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Was ist die soziale Dreigliederung?

logoMensch und Gesellschaft sind immer komplexer geworden. Die heutige Krise zeigt, daß wir dieser Realität nicht immer gewachsen sind. Sich für eine soziale Dreigliederung einzusetzen, heißt auf eine Gesellschaft hinzuarbeiten, die den Menschen vollnimmt, mit all seinen scheinbaren Widersprüchen.

Dazu gehören die Ideale der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Sie lassen sich nur zu leicht gegeneinander ausspielen. Bekommt aber jedes Ideal einen eigenen Bereich, wo es sich voll ausleben kann, staunt man , wie es zu einer gegenseitigen Befruchtung kommt.

Die meisten sehen schon heute in der Gleichheit oder Demokratie das Ideal im Rechtsleben. Nicht umsonst wird eine Diktatur nach der anderen gestürzt. Wer aber beim Geistesleben an individuelle Freiheit denkt und dazu nicht nur freie Medien, sondern auch eine freie Erziehung zählt, findet sich schon in der Minderheit. Und wer im Wirtschaftsleben die Brüderlichkeit oder Solidarität anstrebt, muß erst recht von der heutigen Wirklichkeit absehen und den Blick auf das versteckte Potential der Globalisierung werfen.

Vielleicht steht unsere Gesellschaft einfach auf dem Kopf, so daß sie erst wieder auf die Füße gestellt werden muß. Wer in diese Richtung arbeiten möchte, wird beim Ansatz der sozialen Dreigliederung wertvolle Anregungen finden.

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Rudolf Steiner: Wirtschaft und soziale Dreigliederung im Lehrplan der Waldorfschule

Neuerscheinung: Verschwörungstheoretiker, rechte Demagogen, spiritistische Wirrköpfe - viele Gruppierungen bieten jungen Menschen Antworten auf die weltweite Krisenlage, die vielfach einleuchtender scheinen als die hohlen Phrasen der "westlichen Wertegemeinschaft". Mehr denn je sind die Waldorfschulen deshalb nun aufgerufen, die großen Fragen des gesellschaftlichen Lebens auch als Unterrichtsstoff zu greifen. Um so rätselhafter, dass die diesbezüglichen Lehrplanempfehlungen Rudolf Steiners bislang kaum oder gar nicht beachtet, während künstlerische und andere Themen betont wurden. Tatsächlich bilden wirtschaftliche Themen nämlich einen Schwerpunkt in Steiners Empfehlungen, und finden sich fächerübergreifend. Im Deutschunterricht etwa sollen anstatt moralisierender Geschichten wirtschaftliche Gutachten geübt, und im Mathematikunterricht soll die Zinsrechnung am Beispiel des Wertpapier-Handels erlernt werden. Spätestens bis zum 15. Lebensjahr, so Steiner, soll jeder Schüler die Buchführung beherrschen. An einer Stelle im Protokoll heisst es sogar lapidar: „In der 7. und 8. Klasse könnte man das geben, was in den 'Kernpunkten der sozialen Frage' steht“. Die Neuveröffentlichung versammelt nun erstmals diese Lehrplanempfehlungen Rudolf Steiners in einem Band, und kann hier bestellt werden:

 

 

Rudolf Steiner zum bedingungslosen Grundeinkommen

cover grundeinkommen Eigentlich widerstrebt es mir, zu viel Zeit damit zu verbringen, andere zu kritisieren. Viel lieber mache ich auf Initiativen aufmerksam, die ich für zukunftsweisend halte. Nur konnte ich mich vor Missionierungsversuchen überzeugter Anhänger des bedingungslosen Grundeinkommens kaum noch retten. Ich war daher benötigt, meine Ablehnung eines bedingungslosen Grundeinkommens schriftlich zu begründen. Dies geschieht in der Form einer Einleitung zu einer Zitatensammlung von Rudolf Steiner zum Grundeinkommen.

Die Zitatensammlung ist schon lange erhältlich. Der Einleitungstext bleibt ein work in progress. Es gibt eben dringendere Aufgaben für jemanden, der sich für die soziale Dreigliederung einsetzen will. Aber schon jetzt zeigen Zitate und Einleitung, daß mit der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommen für alle der Impuls pervertiert wird, den Rudolf Steiner 1905 durch die Formulierung seines Hauptgesetzes versucht hat zur Geltung zu bringen.

 

 

Im Juli 2015 hat die Webseite über 20.000 Besucher sowie 140.000 Seitenaufrufe verzeichnet.
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Sylvain Coiplet / Johannes Mosmann

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