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Friedrich Glasl

Friedrich Glasl ist zur Zeit vor allem in der Konfliktforschung tätig, hat sich aber länger mit Organisationsentwicklung beschäftigt. Dabei hat er versucht, den rein betrieblichen Gesichtspunkt von Bernard Lievegoed um zwischenbetriebliche Aspekte zu erweitern. Statt aber Lievegods Phasenmodell grundsätzlich in Frage zu stellen, hat Glasl die drei Phasen von Lievegoed (Pionierphase, Differenzierungsphase, Integrationsphase ) bloss um eine vierte Phase, die sogenannte Assoziationsphase erweitert. Damit spielt Friedrich Glasl auf Rudolf Steiner an, der im Unterschied zu Bernard Lievegoed die Dringlichkeit einer zwischenbetrieblichen Kooperation betont hat. Nur sieht Rudolf Steiner in den von ihm empfohlenen Assoziationen eine notwendige Antwort auf die Arbeitsteilung, ein Grundprinzip des modernen Wirtschaftslebens überhaupt und nicht bloss eine Phase in der Entwicklung einzelner Betriebe. Werden Assoziationen zum Konkurrenzvorteil innerhalb einer Wettbewerbswirtschaft, geraten sie zur Karikatur.