Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
01.01.2019

Betrachtet man die Entwicklung des Denkens innerhalb der zivilisierten Menschheit in unserer Zeit, kommt man zu dem Ergebnis, dass das Denken versagt hat, wirtschaftliche Krisen und gesellschaftliche Konflikte mittels einer Neugestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft einer nachhaltigen Lösung zuzuführen. Dass man die wirtschaftlichen Nöte nicht mit den Denkgewohnheiten, aus denen diese als wirksame Erscheinungen letztlich hervorgegangen sind, angehen kann, kommt gar nicht ins Bewusstsein, so wenig wie, dass die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zustände einen Punkt erreicht haben, an dem diese einen Fortschritt nicht nur der äusseren Einrichtungen, sondern auch der dahinterstehenden Gedanken und Anschauungen fordern.  Weiterlesen

01.01.2010

und wie es die Gesellschaft verändert - Unserem Geld liegt für die gegenseitige Bewertung von Leistungen kein Mass zugrunde. Weil die Bindung des Geldes an die Werte der wirtschaftlichen Leistungen fehlt, verselbständigt sich das Geld gegenüber der realen Wirtschaft, entfaltet eine Eigendynamik, was notwendigerweise zur gesellschaftlichen Destabilisierung und Kriegen führt. Mit einem neuen Geld soll ein Ausgleich zwischen den Bedürfnissen und dem Wert der Leistungen gefunden werden.  Weiterlesen