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Wie kann eine globale Agrarwende eingeleitet werden?Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der weltweiten Landwirtschaft Freitag, 9. Juli, 20.00 Uhr, Forum 3 Stuttgart, Gymnasiumstrasse 21 Gespräch mit Marita Wiggerthale, Germanwatch, Berlin, Josef Bopp, Biolandbauer, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft BaWü und Via Campesina, Gutenzell, Christoph Strawe, Stuttgart, Initiative Netzwerk Dreigliederung und GN3. Angesichts der Zunahme von Armut, Hunger und Umweltzerstörung auf der Erde ist ein Kurswechsel in der weltweiten Handels- und Agrarpolitik dringend erforderlich. Dazu gehören der Schutz der Grundnahrungsmittelproduktion im Süden und eine Beendigung des Agrar-Dumping. Die Welthandelsorganisation WTO, deren Regelungen viele für die globale Misere in der Landwirtschaft verantwortlich machen, darf eine nachhaltige, ländliche Entwicklung in Nord und Süd nicht länger behindern. Neue Wege müssen gegangen werden, um nachhaltige Landwirtschaft aktiv zu fördern. Hierzu müsste auch die deutsche und die europäische Politik ihren Beitrag leisten. Die drei ReferentInnen des Abends werden konkrete Vorschläge und Schritte darstellen, wie die globale Landwirtschaftssituation reformiert werden kann.
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