbindlichkeit verloren: die sich zunehmend herausbildende Pluralität der Lebensstile fordert gesamtgesellschaftlich neue Verständigungsfähigkeiten und Toleranzbereitschaft. Konkret realisieren lässt sich ein solches Anliegen in der gemeinsamen Erziehung von Kindern, die verschiedenste religiöse und kulturelle Hintergründe mitbringen. Denn damit bietet sich die Chance, in einer Schulgemeinschaft einen großen Reichtum von Lebensformen, Traditionen und Festen kennen- und respektieren zu lernen. Allerdings vollzieht sich eine solche Entwicklung nicht automatisch – sie muss durch das Schulkonzept und die Unterrichtsmethode gezielt veranlagt werden. 
1975 begann die Waldorflehrerin Ute Craemer mit brasilianischen Favelakindern eine Sozialarbeit, die in vielfacher Hinsicht bis heute Pioniercharakter hat und die zum Vorbild für viele Initiativen wurde. Im Laufe der Jahre entwickelten sich aus der direkten Arbeit mit den Favelabewohnern eine ganze Reihe von Einrichtungen, die die Lebensbedingungen der Betroffenen durch beständige Anleitung zur Selbsthilfe grundlegend und nachhaltig verbesserten. 
Eine Initiative von Dreigliederern für die Freiheit der Schulen in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt weniger auf der finanziellen Gleichberechtigung von Schulen in freier Trägerschaft und Staatsschulen, als auf der möglichst weitgehendsten pädagogischen Freiheit der Lehrer. Deswegen wird die Entstaatlichung der Lehrerbildung als die höchste Priorität angesehen. 
Die Schülerfirma "Nyendo" an der Rudolf-Steiner-Schule-Ismaning kauft Kunsthandwerk auf den Märkten in Kenia zu fairen Bedingungen ein, verkauft und vertreibt die Ware mit Unterstützung von ehrenamtlichen Verkäufern in Deutschland und spendet den Erlös an zwei Waldorfschulen in Nairobi/Kenia. "Welche Konsequenzen hat mein Denken und Handeln für die anderen Menschen in einer global vernetzten...  
Die Firma Steinbrücke GbR wurde 1996 von Schülern der Waldorfschule Märkisches Viertel gegründet. Den Impuls dafür hatte ihr Lehrer Michael Benner gegeben, der einen Weg suchte, die Möglichkeit für praktische Erfahrungen im Wirtschaftsleben dauerhaft in die Schule zu integrieren. Das ist ihm gelungen. Die Schülerfirma „Steinbrücke“ betreibt mittlerweile einen florierenden Handel mit...  
Unsere Firma stellt Holzprodukte in der für uns höchstmöglichen Qualität her. Wir fertigen auch Produkte auf Bestellung an. Abgesehen von Maßanfertigungen stellen wir in kleinen Serien Tischnotenständer, Kinderspielzeug, Küchenartikel u.ä. her. Sehr wichtig ist für uns die Verwendung ökologischer Materialien. So fertigen wir einen Großteil unserer Produkte aus Massivholz und...  
Im Grunde ist die Wirtschaft dafür da, um Bedürfnisse zu befriedigen. Im Zeitalter der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Vokabel Wirtschaft allerdings einen bitteren Beigeschmack bekommen, weil Egoismus und Scheinwirtschaft in Form von Finanzspekulation das Bild verzerren. Das vorliegende Projekt möchte die ursprünglichen und positiven Aspekte von Wirtschaft zum Erlebnis und Verständnis...