Kannte Rudolf Steiner die Geldschöpfung der Banken?

Autor/in:
Erscheinungsjahr: 2017
Herausgeber: Zeitschrift Sozialimpulse, Rundbrief, Jahrgang 28, Heft 4, Dezember 2017, S. 43-44
Seiten: 2

Zusammenfassung

In vom Autor Florian Hoyer ausgewählten Zitaten aus Vorträgen und Aufsätzen zur Dreigliederung wendet sich Rudolf Steiner nicht explizit gegen eine Geldschöpfung der Banken. Zwei Dinge werden deutlich: erstens die Verantwortlichkeit des Kreditgebers gegenüber den Bedürfnissen nach bestimmten Gütern auf Basis einer realen Gütererzeugung und zweitens die Verantwortlichkeit des Kreditnehmers eine größtmögliche Transparenz seiner assoziierten Unternehmungen zu gewährleisten, was man heute Verwendungsorientierung (Impact Assessment) nennen könnte. Steiner will das Geld nicht reformieren. Eine Geldwende kann nur in den Köpfen der Menschen passieren.