Das neue Geld

Autor/in:
Erscheinungsjahr: 2010

Das neue Geld und wie es die Gesellschaft verändert

Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems in Russland und Osteuropa wurde in den als kapitalistisch geltenden westlichen Staaten der globale Freihandel als segensreiches Mittel zur Mehrung des allgemeinen Wohlstandes propagiert. Gemeint war damit in erster Linie der weltweite freie Kapitalverkehr. Das war die Überzeugung der führenden Eliten jener westlichen Staaten. Nun ist die Wirklichkeit seither in entgegengesetztem Sinne dessen verlaufen, was man aus dem damaligen wirtschaftlichen Denken theoretisch vorausgesagt hatte. Wir sind in eine globale Finanz- und Wirtschaftskrise geschlittert, die einen Niedergang des Wohlstandes und eine Massenverarmung zur Folge hat. Und man ist eigentlich gegenüber der durch diese Krise verursachten gegenwärtigen globalen Verwirrung ziemlich hilflos gerade in den Kreisen derjenigen, die vorgaben, mit dem herkömmlichen, allgemein anerkannten wirtschaftlichen Denken am besten vertraut und gerade dadurch in der Lage zu sein, die äusseren Verhältnisse am vorteilhaftesten zum Wohle der Allgemeinheit gestalten zu können. Diese intellektuelle Hilflosigkeit öffnet den Weg, die heutigen Probleme immer mehr durch autoritär-dirigistische Methoden zu lösen.

In seinem Buch "Das neue Geld" zeigt Alexander Caspar, wie mit der begrifflichen Erfassung des wirtschaftlichen Wertes und der daran gebundenen Geldschöpfung ein Ausgleich zwischen den Bedürfnissen und dem Wert der Leistungen zustande kommt: dies bei freier Bedürfnisentfaltung und ohne, dass an die Stelle des freien Warenverkehrs im Zeichen von Angebot und Nachfrage eine Zwangswirtschaft gesetzt wird.