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Fallpauschalen gefährden Kunsttherapie

17.08.2003

In den Krankenhäusern wurden dieses Jahr – außer in der Psychiatrie und der Psychosomatik – Fallpauschalen nach dem australischen Modell eingeführt, ohne Anpassung an die deutsche Situation. Die Krankenkassen zahlen dann nicht mehr pro Behandlungstag, sondern eine Pauschale, die sich nach der Diagnose richtet.

Schon die allgemein kürzere Verweildauer der Patienten stellt die Kunsttherapie vor großen Problemen. Noch schlimmer ist aber, daß zu den anerkannten – und daher rückerstatteten – Zusatzbehandlungen allein die Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie gehören. Die künstlerischen Therapien dagegen, die in Australien wohl keine Rolle spielen, wurden nun auch in Deutschland vom Katalog gestrichen, was nicht nur die anthroposophischen Kliniken schwer trifft.

In den nächsten Jahren soll verhandelt werden, ob sie wieder anerkannt werden. Wenn Sie sich dafür einsetzen wollen, hat das Berliner Institut für soziale Dreigliederung vor Informationsmaterialien sowie Erfahrungsberichte aus betroffenen Einrichtungen zusammenzutragen und unter www.kunsttherapiehilft.de frei zur Verfügung zu stellen.