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Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
Steiner, Rudolf
04.09.2018

Zitatensammlungen, Band 1 - In dieser Zitatensammlung geht es um übergreifende und grundsätzliche Themen, die bis heute kontrovers diskutiert werden. Dies gilt insbesondere für die Frage nach den Kriterien, um die drei Glieder – Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben – voneinander abzugrenzen. Dies gilt aber auch für die Frage, was die soziale Dreigliederung von einer Dreiteilung unterscheidet.  Weiterlesen

als Grundlage für ein erstrebtes Dreigliederungs-Lexikon - Ein Versuch, der auch in in dieser vorläufigen, sich ständig verändernden Form möglicherweise schon hilfreich sein kann, wenn man Fragen zu Wirtschaft, Kapital, Demokratie, Individuum und Gesellschaft, Freiheit, Ethik usw. auf dem Hintergrund der Dreigliederung und damit der Anthroposophie nachgehen will.  Weiterlesen

20.10.2015

Zitatensammlungen, Band 2 - Wer heute von einem «sozialen Organismus» sprechen möchte, sollte zuvor genau erklären, was er darunter meint. Er braucht sich sonst nicht zu wundern, wenn er zu den Vertretern einer «organischen Volkseinheit» gerechnet wird. Der soziale Organismus im Sinne Rudolf Steiners steht nicht für Zentralismus und Nationalismus, sondern für deren Überwindung.  Weiterlesen

01.06.1922

Wien, 11. Juni 1922Meine sehr verehrten Anwesenden! Als ich vor drei Jahren etwa auf Verlangen einer Reihe von Freunden, die damals unter dem Eindruck der Ereignisse im sozialen Leben nach der vorläufigen Beendigung des großen Weltkriegs standen, meine «Kernpunkte der sozialen Frage» veröffentlicht hatte, da ergab sich...   Weiterlesen

01.01.1921

Die oberschlesische Frage ist eine europäische Frage. Auf das wirtschaftliche Gedeihen der Industrie, insbesondere auf die Kohlenschätze Oberschlesiens richtet ganz Europa seine besorgten Gedanken und Wünsche. Für den europäischen Wirtschaftskreislauf ist Oberschlesien von entscheidender Bedeutung. Die geistig-kulturellen Probleme und Aufgaben dieses Gebietes, als einer Mitte zwischen Ost- und Mitteleuropa, liegen schwer in der Waagschale. Die Geistigkeit der oberschlesischen Völker kann nur dann in der rechten Weise sich auswirken, wenn hier eine wirkliche Lösung der Nationalitätenfrage gefunden wird. Damit wäre auch Entscheidendes gewonnen für die Heraufführung eines neuen Zeitalters der Völkerbeziehungen überhaupt.  Weiterlesen

01.08.1920

Quelle: Beiträge zur Dreigliederung, Anthroposophie und Kunst, Heft 40/41, 1994. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers. Stuttgart, den 1. August 1920 Meine verehrten Anwesenden! Der Bund für Dreigliederung des sozialen Organismus, er ist es ja eigentlich - ich...   Weiterlesen

01.06.1920

Stuttgart, 16. Juni 1920Rudolf Steiner: Meine sehr verehrten Anwesenden! Ich möchte heute über Dreigliederung des sozialen Organismus in der Weise sprechen, daß durch die Gesichtspunkte, von denen meine Ausführungen handeln werden, einiges Licht fallen kann auf dasjenige, was man aus den volkswirtschaftlichen Tatsachen heraus in der neueren Zeit die Bodenfrage genannt hat. Es ist ja eine...   Weiterlesen

01.02.1920

Quelle: Zeitschrift "Soziale Zukunft", 5.-7. Heft, Februar 1920[854/01]Wer sich auf den heutigen Bildungsanstalten für den Beruf des Pädagogen vorbereitet, nimmt viele gute...   Weiterlesen

01.01.1920

Es ist von verschiedenen Seiten, zum Beispiel von dem englischen Finanztheoretiker Hartley Withers (in seinen Ausführungen über « Money and Credit »), gesagt worden, daß alle Fragen, die das Geld betreffen, so verwickelt seien, daß ihre scharfe Fassung in bestimmte Gedanken außerordentlichen Schwierigkeiten...   Weiterlesen

01.12.1919

[819/01]Im Jahre 1858 schrieb Herman Grimm einen Aufsatz: « Schiller und Goethe.» Der beginnt mit den Sätzen: « Die wahre Geschichte Deutschlands ist die Geschichte der geistigen Bewegungen im Volke. Nur da, wo die Begeisterung für einen großen Gedanken die...   Weiterlesen

01.12.1919

[818/01]Die Zahl derjenigen Menschen nimmt stetig zu, die betonen, daß aus der sozialen Wirrnis unserer Zeit nur herauszukommen sei, wenn in das Denken und Empfinden ein Zug nach dem Geistigen komme. Die Enttäuschungen, welche « volkswirtschaftliche » Ideen gebracht...   Weiterlesen

01.12.1919

[820/01]Gutgemeinte Gedanken schaffen doch kein Brot. Das ist der Kern der Weisheit, die heute oftmals zu hören ist, wenn von Ideen gesprochen wird, wie sie der Forderung nach Dreigliederung des sozialen Organismus zugrunde liegen. Man möchte angesichts des Ernstes...   Weiterlesen

01.12.1919

[821/01]Einem Ideenzusammenhang wie dem von der Dreigliederung des sozialen Organismus wird oft als Einwand entgegengeworfen: er könne nicht für diese oder jene Einzelheit mit « praktischen Vorschlägen » auftreten. Man sagt etwa: Da ist die Zerrüttung der Valuta....   Weiterlesen

01.11.1919

[815/01]Einer Idee wie derjenigen von der Dreigliederung des sozialen Organismus werden viele Menschen immer wieder entgegenhalten: die soziale Bewegung strebt doch nach Überwindung der wirtschaftlichen Ungleichheiten der Menschen; wie soll diese erreicht werden...   Weiterlesen

01.11.1919

[816/01]In meinem Buche Die Kernpunkte der sozialen Frage ist der Vergleich des sozialen Organismus mit dem natürlichen menschlichen wohl herangezogen; zugleich aber darauf aufmerksam gemacht,...   Weiterlesen

01.11.1919

[817/01]Das Wesentliche des Dreigliederungsgedankens ist, daß er die sozialen Verhältnisse ohne Partei- und Klassenbefangenheit von dem Gesichtspunkte aus ansieht, der ihm durch die Frage gegeben wird: Was ist im gegenwärtigen Zeitpunkte der Menschenentwickelung...   Weiterlesen

01.10.1919

[811/01]Von « Sozialisierung » reden heute viele Menschen so, als ob damit eine Summe von äußeren Einrichtungen im Staate oder in dem gesellschaftlichen Zusammenleben gemeint sein könnte, durch die gewisse Forderungen der neueren Menschheit ihre Erfüllung finden...   Weiterlesen

01.10.1919

[812/01]Unter den mancherlei Einwendungen, welche gegen die Idee von der Dreigliederung des sozialen Organismus gemacht werden können, ist eine, die man etwa in der folgenden Art vorbringen kann. Die Anstrengungen der politisch Denkenden in der neueren Zeit liefen...   Weiterlesen

01.10.1919

[813/01]Wenn die Ursachen der modernen sozialen Bewegung besprochen werden, so weist man unter anderem darauf hin, daß weder der Besitzer der Produktionsmittel noch der Arbeiter an denselben in der Lage ist, dem Erzeugnis etwas mitzuteilen, was aus einem unmittelbaren...   Weiterlesen

01.10.1919

[814/01]Die Absichten, die Emil Molt durch die Waldorfschule verwirklichen will, hängen zusammen mit ganz bestimmten Anschauungen über die sozialen Aufgaben der Gegenwart und der nächsten Zukunft. Aus diesen Anschauungen heraus muß der Geist erstehen, in dem...   Weiterlesen

01.09.1919

Quelle: Zeitschrift "Soziale Zukunft", 3. Heft, September 1919[852/01]Innerhalb der gegenwärtigen sozialen Bewegung wird viel von sozialen Einrichtungen, wenig aber von sozialen...   Weiterlesen

01.09.1919

[807/01]Es scheint, daß viele Menschen deshalb sich in die Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus nicht hineinfinden können, weil sie fürchten, diese Idee wolle in der Organisation des gesellschaftlichen Lebens auseinanderreißen, was in der Wirklichkeit...   Weiterlesen

01.09.1919

[808/01]Ideen, die mit der Wirklichkeit rechnen, aus der die heutigen aufgeregten Menschheitsforderungen entsprungen sind, und die mit den Bedingungen im Einklang stehen, unter denen Menschen geistig, politisch und wirtschaftlich zusammenleben können, werden gegenwärtig...   Weiterlesen

01.09.1919

[809/01]An den unfruchtbaren Diskussionen, die gegenwärtig in vielen Kreisen über die Betriebsräte gepflogen werden, kann man deutlich wahrnehmen, wie wenig noch Verständnis vorhanden ist für die Forderungen, die der Menschheit aus ihrer geschichtlichen Entwickelung heraus für Gegenwart und nächste Zukunft erwachsen sind. Von der Einsicht,...   Weiterlesen

01.09.1919

[810/01]Über den Profit des wirtschaftlichen Unternehmers bestehen einander bekämpfende Ansichten. Seine Verteidiger sagen, der Mensch ist so geartet, daß er für irgendeine der Gesamtheit dienende Unternehmung seine Fähigkeiten nur einsetzt, wenn er durch die...   Weiterlesen

01.08.1919

Quelle: Zeitschrift "Soziale Zukunft", 2. Heft, August 1919[851/01]Eine der bedeutsamsten Tatsachen in der neuesten Entwickelungsgeschichte der Menschheit ist der Widerspruch,...   Weiterlesen

01.08.1919

[804/01]Die Öffentliche Pflege des Geisteslebens in Erziehung und Schule ist in der neueren Zeit immer mehr zur Staatssache geworden. Daß das Schulwesen eine vom Staat zu besorgende Angelegenheit sei, wurzelt gegenwärtig so tief im Bewußtsein der Menschen, daß,...   Weiterlesen

01.08.1919

[805/01]Man wird den Wirklichkeitssinn, der in der Idee von der Dreigliederung des sozialen Organismus lebt, nicht finden, wenn man diese mit den Gedanken vergleicht, die man sich über das praktisch Mögliche aus den Überlieferungen heraus angeeignet hat, in welche...   Weiterlesen

01.08.1919

[806/01]Sozialistisch denkende Persönlichkeiten sehen in der bisherigen Form des Gewinnes innerhalb des Wirtschaftslebens einen Arbeitsantrieb, von dessen Beseitigung die Herbeiführung gesünderer sozialer Zustände, als die bisherigen sind, abhängt. Für solche...   Weiterlesen

10.07.1919

Wenn die Dreigliederung des sozialen Organismus dasjenige werden soll, als was sie unbedingt gedacht werden muß, dann wird sie als ein Ganzes wirken müssen. Daher mußte, als zunächst einmal verheißungsvoll aufging die Saat des wirtschaftlichen Programms durch den Gedanken der Betriebsräte, da mußte sogleich daran gedacht werden, daß nicht einseitig bloß auf wirtschaftlichem Felde in unserem Sinne gearbeitet werde, sondern daß der Allseitigkeit Rechnung getragen werde. Daher entschloß sich die Leitung des Bundes für Dreigliederung des sozialen Organismus, gerade während des Arbeitens für die Betriebsräte auf der einen Seite, Persönlichkeiten um sich zu scharen, von denen man glaubte, daß sie Interesse haben müßten an der Schöpfung und an den Vorbereitungen für ein anderes Glied des sozialen Organismus, für das geistige Glied, für das Kulturglied. Und man versuchte, den Anfang damit zu machen, daß eine Art Kulturrat entstehe.  Weiterlesen