Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
01.12.1993

1950 hat Robert Schuman eine wichtige Rolle bei der deutsch-französischen Annäherung gespielt. Als französischer Außenminister übernimmt er den Vorschlag von Jean Monnet, eine europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) unter Einbeziehung Deutschlands zu bilden. An das Buch «Für Europa» - das ich hier kommentieren möchte - hat er bis kurz vor seinem Tod gearbeitet, geht aber darin nicht auf die Probleme ein, denen diese Gemeinschaft später konfrontiert worden ist.  Weiterlesen

01.12.1993

Erbbaurecht in West und OstBericht über ein Innovatives Projekt – Teil IDie Erbbaurechts-Initiative des Seminars für freiheitliche Ordnung hat einiges in Bewegung gebracht, u.a. auch mich. In den neuen Bundesländern auf dieses Instrument und die Erfordernisse sachgemäßer Handhabung hinzuweisen und dadurch zu einer gerechten...   Weiterlesen

01.12.1993

Das Erbbaurecht in West und OstBericht über ein Innovatives Projekt - Teil IINachdem Teil I das Zustandekommen dieses Forschungsprojekts sowie Eindrücke bei der Praxiserkundung, -beratung und -schulung schilderte, soll dieser Teil II die Erbbaurechtskonzeption des Seminars für freiheitliche Ordnung unter zwei Aspekten kritisch beleuchten: Zum...   Weiterlesen

01.12.1993

Auszug aus dem Buch "Der staatlich bewirtschaftete Geist – Wege aus der Bildungskrise", Econ Verlag: Düsseldorf, Wien, New York, Moskau 1993, S. 139-151.Ein Ausweg aus der gegenwärtigen Bildungskrise wird nur gefunden werden können, wenn die Debatte grundsätzlich geführt wird. Erst wenn ein gesamtgesellschaftlicher Konsens darüber besteht, dass das Bildungsleben...   Weiterlesen

01.03.1992

In den «Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen» reagiert Wilhem von Humboldt 1792 auf den kürzlich in der französischen Verfassung verankerten Anspruch des Staates, zuständig für das moralische und physische Wohl der Bürger zu sein. 1809 bringt ihn dann seine Berufung zum preussischen Kultusminister im Widerspruch zu seiner Einsicht in die Gefahren einer staatlich gelenkten Erziehung. Eine nähere Auseinandersetzung mit Ausführungen aus dieser Zeit soll zeigen, ob er seinen Grundsätzen treu geblieben ist.  Weiterlesen

01.01.1991

Durch die Wahl von Betriebsräten und ihre Zusammenfassung zu einer württembergischen Betriebsräteschaft sollte das Wirtschaftsleben umstrukturiert, gleichsam von unten herauf assoziativ organisiert werden; durch die Schaffung von Kulturräten das Kulturleben staatlicher Bevormundung entrissen und in die Freiheit der Selbstverwaltung gegeben werden. Die Differenz zur marxistischen Strategie lag darin, daß diese die Priorität in der Eroberung der politischen Macht als Voraussetzung sozialer Revolutionierung ansetzte, während die Dreigliederungsinitiative schon innerhalb des Bestehenden antizipatorisch Elemente des Neuen realisieren und auf diese Weise «befreite Gebiete» schaffen wollte.  Weiterlesen

01.01.1991

Udo Herrmannstorfer weist auf soziale Fehlentwicklungen hin, die durch eine Umorientierung in Richtung einer assoziativen Wirtschaftsweise überwunden werden könnten. In der erweiterten Neuauflage dieses vielbeachteten Buches geht der Autor auch der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft sowie dem Problem der Arbeitslosigkeit nach.  Weiterlesen

01.03.1990

Anthroposophische Gruppe Magdeburgim NEUEN FORUMAusgangssituation1. Die zentralistische Planwirtschaft hat die DDR an den Rand des wirtschaftlichen Ruins gefuehrt.2. Die Marktwirtschaft der BRD ist sehr leistungsfaehig.3. Beide Systeme haben aber derzeit Grundstrukturen, die die oekologischen und sozialen Fragen regional und global dramatisch zuspitzen werden.4....   Weiterlesen

Es wird versucht, den Prozeß der Emanzipation des Geldes vom Ding oder Fetisch zum Instrument sozialer Bewußtheit und Durchdringung an einigen Symptomen aufzuzeigen. Zugleich geht es darum, Steiners Entdeckung der sozialen oder strukturellen Schenkung als einer Eigenbewegung des Geldes als in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung verankert aufzuzeigen.  Weiterlesen

01.01.1987

Eine Universalarznei zur Ordnung der sozialen Verhältnisse gibt es so wenig wie ein Nahrungsmittel, das für alle Zeiten sättigt. Aber die Menschen können in solche Gemeinschaften eintreten, daß durch ihr lebendiges Zusammenwirken dem Dasein immer wieder die Richtung zum Sozialen gegeben wird. Rudof Steiner, Die Kernpunkte der sozialen Frage.Wirtschaftswissenschaft...   Weiterlesen

01.03.1986

Mit dieser Arbeit liegt zum ersten Mal eine vergleichende Untersuchung des dialektisch-historischen Materialismus (Marxismus) und der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (Anthroposophie) vor. Diese beiden wichtigen Gegenwartsströmungen werden hier nach ihrem Beitrag zu philosophisch-weltanschaulichen Grundproblemen befragt: Verhältnis von Materie und Bewußtsein, Rolle und Leistungsfähigkeit...   Weiterlesen

Nur jemand, der durchaus fertige starre Dogmen haben will, kann glauben, daß die gegenwärtige Form der geisteswissenschaftlichen Verkündigung eine bleibende, oder etwa gar die einzig mögliche sei.Steiner 1905/06 Volkswirtschaftliche Untersuchungen sind bei anthroposophisch strebenden Menschen nicht gerade beliebt. Dies erfuhren zuerst die Aufsätze Steiners in der...   Weiterlesen

01.01.1984

1 - Arbeitslosigkeit - ein Anstoß zu gesellschaftlicher Selbsterkenntnis? Wir können, wenn wir unseren Blick auf die menschliche Gesellschaft richten, versuchen, diese als eine Lebensform menschlicher Individuen auf ihrem jeweiligen Wege zur Individualität hin zu verstehen [1]. Die Gesellschaft fordert und fordert - so gesehen - dann auf der einen Seite...   Weiterlesen

01.01.1984

1. Brachliegende ProduktionsmöglichkeitenSeit Beginn der ersten industriellen Revolution vor fast 200 Jahren war bis in die Mitte unseres Jahrhunderts der Zustand erheblicher Unterbeschäftigung die Regel, die nur durch die Zwangsverhältnisse der großen Kriege außer Kraft gesetzt wurde. Desungeachtet spricht J. M. Keynes 1 von der «ungeheuren Regelwidrigkeit...   Weiterlesen

01.06.1983

1. Krisen: konjunkturell - prinzipiell?Mit A. Smith wird (1776) der Wirtschaftswissenschaft die Einsicht vermittelt, daß auf dem freien Markt Erzeugung und Verbrauch sich harmonisch ausgleichen. Allerdings zeigt die Wirklichkeit ein ganz anderes Bild. Zwischen den Jahren 1754 und 1857 traten 15 Krisen in England, dem höchstindustrialisierten Land dieses Zeitraumes auf, und zwar in dieser...   Weiterlesen

01.05.1981

Anmerkung der RedaktionDie Schriften von Wilhelm Schmundt muss leider jeder kennen, der sich für die soziale Dreigliederung einsetzen will. Nicht etwa, weil sie irgend etwas zum Verständnis der sozialen Dreigliederung beigetragen haben. Sondern umgekehrt, weil sie vielen bei ihrem Verständnis der sozialen Dreigliederung im Wege standen - und immer noch...   Weiterlesen

02.04.1980

Das Verfahren, die Richtungsunterschiede in Schweigen zu hüllen, ist kein Aus- sondern ein Irrweg. Denn es führt zur wachsenden wechselseitigen Abkapselung der Richtungen voneinander, wenn weder ihre Wortführer selber noch die Persönlichkeiten, die über sie mündlich oder schriftlich berichten, diese Divergenzen auch nur erwähnen.  Weiterlesen

01.04.1980

In diesem Schreiben drückt Heinz Kloss seine Sorge vor einer Zweispaltung der Dreigliederungsbewegung aus. Durch die Neuauslegung der sozialen Dreigliederung durch Wilhelm Schmundt enstehe eine Kluft, die "wesentlich breiter als alle vorherigen Meinungsverschiedenheiten zwischen Dreigliederungsautoren" sei.  Weiterlesen

(Rundbrief 1980/81) - Es war nicht Ziel der Gründung der Bücherei (1. Januar 1976), der Berliner Öffentlichkeit bloß eine weitere, die dreihundertsoundsovielte, Buchhandlung zu bescheren. Die Versorgung mit Büchern allgemeiner Art klappt auch ohne uns. Jedoch meinten wir, die Bedürfnislage insofern richtig einzuschätzen, daß der Zugang zur Anthroposophie (als Gedanken‑weg) und zur Dreigliederung des sozialen Organismus (als Sozialform) in der Buchbranche noch kaum hinreichend geleistet wird.  Weiterlesen

01.12.1978

Den Aufruf zur Alternative von Joseph Beuys mußten wir am 02.07.2007 von unserer Webseite entfernen.Sie können sich bei der VG-Bild-Kunst bedanken, die von uns über 10 Euro im Monat verlangt hat, um den Aufruf weiter zur Verfügung stellen zu dürfen. Anbei der Brief der VG-Bild-Kunst vom 20.06.2007 im Wortlaut: ...   Weiterlesen

01.06.1976

Ein Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung - In der liberalistischen Wirtschaftstheorie spielt das folgende Kreislaufschema eine grundlegende Rolle: ...   Weiterlesen

01.06.1976

Zwischenantwort an Lindenau und Schmundt - Übersicht über die KontroverseVom Grenzverlauf zwischen den Gliedern des sozialen Organismuszwischen Heinz Kloss, Wilhelm Schmundt, Christof Lindenau und Hartwig...   Weiterlesen

01.06.1976

Übersicht über die KontroverseVom Grenzverlauf zwischen den Gliedern des sozialen Organismuszwischen Heinz Kloss, Wilhelm Schmundt, Christof Lindenau und Hartwig Wilken   Wenn...   Weiterlesen

01.06.1976

Übersicht über die KontroverseVom Grenzverlauf zwischen den Gliedern des sozialen Organismuszwischen Heinz Kloss, Wilhelm Schmundt, Christof Lindenau und Hartwig Wilken   In...   Weiterlesen

01.06.1976

Übersicht über die KontroverseVom Grenzverlauf zwischen den Gliedern des sozialen Organismuszwischen Heinz Kloss, Wilhelm Schmundt, Christof Lindenau und Hartwig Wilken   Vorbemerkung Es...   Weiterlesen

Übersicht über die KontroverseVom Grenzverlauf zwischen den Gliedern des sozialen Organismuszwischen Heinz Kloss, Wilhelm Schmundt, Christof...   Weiterlesen

01.07.1975

Anmerkung der RedaktionDie Schriften von Wilhelm Schmundt muss leider jeder kennen, der sich für die soziale Dreigliederung einsetzen will. Nicht etwa, weil sie irgend etwas zum Verständnis der sozialen Dreigliederung beigetragen haben. Sondern umgekehrt, weil sie vielen bei ihrem Verständnis der sozialen Dreigliederung im Wege standen - und immer noch...   Weiterlesen

01.02.1975

Das Buch in der Online-Fassung - Herausgeber: Rüdiger Blankertz Die vorliegende Textgestalt wurde auf Bitten der Tochter von Hans-Georg Schweppenhäuser, Frau Dr. Christa Clamer, Freiburg, hergestellt. Textgrundlage ist die einzige Ausgabe von 1975. Der Umbruch und damit die Seitenzahlen entsprechen NICHT dem Original.  Weiterlesen