Eine gerechte Zivilgesellschaft braucht alterndes Geld! Warum Geld kein Privateigentum sein kann

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Erscheinungsjahr: 2001
Quellenangaben: Info3, 2001, Nr. 4, Seiten 8-11

Angesichts der immer mehr Bedeutung gewinnenden Zivilgesellschaft hoffen Anthroposophie-Interessierte auf die dritte Kraft neben Wirtschaft und Staat: die Kulturkraft. Dieser Beitrag sieht in Steiners Begriff vom alternden Geld eine entscheidende, noch ungenutzte Anregung dazu.

Für eine soziale Neugestaltung muss insbesondere der Eigentumsbegriff in Fluss gebracht werden; auch das Eigentum am umlaufenden Geld; Ein alterndes Geld würde „Schenkungsgeld“ ohne Vormundschaft, wie sie heute etwa durch Stiftungen ausgeübt wird, ermöglichen; Als Alternative zur „guten Institution“ ist mit dem Egoismus des Einzelnen zu rechnen, der sich aber in Weltinteresse verwandeln kann.