NACHRICHTEN

Hier berichten wir kurz über das Institut und über Initiativen, an denen Mitglieder des Instituts mitbeteiligt sind. Gelegentlich nehmen wir Stellung zur Aktualität. Letzteres hoffen wir eines Tages regelmässig machen zu können – so wie wir das schon mal zwischen 2000 und 2002 geschafft haben.

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2002
17.12.2002

Das Europaparlament fordert die EU-Kommission dazu auf, keine weiteren Lebensmittel zur Bestrahlung zuzulassen, solange wissenschaftliche Untersuchungen über die Auswirkungen auf die Gesundheit von Verbrauchern und Verarbeitern noch nicht vorliegen.Die Bestrahlung wird immer häufiger eingesetzt, um eine industrielle Fertigung von Lebensmitteln zu fördern. Schrimps werden zum Beispiel bestrahlt,...   Weiterlesen

16.12.2002

Nach jahrelangen Verzögerungen wird jeder Einsatz von Antibiotika in Futterzusatz 2006 endlich europaweit verboten. Bis dahin werden noch die vier letzten Antibiotika in der Tierfütterung zugelassen.Mit dem Verbot soll verhindert werden, daß Krankheiten antibiotikaresistent werden und sich mit herkömmlichen Medikamenten nicht mehr bekämpfen lassen. In der Europäischen Union werden jährlich...   Weiterlesen

10.12.2002

Durch die beschlossene Kennzeichnungspflicht für Genprodukte soll nicht nur den Verbrauchern und Bauern die Möglichkeit gegeben werden, die Gentechnik zu boykottieren. Anders als in den USA wird es auch endlich möglich werden, bei Verunreinigungen von Lebensmitteln und Futtermitteln den Verursacher haftbar zu machen. Rückrufaktionen werden erleichtert.Der Grenzwert von 0,9 Prozent - ab...   Weiterlesen

10.12.2002

Die Handy-Produzenten boykottieren bisher den "Blauen Engel" geschlossen. Der Vorsitzende der Jury Umweltzeichen, die das Ökolabel vergibt, wirft ihnen Blockadeverhalten vor. "Wir haben es mit einem unseligen Kartell zu tun, das sich nach wie vor weigert, den Verbraucher angemessen über strahlungsarme Handys zu informieren", schimpft Gerd Billen. Die Branche hat Angst, daß mit dem Siegel die...   Weiterlesen

02.12.2002

Wie schon einmal vor gut zwei Jahren haben alle anderen EU-Staaten Deutschland im Ministerrat überstimmt und ein striktes Tabakwerbeverbot für Zeitungen und Zeitschriften beschlossen. Und wie damals will die deutsche Bundesregierung dagegen klagen, mit dem Argument, daß deutsche Zeitungen nur in Deutschland vertrieben werden und damit keinen EU-Regeln unterworfen werden sollen. Damit hatte sie...   Weiterlesen

Eine Petition zur Reinhaltung des normalen Saatguts von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) wurde am Dienstag von Vertreterinnen und Vertretern von Umweltschutz-, Bauern- und Verbraucherorganisationen der deutschen Ministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Renate Künast, übergeben.Angaben der Zukunftsstifung...   Weiterlesen

20.07.2002

Verbraucherministerin Renate Künast hat der Lebensmittelwirtschaft Mitverantwortung am alarmierenden Trend zum Übergewicht bei Kindern gegeben. Süßigkeiten, wie Schokoriegel oder Bonbons und Fast Food, wie Tiefkühlpizza oder Pommes frites seien überzuckert und zu fett.Entgegen der Werbung seien die Produkte keineswegs besser für die Entwicklung der Kinder, sagte Künast: "Die Wirtschaft...   Weiterlesen

04.07.2002

Die Agrarwende hat nach Ansicht des AgrarBündnisses die meisten Bauern nicht erreicht. Es ist bisher nicht gelungen, eine breite Mehrheit in der Landwirtschaft für die ökologische Erzeugung von Produkten zu gewinnen. Aus Sicht vieler Bauern ist die Agrarwende von oben verordnet und mit neuer Reglementierung verbunden, meinte Ulrike Ottenottebrock-Völker von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche...   Weiterlesen

29.06.2002

Gerd Sonnleitner, der Präsident des Bauernverbands, vernachlässigt seine Pflichten, um Wahlkampf für die Konservativen zu machen. Der Verbraucherschutzministerin Renate Künast schreibt er nur noch Briefe und sitzt bei Edmund Stoiber auf dem Schoß.   Weiterlesen

28.06.2002

Der neuer Dachverband der Biobranche setzt vier Schwerpunkte: Weiterentwicklung der Qualitätssicherung, Maßnahmen zur Vermeidung der Kontamination von Bioprodukten mit gentechnisch veränderten Organismen, Lebensmittelgesetzgebung und die Weiterentwicklung der EU-Ökoverordnung.Der "Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft" (BÖLW) beschränkt sich - anders als der Vorgänger, die "Arbeitsgemeinschaft...   Weiterlesen

24.06.2002

Die Zahl der Ökohöfe ist von 1999 bis 2001 von 9600 auf 11.500 und damit um 20 Prozent gestiegen. Es sind inzwischen 2,6 (vormals 2,0) Prozent der insgesamt 448.936 landwirtschaftliche Betriebe.Hinter diesen Zahlen verstecken sich aber große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. In den neuen Ländern ist der Anteil der Ökobetriebe fast doppelt so hoch und deren Fläche durchschnittlich...   Weiterlesen

12.06.2002

Rund dreihundert interessierte Landwirte besuchten am 12. Juni den Demeter-Betrieb von Walter Schmidt in Obersontheim-Hausen. An fünf vorbereiteten Stationen konnten sich die Teilnehmer über spezielle Fragen der Grünlandwirtschaft in Bio-Betrieben informieren.Die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung und Grünlandwirtschaft Aulendorf (LVVG) hat die zweijährigen Versuche...   Weiterlesen

04.06.2002

Der Nitrofen-Skandal hat zu einem Vertrauensverlust der Verbraucher gegen Bio-Lebensmitteln geführt. Dies ist laut Bioland-Vorstand Thomas Dosch vor allem in den Supermärkten deutlich spürbar. Bei den Ab-Hof-Verkäufen dagegen gibt es sogar größeren Zulauf. Offensichtlich ist das persönliche Vertrauen zum Erzeuger für die Verbraucher nach wie vor am wichtigsten: "Je weiter der Kunde vom Erzeuger...   Weiterlesen

29.05.2002
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Der Energieversorger Eon hat am Dienstag seine Aktionärshauptversammlung in der Essener Gruga-Halle abgehalten. Drinnen wurde die Vertreter des Fußballklubs Borussia Dortmund mit warmen Worten des Eon-Vorstandschef Ulrich Hartmann empfangen, während vor dem Haupteingang eine Fußballmannschaft aus...   Weiterlesen

26.03.2002

Der US-Präsident Bush verdankt seine Wahl nicht nur dem veralteten amerikanischen Wahlsystem. Es schockiert natürlich, daß er gewinnen konnte, obwohl er weniger Stimmen bekommen hat als sein Gegner. Dies ist aber nebensächlich. Viel wichtiger ist, daß einige Firmen zu seiner Wahl entscheidend beigetragen haben. Durch ihre wirtschaftliche Macht haben sie ihrem Wunschkandidaten unbegrenzt Werbezeiten...   Weiterlesen

26.02.2002

Die Chancen des Anbaus genmanipulierter Pflanzen dürfen nach Ansicht des Deutschen Bauernverband (DBV) nicht durch eine "überzogene Risikodiskussion" verspielt werden. Aus Wettbewerbsgründen müssten die Möglichkeiten dieser Technik im Auge behalten werden, sagte DBV-Präsident Gerd Sonnleitner bei einer Tagung seines Verbandes zur Zukunft der Grünen Gentechnik.Zu der Tagung waren Kritiker...   Weiterlesen