Als schweizerische Patientenbewegung auf anthroposophischer Grundlage (6000 Mitglieder) setzt sich anthrosana nicht nur für eine Anerkennung und Ausbreitung der anthroposophischen Medizin, sondern auch – als Initiantin und Gründungsmitglied des Forums für Ganzheitsmedizin (ffg), der Vorläuferorganisation des heutigen Dachverbands für Komplementärmedizin (Dakomed) – für Methodenvielfalt und Therapiefreiheit überhaupt ein.

anthrosana hat sich intensiv für die Förderung und Anerkennung der Komplementärmedizin von der Lancierung der Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» bis zur Verankerung der Komplementärmedizin in der Bundesverfassung 2009 im Verfassungsartikel 118a eingesetzt. Ihre konkreten Initiativen zielen auf eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Schul- und Komplementärmedizin.

Die staatliche Hoheit über das Gesundheitswesen stellt anthrosana nicht grundsätzlich in Frage, sondern bemüht sich stattdessen um eine staatliche Anerkennung der Komplementärmedizin. Angesichts der zunehmenden Unterwanderung der Schulmedizin durch die Interessen der Pharmaindustrie könnte sich diese Hoffnung als naiv herausstellen.