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Die soziale Dreigliederung

Die Globalisierung ist eine verpaßte Chance.
Wer mit dem Zufall des Marktes rechnet,
verrechnet sich oder den anderen.
Wie bekommen wir Preise
von denen alle leben können?

Jeder Mensch ist die Menschheit

Sinn und Zweck einer sozialen Dreigliederung ist es,
nicht mehr alles über einen Kamm zu scheren.
Kultur, Politik und Wirtschaft haben ihre eigene Logik
und müssen sich daher selbst organisieren.

Wirtschaftliche Entscheidungen müssen global und solidarisch
kulturelle Entscheidungen individuell getroffen werden.
Es bleiben dann immer noch genug Fragen,
die per Mehrheit entschieden werden können.

Besonders interessant am Ansatz einer sozialen Dreigliederung
ist deren unkonventionelle Art, die Grenzen
zwischen Kultur, Politik und Wirtschaft zu bestimmen.
So wird etwa die Erziehung zur Kultur gerechnet.

Die Kultur lebt von der individuellen Freiheit.
Wer hier die Gruppe über den Einzelnen setzt,
macht beide zu Schatten ihrer selbst.
Wie bekommen wir eine Chance,
kulturelle Grenzgänger zu werden?

Jeder Mensch ist eine Minderheit

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Die neuesten Einträge auf unserer Webseite






Hier findest Du immer die drei neuesten Beiträge:





 
 
 




















 26.10.09 

Deutsche sind dümmer, weil sie unfreier sind



Obwohl man in Deutschland wegen Schiller, Humboldt oder Steiner die Mutter des Freiheitsgedankens vermuten könnte, verstehen gerade die Deutschen am allerwenigstens, was Freiheit bedeutet. Was die UN fordert, und was in Finnland bereits Praxis ist, scheinen sie nicht begreifen zu können: die Freiheit kann sich nur auf das Individuum beziehen, nicht auf die Institution. Anke Caspar-Jürgens vom "Bundesverband Natürlich Lernen": Freiheit im Bildungswesen - für den Menschen oder die Institution?
 
03.10.09

Unterrichtsprojekt: Wirtschaft als Erlebnis



Angesichts der Wirtschaftskrise ist es höchste Eisenbahn, in den Schulen auch die Grundlagen für ein Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge zu geben. Dr. Ernst Rose von der Freien Waldorfschule Graz hat zusammen mit der Universität Wien ein beispielhaftes Unterrichts-Projekt auf die Beine gestellt: "Wirtschafts-Saft".
03.10.09

Wirtschaftsunterricht an Waldorfschulen - Jetzt!



Nie war es dringender als jetzt, dass die Waldorfschulen mit den Anregungen Rudolf Steiners ernst machen und ihre Zöglinge auch in Wirtschaftsfragen unterrichten. Denn die Wirtschaftskrise ist vor allem eine Wissenschaftskrise. Neoliberale Think-Tanks wie z.B. das INSM in Köln, die z.B. die FAZ oder die financial times mit „Nachrichten“ und die Regierung mit Slogans wie „Sozial ist was Arbeit schafft“ beliefern, sind überdies schon längst dazu übergegangen, unsere Kinder für ihre Pläne heranzuziehen, indem sie den Staatsschulen Unterrichtsmaterialien bereitstellen.






 


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Fairer Handel und Freier Markt

Matthias Schmelzer hat mit der Unterstützung der DONATA-Stiftung und des Instituts für soziale Dreigliederung einige Monate bei der University of California, Berkeley, studiert und dort eine Studie zum Fairen Handel geschrieben. Die zentrale Frage war:

  • Ist Fairer Handel eine neoliberale Lösung gegenwärtigen Marktversagens für Kleinbauern im globalen Süden, die innerhalb des Freihandelssystems funktioniert und dieses daher aufrechterhält und stützt?
  • Oder ist Fairer Handel ein praktisches Instrument sozialen Wandels, welches neoliberale Handelspraktiken herausfordert und generell auf die Transformation des freien Marktes und des Freihandels abzielt?

Die deutsche Übersetzung ist inzwischen fertig und ist allen empfohlen, die sich fragen, wie der faire Handel zum Auftakt einer solidarischeren Wirtschaft werden könnte. Dazu reicht nämlich nicht nur eine weitere Ausbreitung des Fairen Handels aus. Dieser versucht zwar die destruktiven Wirkungen einer freien kapitalistischen Marktwirtschaft abzuschwächen. Doch durch die Beteiligung großer kommerzieller Ketten wie Starbucks und Lidl an Fairem Handel besteht die große Gefahr der Vereinnahmung einer emanzipatorischen Bewegung durch Profitinteressen und die des so genannten "fair-washing" von Unternehmen.

 

 

Rudolf Steiner zum Grundeinkommen

Nach vielen Zuschriften habe ich mich endlich entschieden, meine Ablehnung eines bedingungslosen Grundeinkommens ausführlicher zu begründen. Dies geschieht in der Form einer Einleitung zu einer Zitatensammlung von Rudolf Steiner zum Grundeinkommen Der Text ist noch nicht fertig. Aber schon jetzt zeigt er, daß die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommen für alle eine Pervertierung des sozialen Hauptgesetzes darstellt, wie ihn Rudolf Steiner 1905 formuliert hat.

 

 

Im Oktober 2009 hat die Webseite 50.000 Besucher sowie 150.000 Seitenaufrufe verzeichnet. Danke für Ihr Interesse!

 

Frühere Änderungen ...

 

Sylvain Coiplet / Johannes Mosmann