Initiativen

Wir dokumentieren hier Initiativen von Menschen, die – auf welche Weise auch immer – zur Umsetzung der sozialen Dreigliederung beitragen wollen – oder wollten. Ob sie noch bei der Sache sind, können wir nicht garantieren.

Bei ausgelaufenen Initiativen wird der Zeitraum in Klammern am Anfang der Beschreibung angegeben. Sie wurden hier aufgenommen, weil auch von der Vergangenheit – oder gar vom Scheitern – gelernt werden kann.

Bei folgenden Initiativen

Kategorie Thema Ort
Wirtschaftsverband
Der Unternehmerverband der „Aktion Dritter Weg“ war ein Versuch, Wilhelm Schmundts und Wilfried Heidts Interpretation der sozialen Dreigliederung in die Praxis umzusetzen. Interessant wäre ein Aufarbeiten der Ursachen für das Scheitern dieser Initiative. 
Artabana-Gemeinschaften dienen als Sozialversicherung und ermöglichen ein Gesundheitswesen auf der Grundlage von Eigenverantwortung und Solidarität. 
Einige Persönlichkeiten unseres Vereins haben durch Erfahrungen positiver und negativer Art die Einsicht gewonnen, dass sich eine Gesundung des Wirtschaftslebens nur vollziehen kann, wenn die am Wirtschaftsprozess Beteiligten, also Produzenten, Händler und Konsumenten, assoziativ zusammen arbeiten, wenn sie sich füreinander interessieren, Möglichkeiten, Wünsche, Arbeitsbedingungen usw. voneinander erfahren und sich über Quantitäten, Qualitäten und Preise verständigen. 
Wir sind eine politisch neutrale Gruppe von Menschen des Wirtschaftslebens: Mittelständische Unternehmer, Kleinunternehmer, Einzelunternehmer und Verbraucher. Die Mitarbeiterzahlen unserer Unternehmen reichen von 1 bis über 1.000. Wir wollen eine Wirtschaft, die sich nach den Bedürfnissen von uns Menschen richtet. Das Motto lautet: „Füreinander statt gegeneinander“. 
[1920-25] Wirtschaftlicher Modellversuch, der an der Dreigliederungsbewegung in Deutschland anschliesst. 
[1920-24] Wirtschaftlicher Modellversuch, der an der Dreigliederungsbewegung in der Schweiz anschliesst. 
L’Aubier engagiert sich seit 1979 für ein assoziatives Wirtschaften im Sinne Rudolf Steiners Wirtschaftswissenschaft in verschiedensten Tätigkeitsbereichen wie Landwirtschaft, Produktverarbeitung, Handel, Restauration, Hotellerie, Ökobauen- und wohnen, Finanzierung, Forschung, Ausstellung, Aus- und Weiterbildung. 
Wir sind Unternehmer, Handwerker, Dienstleister, private Personen, Ärzte, Wirtschaftler, Professoren – einfach Menschen – die die aktuelle Krise als Chance sehen für ein neues Miteinander und Füreinander in unserer Gesellschaft. 
Die Neuguss Verwaltungsgesellschaft mbH geht auf eine von Alfred Rexroth 1969 begründete Unternehmer-Kooperation zurück. Sein erklärtes Ziel war, dass die Firmen damit unverkäuflich werden. Dazu inspiriert wurde er durch Aussagen von Folkert Wilken zum Verantwortungseigentum. 
Die Samarita ist ein Zusammenschluss von Menschen, die die Kosten für ihre Gesundheit gemeinsam tragen und sich damit gegenseitig absichern. So kann den Mitgliedern die freie Wahl von Heilmitteln und Therapien garantiert werden. Die Höhe der Beiträge orientiert sich an den Einkommen der Mitglieder. Neben der Absicherung und Unterstützung ihrer Mitglieder engagiert sich Samarita aktiv für die Etablierung eines freien solidarischen Gesundheitswesens in unserer Gesellschaft. 
Vivenda ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Er setzt sich zum Ziel, den spekulativen und preissteigernden Umgang mit Boden und Wohnraum in selbstverwalteten Wohnprojekten zu überwinden. Seine Mitglieder sind sich einig in der Idee, dass Grund und Boden keine Ware ist – schließlich wurde er nicht, wie das bei Waren der Fall ist, von Menschen produziert. Die heute übliche Käuflichkeit und Verkäuflichkeit von Grund und Boden und die daraus resultierende Spekulation mit Immobilien stehen diesem Leitgedanken diametral entgegen. Auf dieser Erkenntnis aufbauend praktiziert und erprobt Vivenda deshalb schon seit vielen Jahren Formen der Bodennutzung, in denen die Käuflichkeit von Grund und Boden überwunden ist. 
[2012-13] Im Auftrag einiger Kunden des Ökomoden-Versenders hessnatur haben zwei Berliner eine Webseite eingerichtet, über die Kunden dem Unternehmen ihren „Konsumentenstandpunkt“ mitteilen können: Ihre Meinung zu dem geplanten Verkauf des Unternehmens, und vor allem ihr zukünftiges Konsumverhalten in Bezug auf dessen Produkte.