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Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit verwirklichen durch eine soziale Dreigliederung

Workshop der Initiative Netzwerk Dreigliederung auf dem Berliner Perspektivenkongress

Brüderlichkeit, Gleichheit, Freiheit treten nicht in Widerspruch zueinander und lassen sich viel besser als bisher verwirklichen, wenn man sie nicht als abstrakte Schlagworte verwendet, sondern ihnen konkrete Bereiche zuordnet: Brüderlichkeit im Sozialen, in der Zusammenarbeit und Wirtschaft, Gleichheit vor dem Recht, in der allgemeinen Regelung der menschlichen Beziehungen zueinander, Freiheit im mündigen Einsatz der individuellen Fähigkeiten der einzelnen Menschen.

Diese konkreten Bereiche müssen nach den ihnen eigenen Gesetzmäßigkeiten verwaltet und organisiert werden. Nur so lassen sich die zunehmende Ökonomisierung der Gesellschaft auf der einen Seite, und inkompetente, von Wirtschafts- und Partei-Interessen abhängige Regierungen auf der anderen Seite überwinden. In einer brüderlichen Wirtschaft dürfen nur durch menschliche Arbeit hergestellte Waren und Rechte an Waren käuflich sein, nicht jedoch sonstige Rechte oder Unternehmen, Organisationen oder Verfügungsgewalt über Menschen.

Referenten: Sylvain Coiplet, Stefan Reeder, Michael Wilhelmi
Ort: Perspektivenkongress, Achse 7, Samstag 15.5.2004, 10 - 12 Uhr (Achtung geändert!), TU-Berlin, 10623 Berlin, Straße des 17. Juni Nr. 135, MA 548
Teilnahmebeitrag (am Perspektivenkongress insgesamt): 12 Euro für Mitglieder der Initiative Netzwerk Dreigliederung, sonst 25 Euro, siehe Online-Anmeldeformular.

Zum Anliegen des Perspektivenkongresses

Perspektivenkongress
Es geht auch anders!
Perspektiven für eine andere Politik
14.-16.5.2004 in der TU Berlin

Der Kongress will diejenigen zusammenbringen, "die Wege zu mehr Gerechtigkeit und demokratischer Teilhabe finden und gehen wollen. Der Kongress soll einen Beitrag leisten, den möglichen Alternativen Gehör zu verschaffen." (aus dem Aufruf) Es geht auch darum, dass nach den großen Demonstrationen am 3. April nicht der Elan verpufft, sondern die Zusammenarbeit eines breiten Bündnisses gegen Sozialabbau, für eine solidarische Politik fortgesetzt und stabilisiert wird. Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten Spektrum aus verschiedenen Einzelgewerkschaften (ver.di, IG Metall, IG BAU, GEW), attac, Sozialverbänden, kritischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, BBU, kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt u.v.a.

Bei einer so weit gefächerten Zusammenarbeit wird es sicher viele spannende, manchmal auch kontroverse, aber produktive Diskussionen geben. Die Bandbreite der Themen erstreckt sich, um hier nur einige Stichworte zu nennen von "Wege zur Beschäftigung" und "Hauptsache Arbeit?" über "Wie viel Markt verträgt die Demokratie?" und "Finanzierbarkeit des Sozialstaats" bis zu "Bildung ist keine Ware", "Öffentliche Güter unter Druck", Finanzmärkte und Globalisierung.

Genaueres zu Programm und Ablauf findet Ihr auf der Internet-Seite, die das Tagungsbüro des Kongresses inzwischen eingerichtet hat www.perspektivenkongress.de.