Nachrichten

Hier berichten wir kurz über das Institut und über Initiativen, an denen Mitglieder des Instituts mitbeteiligt sind. Gelegentlich nehmen wir Stellung zur Aktualität. Letzteres hoffen wir eines Tages regelmässig machen zu können – so wie wir das schon mal zwischen 2000 und 2002 geschafft haben.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
Umweltpolitik
2004
28.10.2004

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace darf Produkte des Konzerns Müller-Milch als "Gen-Milch" bezeichnen. Dieser Begriff sei mehrdeutig und seine Benutzung durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, befand das Oberlandesgericht Köln.Der Ausdruck "Gen-Milch" ist nach dieser Entscheidung dadurch gerechtfertigt, dass der Müller-Konzern Milch von Kühen verarbeitet, die gentechnisch...   Weiterlesen

11.07.2004

Als Möglichkeit eines "wichtigen Durchbruchs" in den Beziehungen zwischen Arabern und Israelis in Nordisrael sehen die Aktivisten für eine israelische Zivilgesellschaft (ICS) eine Übereinkunft zum Umweltschutz an, die am vergangenen Donnerstag in Nahal Tsalmon in Galiläa abgeschlossen wurde. Den Organisationen für eine israelische Zivilgesellschaft war es gelungen, in der strittigen Frage arabischer...   Weiterlesen

18.06.2004

Die rot-grüne Koalition hat die Blockade des Bundesrats umgangen und im Bundestag das Gentechnik-Gesetz verabschiedet.Bauern sollen vor Schäden geschützt werden, die durch den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf Nachbarfeldern verursacht werden. Wer genmanipulierte Pflanzen anbaut, muss jetzt gesamtschuldnerisch für solche Schäden haften. Wenn Bauern ihr Öko-Zertifikat...   Weiterlesen

17.05.2004

Erboste Bauern, Protestaktionen von Verbänden und Oppositionspolitikern und geteilte Meinungen selbst innerhalb der CSU: Der Erprobungsanbau von gentechnisch verändertem Bt-Mais in Bayern und sechs anderen Bundesländern sorgt für Wirbel. Kritik entzündet sich vor allem daran, dass sieben der zehn Versuchs-Standorte im Freistaat geheimgehalten werden. Dazu kommt dass ein offengelegter Standort...   Weiterlesen

17.05.2004

Zum ersten Mal hat sich die Welternährungsorganisation FAO deutlich von der Gentechnik distanziert. So meint nun der beigeordnete Generaldirektor Hartwig de Haen, Befürworter der Gentechnik setzten die Ablehnung der Gentechnik gleich...   Weiterlesen

12.05.2004

Der venezolanische Präsident Hugo Chavez Frias hat ein Ausaatverbot gentechnisch veränderten Saatgutes auf venezolanischem Boden angekündigt - als evtl. stärkste Beschränkung für transgene Organismen in der westlichen Hemisphäre. Obwohl die genauen Detaills der künftigen Politik noch nicht veröffentlicht sind, soll es schnellstmöglich zu einem Vertragsabbruch mit Monsanto kommen.Bei...   Weiterlesen

10.05.2004

Im Streit um den großflächigen Anbau von genmanipuliertem Mais in Sachsen-Anhalt hat Landwirtschaftsministerin Petra Wernicke (CDU) erstmals Fehler eingeräumt. «Eine derartige starke Ablehnung in der Öffentlichkeit gegenüber den Freilandversuchen mit gentechnisch veränderten Pflanzen hätte ich nicht erwartet», sagte Petra Wernicke am Sonntag der dpa. «Wir müssen die Öffentlichkeit künftig...   Weiterlesen

04.05.2004

Ein vom Saatgutunternehmen Syngenta gestartetes gentechnisches Forschungsprojekt steht in Deutschland vor dem Aus. Der im Raum Bernburg auf wenigen Quadratmetern ausgesäte Fusarium-resistente Weizen wurde in der vergangenen Nacht offensichtlich von Einzeltätern ausgerissen. Vor wenigen Wochen war er schon einmal Ziel einer Zerstörungsaktion, konnte aber in letzter Minute gerettet werden. "An...   Weiterlesen

17.03.2004

Ohne wenn und aber will sich die CDU/CSU für die Einführung der Agro-Gentechnik stark machen. In diesem Sinne veranstaltete die CDU/CSU-Bundesfraktion einen Kongress zur sogenannten Grünen Gentechnik als Chance für den Standort Deutschland.Nach einer Progentechnik-Rede von...   Weiterlesen

01.03.2004

Ein Gutachten der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) kommt zu dem Ergebnis, daß die von den Kernkraftwerksbetreibern vorgeschlagene Tarnung der Kernkraftwerke durch künstlichen Nebel unzureichend ist.Der einzige Vorteil des Nebels: Es ist einfach billig. Die Kernkraftwerksbetreiber, allen voran Eon Kernkraft, versuchen daher die Ergebnisse...   Weiterlesen

23.02.2004

Laut dem Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, sind die kernkraftwerksbetreibenden Unternehmen ihrer Verantwortung nicht in dem notwendigen Maße gerecht geworden, wie es nach dem 11. September 2001 nötig gewesen wäre. Das erarbeitete Schutzkonzept, das hauptsächlich auf eine Tarnung der Anlagen durch künstlichen Nebel setzt, ist seiner Meinung nach völlig...   Weiterlesen