Die Ökonomie und die Anschauung des Geistes

Erscheinungsjahr: 2017
Quellenangaben: Zeitschrift Sozialimpulse, Rundbrief Dreigliederung des sozialen Organismus, Jahrgang 28, Heft 3, September 2017, S. 32-35
Seiten: 4

Zusammenfassung

Der Autor Udo Herrmannstorfer stellt im konfliktreichen Kontext von individuellem Menschsein und globaler Ökonomie die Frage nach einem zukünftigen Entwicklungsgewinn. Dieser kann nur gewährleistet werden, wenn sich der Mensch durch Selbstverantwortung, Selbstgestaltung und Selbstverwaltung in ökonomische Prozesse einbindet. Dabei rückt er die Rolle des Geistes in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Die Ökonomie hat ein sympathisches Verhältnis zu innovativen geistigen Fähigkeiten. Diese müssen sich vom reinen Nützlichkeitsgedanken befreien. Der Geist produziert nichts, bringt aber Mittel durch sich selbst hervor (Bildung!). Der frei-schöpferische Geist entfaltet sich in ökonomischen Kreisläufen, wobei Geld zum Träger von Entwicklung wird. Dazu gehört es, in lebendigen Begriffen denken zu lernen. Nur so können gesunde soziale Prozesse entstehen.

(Es handelt sich bei diesem Text um die freie Wiedergabe eines Referats, das Udo Herrmannstorfer am 11. Juni 2016 in Stuttgart bei einem Kolloquium über das Thema „Spiritualität und Ökonomie“ gehalten hat. Die Verschriftlichung besorgte Katharina Offenborn)

Inhalt

  • Die Frage nach dem Entwicklungsgewinn
  • Was verloren ging
  • Zwischen luziferischer Ökonomie und ahrimanischer Sozialtechnologie
  • Selbstverantwortung, Selbstgestaltung, Selbstverwaltung
  • Ökonomie und innovativer Geist
  • Wo die geistigen Fähigkeiten herkommen
  • Finanzierung von nicht-ökonomischen Bereichen
  • Hilfestellung für die Ökonomie - lebendige Begriffsbilder finden