Initiativen

Wir dokumentieren hier Initiativen von Menschen, die – auf welche Weise auch immer – zur Umsetzung der sozialen Dreigliederung beitragen wollen – oder wollten. Ob sie noch bei der Sache sind, können wir nicht garantieren.

Bei ausgelaufenen Initiativen wird der Zeitraum in Klammern am Anfang der Beschreibung angegeben. Sie wurden trotzdem aufgenommen, weil auch von der Vergangenheit – oder gar vom Scheitern – gelernt werden kann.

Ursprünglich haben wir hier auch andere Initiativen aufgenommen, die uns unterstützenswert erschienen. Da dies aber als Vereinnahmung missverstanden werden konnte, haben wir unsere Meinung geändert und werden diese Initiativen mit der Zeit entfernen.

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[2008] Das Ziel der Tagung „Konkrete Wege zur Bildungsfreiheit“ war ein Brückenschlag zwischen allen pädagogischen und weltanschaulichen Richtungen zugunsten konstruktiver Arbeit für das demokratische, bürgerliche Recht auf freie Bildung. Die TagungsteilnehmerInnen einigten sich auf die nachfolgende „Berliner Erklärung zur Bildungsfreiheit“. 
Wir setzen uns ein für die Bildungsfreiheit in Deutschland und international. Solch einen Wandel auf der rechtlichen wie auf der pädagogischen Ebene betrachten wir als wesentlichen Teil der Lösung für die Bildungsmisere in unserem Land. Die Ergebnisse pädagogischer Forschung international und die rechtliche Praxis in den uns umgebenden Demokratien bestätigen die Bedeutung dieses Zieles. 
Das D. N. Dunlop Institut verbindet anthroposophische Erwachsenenbildung, Sozialforschung und Beratung. 
Die Verschiedenheit der Kulturen ist nicht ein Problem, sondern ein Segen, weil man nicht als Deutscher oder als Türke, sondern erst in der Begegnung ein ganzer Mensch werden kann. Deshalb haben wir in Berlin eine Schule gegründet, in der Kinder ihre eigene Kultur gleichberechtigt entwickeln, und andere Kulturen kennen und achten lernen dürfen. Rudolf Steiners Erziehungskunst scheint uns dafür geeignet zu sein, stellt sie doch nicht ein einseitiges Kulturideal, sondern die jeweilige Individualität des werdenden Menschen in den Mittelpunkt. 
Es wird immer deutlicher, dass Integration nicht einfach Assimilation, Anpassung an bestehende Lebensgewohnheiten und tradierte kulturelle Standards der deutschen Bevölkerung bedeuten kann. Denn diese kulturellen Standards haben auch innerhalb der deutschen Gesellschaft ihre Verbindlichkeit verloren: die sich zunehmend herausbildende Pluralität der Lebensstile fordert gesamtgesellschaftlich neue Verständigungsfähigkeiten und Toleranzbereitschaft. Konkret realisieren lässt sich ein solches Anliegen in der gemeinsamen Erziehung von Kindern, die verschiedenste religiöse und kulturelle Hintergründe mitbringen. Denn damit bietet sich die Chance, in einer Schulgemeinschaft einen großen Reichtum von Lebensformen, Traditionen und Festen kennen- und respektieren zu lernen. Allerdings vollzieht sich eine solche Entwicklung nicht automatisch – sie muss durch das Schulkonzept und die Unterrichtsmethode gezielt veranlagt werden. 
Die Organisationsform des Sozialwissenschaftlichen Forums ist völlig neuartig. Bislang wurde auf sozialwissenschaftlichen Veranstaltungen bestenfalls darüber theoretisiert, wie man in die Praxis kommen könne. Das von Thomas Brunner initiierte Sozialwissenschaftliche Forum will dagegen selbst mit der Praxis beginnen. Zu diesem Zweck werden ihre regelmäßigen Veranstaltungen jeweils in 2 Teile...  
Anknüpfend an das von Albrecht Walter angeregte Kommunikationsorgan ‹Immanente› wurde der Initiativ-Verlag EDITION IMMANENTE begründet. Eine Veröffentlichung hängt nicht allein vom Gutdünken oder der Kalkulation des Verlegers oder Eigners des Verlages ab, sondern bedarf des Gesprächs; denn der Eigner dieser entstehenden Bibliothek ist im Grunde keine Person, sondern das soziale Leben selbst....