François Germani

20 Jahre als Kind in den Pariser Vororten. 40 Jahre Landwirte (davon 10 in Westfrankreich und 30 im Elsass). Ich bearbeite seit 5 Jahren den Beitrag der Sozialwissenschaft Rudolf Steiners. Erst durch seine Spuren in der Idee eines Grundeinkommens, dann durch die französische Übersetzung der Archiven der Webseite des Instituts (www.triarticulation.fr).

Bereits als Jugendlicher, bemerkte ich, dass Geld eine wichtige Rolle spielt - auch in sehr intimen Beziehungen - und dies um so mehr, als es nicht darum geht. Wie auch bei den Verhaltensweisen, die „natürlich“ in jeder menschlichen Gruppe sich ansiedeln. Anthroposophie kam in meinem jungen Leben als Unterstützung bei Ansichten, die ich versucht hatte - unter Mißbilligung des Lehrers - in den Philosophieunterricht einzubringen. Aber anscheinend haben wir nicht in Ideen zu leben, sondern „in“ Gesellschaft. Nur schien in dieser Gesellschaft etwas nicht rund zu laufen und die biologisch-dynamische Landwirtschaft war irgendwie eine Möglichkeit, dort zu sein, ohne sie zu beschädigen, in relativer Autonomie, und zugleich vom Leben zu lernen. Um die dreissig hat mir das Schicksal der Dynamik meiner Jugend immerhin noch erlaubt, zu einem sozialen Akt beizutragen, der auch noch heute ausserhalb der Norm bleibt: Besitzer von Grund und Boden zu sein aber nicht mehr in der Lage zu sein, ihn zu verkaufen.

Diesen Boden aufzuwerten hat mich sehr beschäftigt. Fast in einem Maße, dass ich kaum noch wusste, warum ich das getan hatte. Ein Vermächtnis, und jetzt der „Ruhestand“ hilft mir, es rückwirkend durch diese Arbeit über die Dreigliederung besser zu verstehen und ich versuche nun in einem Land, das immer noch viel Mühe mit den Ausdrucksformen Rudolf Steiners hat, es mit anderen zu teilen, so dass in Zukunft die Dinge besser mit dem in Übereinstimmung kommen, was jeder auf die Erde bringen könnte.

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