Oliver Rautenberg

Oliver Rautenberg alias AnthroBlogger hat Angst vor der Anthroposophie. Er hält sie für gefährlich, weil sie sein materialistisches Weltbild infrage stellt.

Freiheitsfeindliches Gesellschaftsbild

In seinem Kampf gegen die Anthroposophie hält es Oliver Rautenberg mit der Wahrheit nicht so genau. So beruft er sich darauf, dass eine seiner schlechten Meinungen über Rudolf Steiner „amtlich bescheinigt“ sei. [1] Wer den Staat für geeignet hält, über Wahrheit und Unwahrheit zu entscheiden, dem fehlt es an Gewissenhaftigkeit. Nicht erst seit der Corona-Wende zeigt sich, dass Oliver Rautenberg mehr von den staatlich bescheinigten Wahrheiten als von der Freiheit des Andersdenkenden hält. Das ist gefährlich für unsere Gesellschaft. [2]

Das freiheitsfeindliche Gesellschaftsbild von Oliver Rautenberg möchte ich ausdrücklich nicht auf den Materialismus zurückführen. Der Materialismus hat viele Menschen zur Freiheit erzogen. Man schaue sich nur die Anarchisten an. Aber auch ein Anarchist wie John Henry Mackay kriegte Angst vor der Anthroposophie. Obwohl er daneben lag, machte er sich dabei wenigstens Sorgen um die Freiheit. Oliver Rautenberg geht es aber nicht um die Freiheit, sondern einzig und allein um die Alleinherrschaft seines reduktionistischen Weltbildes.

Der Gentechnik-Lobbyist

Wir haben bisher dasjenige gesagt, was stimmen könnte, wenn Oliver Rautenberg wenigstens ehrlich wäre. Dies darf aber bezweifelt werden. Als Mitarbeiter von BioLinx GmbH betätigt er sich nämlich als Lobbyist für die grüne Gentechnik. [3] Wer die Gentechnik-Baumwolle als Erfolg für Indien verkauft, dem steht die Anthroposophie mit der biodynamischen Landwirtschaft natürlich im Wege. Und man ahnt zugleich, wie es dem AnthroBlogger gelingt, so viel Zeit in seine Jagd auf die Anthroposophie zu stecken.

Notizen

[1] siehe anthroposophie.blog, 21.01.2017, 06.08.2020
[2] siehe anthroposophie.blog, Über dieses Blog
[3] siehe www.novo-argumente.com/autor/rautenberg_oliver

Sylvain Coiplet

Stand: 30.03.2021