Netzwerktreffen 2017 in Achberg

Autor/in:
Erscheinungsjahr: 2017
Quellenangaben: Zeitschrift Sozialimpulse, Rundbrief, Jahrgang 28, Heft 4, Dezember 2017, S. 45-46
Seiten: 2

Zusammenfassung

Zum dritten Mal traf sich das Netzwerk Dreigliederung, um über Zeitsymptome, erforderliche Aktivitäten und Perspektiven der Dreigliederungsarbeit zu sprechen. Mit der Frage: „Welche Dreigliederungsaktivitäten erfordert die heutige Weltlage?“ startete das Treffen am Freitagabend. Es referierten der Autor des Berichtes, Christoph Strawe, Gerald Hafner und Gerhard Schuster. Es gelte Menschen für das zivilgesellschaftliche Engagement zu gewinnen, den Selbstverwaltungsimpuls zu leben und Aufgaben im Zusammenhang mit der europäischen Integration wahrzunehmen.

Der nächste Tag wurde zunächst von organisatorischen Herausforderungen bestimmt, die von allen gut gelöst wurden. Berichte von Initiativen und Podiumsgespräche rundeten den Vormittag ab. Am Nachmittag wurde das Thema „Entwicklung des Netzwerkes Dreigliederung“ in Arbeitsgruppen diskutiert. Fazit blieb die grundlegende Beibehaltung von Offenheit, horizontaler Struktur und individueller Verantwortlichkeit, wobei die organisatorische Struktur eine Erweiterung in Richtung Arbeitsteilung erfahren könnte. Später trat noch die Frage nach der Außenwirksamkeit auf.

Weitere Themen:

  • Die Anthroposophische Bewegung und ihr Beitrag zur Dreigliederung des sozialen Organismus im Referat von Gerald Häfner
  • Ein Beitrag von Wilbert Lambrechts, der über die Tagung „Lichtbaken 1917-2017“ und die Arbeit in Belgien berichtete
  • Ingrid Feustel gab Auskunft über ihre Vernetzungsarbeit in der Bodenseeregion und die Bedeutung ihrer Zeitschrift „Die Welle“

Höhepunkt war die Podiumsdiskussion mit dem Begründer der Gemeinwohlökonomie Christian Felber, Daniel Schily und Gerald Häfner zu Ökonomie, Assoziationen und Geld.