Solidarisch wirtschaften mit Risikokapital

01.06.2009

Dass ein Neubeginn erforderlich ist, wird nur von wenigen ernsthaft bestritten. Die große Frage ist allerdings, wie dieser Neubeginn aussehen soll und wie tiefgreifend er sein muss. Eine Rolle bei der Diskussion um neue Regeln für die globale Ökonomie spielen Fragen von Risiko und Haftung. Die ganze Misere sei vor allem ein Ergebnis mangelnder Eigenkapitalaustattung der Banken, so kann man hören. Diese Diskussion droht in neue Illusionen zu münden, wenn die Frage nach der Kreditsicherung nicht auf neue Grundlagen gestellt wird. Dabei geht es nicht einfach nur um ein besseres Verständnis des Problems, sondern auch um die Berücksichtigung praktischer Erfahrungen mit einer alternativen Praxis der Kreditsicherung. Ein wichtiges derartige Erfahrungsfeld ist die Praxis der Genossenschaftsbewegung in Dänemark im 20. Jahrhundert, insbesondere in der Lebensmittelbranche. Die Erfolgsgeschichte dieser Bewegung beruhte nicht zuletzt auf einer evolutionären Methode der Unternehmensfinanzierung aus der Branche heraus. Von dem damaligen „Wirtschaftswunder“ können wir vieles für die gegenwärtige Situation lernen ...

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Håkan Blomberg Solidarisch wirtschaften mit Risikokapital