Artikel & Essays

In diesem Archiv sind nahezu alle Interpretationen der sozialen Dreigliederung vertreten. Angefangen wird mit Rudolf Steiner und seinen direkten Mitstreitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg und erst recht nach 1968 kommt es zu immer grundlegenderen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Vertretern. Wir versuchen einerseits diese Vielfalt abzubilden, bevorzugen aber andererseits Autoren, die uns überzeugen.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
Schulfreiheit
01.02.2004

Nicht nur die Mehrheit der Deutschen, sondern auch Menschen, die sich für Christen halten, sprechen sich für ein Kopftuchverbot aus. Sie sehen im Kopftuch ein Symbol für die Unterdrückung der Frau. Sie übersehen aber, dass sie mit ihrer Unterdrückung des Kopftuchs gerade dabei sind, aus ihm ein Symbol der Freiheit zu machen.  Weiterlesen

01.09.2003

In Cancún hat Anfang September die 5. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation - kurz WTO - getagt. Es gab keine Einigung, außer darüber, dass man sich uneinig ist. Das ist eigentlich ein Fortschritt.  Weiterlesen

01.02.2003

In Italien gibt es vor allem Italiener, die Deutschen sind eine Minderheit. In Norditalien gibt es aber eine Gegend – Südtirol – wo die Italiener in der Minderheit sind und die Deutschen in der Mehrheit. In Südtirol gibt es wiederum eine Stadt – Bozen – wo die Deutschen nur noch eine Minderheit darstellen und die Italiener die Mehrheit stellen. Und das geht noch weiter bis zum einzelnen Südtiroler, der sich laut Gesetz alle zehn Jahre entscheiden muß, ob er Deutscher oder Italiener ist.  Weiterlesen

01.10.2002

Prof. Dr. Reijo Wilenius (Helsinki, Finnland), Präsident des Europäischen Forums für Freiheit im Bildungswesen (effe) nennt die Punkte, in denen sich das Schulsystem Finnlands von anderen unterscheidet.EINHEITLICHKEIT UND VIELFALT IM SCHULWESENPodiumdiskussion 18.10. 2002, Jean-Paul-Schule, KasselDie Resultate der grossen internationalen Schulleistungsuntersuchung,...   Weiterlesen

01.06.2002

Pisa-Studie: Spitzenreiter Finnland und die Pädagogik Rudolf SteinersDie sogenannte Pisa-Studie (In 32 Industrieländern durchgeführte OECD-Vergleichsstudie zum Bildungserfolg von 15jährigen) hat einiges durcheinander gebracht. Für den Grossteil der Bildungsverantwortlichen...   Weiterlesen

01.03.2002

"Du räumst dem Staate denn doch zu viel Gewalt ein. Er darf nicht fordern, was er nicht erzwingen kann. Was aberdie Liebe gibt und der Geist, das läßt sich nicht erzwingen. Das laß er unangetastet, oder man nehme sein Gesetz und schlag es an den Pranger! Beim Himmel! der weiß nicht, was er sündigt, der den Staat zur Sittenschule machen will. Immerhin hat das den Staat zur...   Weiterlesen

01.04.2000

Erziehung: Freiheit als Anfang, Mitte oder Ende? - Der Unterschied zwischen Stirner und Steiner liegt nicht in ihrer Auffassung der Freiheit. Eine passive Freiheit wird man auch bei Stirner kaum finden können. Entscheidend ist die anarchistische Ablehnung des Geistigen. Bei Steiner verträgt sich der Geist doch ganz gut mit der Freiheit, und die Eigenheit mit der Gleichheit im Geiste.  Weiterlesen

01.09.1998

"Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so größer, je weniger der einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heißt, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden."Die...   Weiterlesen

01.09.1998

Mit der "Frage nach den Unterschieden" hat sich Christian Grauer auf der Steiner-Mailing-List im Internet auseinandergesetzt. Dort war er gefragt worden: "Du bist also ein durch die Waldorfschule gegangener Anthroposoph? Laß mich weiter neugierig sein: Was unterscheidet Deiner Meinung nach eine Waldorfschule von einer gewöhnlichen Schule?" Wir geben die ausführliche Antwort von Christian hier...   Weiterlesen

01.10.1995

Wer hat heute im Bewußtsein, daß Rudolf Steiner einer der großen Vorkämpfer der multikulturellen Gesellschaft war? Vor 78 Jahren trat er mit einem politischen Programm für die Nachkriegsordnung auf. Die Nationalstaaten hatten abgewirtschaftet; sie hatten Europa ins Unglück gestürzt, Rudolf Steiner wollte nun die Völker, die Ethnien von...   Weiterlesen

01.06.1995

Die Idee des Bildungsgutscheins steht für das Recht auf Chancengleichheit in einem Bildungswesen, das sich auf Autonomie und Wettbewerb der Schulen und Hochschule gründet und deshalb...   Weiterlesen

01.05.1995

 Beschluß vom 16.5.1995; Aktenzeichen:1 BvR 1087/91(Quelle: Neue Juristische Wochenschrift(NJW), Seite 2477-2483, Jahr 1995)Senatsentscheidungamtlicher Leitsatz:1. Die Anbringung eines Kreuzes oder Kruzifixes in den Unterrichtsräumen einer staatlichen Pflichtschute,die...   Weiterlesen

01.06.1994

Interview mit der GLS-Bank in Bochum mit Ingo Krampen (Notar, GLS und vom Europäischen Forum für Freiheit im Bildungswesen) / Thema "Dreigliederung des sozialen Organismus", Freies Schulwesen / am 06.06.1994 in der GLS-Bank / Interviewer (c) Sebastian Schöck Berlin, (c)-Vetorecht bei Publikationen hat der Interviewpartner / Kamera Friedel Hans / Bandformat: BetacamSP Krampen: Beim letzten...   Weiterlesen

01.06.1994

Interview mit Konrad Schily (Präsident von Freie Universität Witten-Herdecke) und Michael Bleks (Leiter Finanzbeschaffung u. Entwicklung) / Themen u.a. Bildungsfreiheit, "Dreigliederung des sozialen Organismus", Gesellschaftsreformen / am 06.06.1994 in der Universität / Interviewer (c) Sebastian Schöck Berlin, (c)-Vetorecht bei Publikationen hat der Interviewpartner / Kamera...   Weiterlesen

Interview mit Manfred Kannenberg-Rentschler (Volkswirt und Buchhändler) / Thema "Dreigliederung des sozialen Organismus", Mikro-, Makrokosmos / am 31.03.1994 in Berlin in "Bücherei für Geisteswissenschaft und soziale Frage" / Interviewer (c) Sebastian Schöck Berlin, (c)-Vetorecht bei Publikationen hat der Interviewpartner / Kamera Wolfgang Schwartz / Bandformat: BetacamSP Sebastian Schöck:...   Weiterlesen

01.12.1993

Auszug aus dem Buch "Der staatlich bewirtschaftete Geist – Wege aus der Bildungskrise", Econ Verlag: Düsseldorf, Wien, New York, Moskau 1993, S. 139-151.Ein Ausweg aus der gegenwärtigen Bildungskrise wird nur gefunden werden können, wenn die Debatte grundsätzlich geführt wird. Erst wenn ein gesamtgesellschaftlicher Konsens darüber besteht, dass das Bildungsleben...   Weiterlesen

01.03.1992

In den «Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen» reagiert Wilhem von Humboldt 1792 auf den kürzlich in der französischen Verfassung verankerten Anspruch des Staates, zuständig für das moralische und physische Wohl der Bürger zu sein. 1809 bringt ihn dann seine Berufung zum preussischen Kultusminister im Widerspruch zu seiner Einsicht in die Gefahren einer staatlich gelenkten Erziehung. Eine nähere Auseinandersetzung mit Ausführungen aus dieser Zeit soll zeigen, ob er seinen Grundsätzen treu geblieben ist.  Weiterlesen

01.12.1961

Wir dürfen uns nicht differenzieren wollen von den anderen (konfessionellen oder weltanschaulichen) Privatschulen durch ein anderes Finanzierungssystem, sondern dadurch, dass wir die Prinzipien der Erziehung nicht vom Staate nehmen (wie die anderen Privatschulen in der Regel), sondern unmittelbar aus der Einsicht in die Erziehungsbedingungen in unserer Zeit. Deshalb sollten wir alle Kraft darauf verwenden, für diese zu kämpfen - und das Geld vom Staate als unser gutes Recht ohne die geringsten Bedenken nehmen.  Weiterlesen

01.12.1960

Liebe Freunde von der Schriftleitung! In der letzten Zusammenkunft der „Studiengruppe für Schulrechtsfragen“, welche im Zusammenhang mit meinen Verfassungsarbeiten und mit den Bemühungen der Gebrüder Vogel zustande gekommen ist, wurde auch die Frage nach der Art der Finanzierung freier geistiger Institutionen,...   Weiterlesen

01.12.1960

In den „Kernpunkten“ zeigt Rudolf Steiner auf, wie dem Recht des Kindes auf Erziehung entsprochen werden kann durch Auszahlung eines Erziehungseinkommens an die Eltern, wobei die Höhe...   Weiterlesen

01.09.1956

In diesem Beitrag beschreibt ein Weggefährte Rudolf Steiners die Verfassung, die Steiner Organen des Geisteslebens zu geben bemüht war. Rudolf Steiner stellte die hier als "republikanisch" charakterisierte Verfassung für Einrichtungen des Geisteslebens neben seine ganz andersartigen Vorschläge für das Rechtsleben (demokratisch) und für das Wirtschaftsleben (assoziativ).  Weiterlesen

01.02.1920

Quelle: Zeitschrift "Soziale Zukunft", 5.-7. Heft, Februar 1920[854/01]Wer sich auf den heutigen Bildungsanstalten für den Beruf des Pädagogen vorbereitet, nimmt viele gute...   Weiterlesen

01.10.1919

[814/01]Die Absichten, die Emil Molt durch die Waldorfschule verwirklichen will, hängen zusammen mit ganz bestimmten Anschauungen über die sozialen Aufgaben der Gegenwart und der nächsten Zukunft. Aus diesen Anschauungen heraus muß der Geist erstehen, in dem...   Weiterlesen

01.08.1919

[804/01]Die Öffentliche Pflege des Geisteslebens in Erziehung und Schule ist in der neueren Zeit immer mehr zur Staatssache geworden. Daß das Schulwesen eine vom Staat zu besorgende Angelegenheit sei, wurzelt gegenwärtig so tief im Bewußtsein der Menschen, daß,...   Weiterlesen