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rudolf steiner

ASSOZIATION UND WIRTSCHAFTSLEBEN

Schriftenreihe "Goldgruben"
Stellen aus dem Gesamtwerk Rudolf Steiners
4. Band

 


(Hier nur einige Auszüge, die vollständige Version dieser Stellensammlung finden Sie auf der CD-Rom Soziale Dreigliederung oder als Einzeldruck)


Rudolf Steiner zum Thema: Zins und alterndes Geld

Während Steiner einerseits Zinsen für berechtigt hält, setzt er sich andererseits für die Schaffung eines alternden Geldes ein. Diese Spannung halten die meisten Dreigliederer nicht aus. Entweder lehnen sie Zinsen ab und befürworten deswegen ein alterndes Geld. Oder sie halten wie Steiner Zinsen für berechtigt, verstehen dann aber nicht, warum es noch eines alternden Geldes bedarf. Will man Steiner verstehen, so muß man sich nicht nur daran erinnern, was er über das Geld sagt, sondern auch wie dieses mit dem Kapital, bzw. den Produktionsmitteln zusammenwirken soll.

Folgende Auszüge aus dem Gesamtwerk Rudolf Steiners geben ein differenziertes Bild seiner Ansichten über Zins und alterndes Geld.

Geld soll sich durch Staat wie Ware abnützen
Geld soll durch Gesetz nach einer Zeit wertlos werden
Absolute Währung durch Dreigliederung statt partiell durch Freigeld
Geld zur Realität führen, statt utopistisches Freigeld
Geldwert entgegen Gesell nicht über Menge zu regulieren
Plötzliche statt allmähliche Abnützung des Geldes
Staatlich verfügter Abzug des rechtmäßigen Zinses
Vermeidung des Wuchers durch Gesetz
Zins trennt, Assoziation verbindet
Nur Zins auf Zins nicht aber Zins selbst zu vermeiden
Zins als Ersatz für Gegenseitigkeit des Leihens

cd-rom
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