Zu Thomas Mayer, Vollgeld

Autor/in:
Erscheinungsjahr: 2017
Herausgeber: Zeitschrift Sozialimpulse, Rundbrief Dreigliederung des sozialen Organismus, Jahrgang 28, Heft 2, Juni 2017, S. 39-40
Seiten: 2

Zusammenfassung des Autors

Die Vollgeld-Initiative möchte den Schäden im Geldbereich der Wirtschaft durch eine Verrechtlichung des Geldes entgegentreten. Dieser Ansatz bewegt sich im Grunde in der Dualität Wirtschaft – Staat. Es wird durch ihn die Bedeutung eines freien, sich der Wirtschaft gegenüberstellenden Geisteslebens nicht ins Auge gefasst, und damit das Spannungsfeld, in dem überhaupt Werte geschöpft werden, wo also auch eine Währung ihre Grundlage haben muss. Der Ansatz unterschätzt andererseits die Gefahren einer Überdehnung des rechtlichen Bereiches. Dieser darf nicht selber produktiv sein wollen – er kann es nicht –, sondern hat nur die arbeitenden Pole zu regulieren.

Zusammenfassung des Rezensenten

Albrecht Kiedaisch nimmt Stellung zum Beitrag von Thomas Mayer zum Thema Vollgeld. Er kritisiert die einseitige Sichtweise Mayers, Geld gehöre allein in den Rechtsbereich. Seiner Meinung hat Geld als Anweisung mit allen drei Bereichen des sozialen Organismus zu tun. In seinem Artikel nimmt er Bezug auf die Argumente Mayers und stellt sie anderen Gesichtspunkten der Dreigliederung gegenüber.