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Otto Schily

Als er noch bei den Grünen war, hat sich Otto Schily für eine soziale Dreigliederung ausgesprochen. Das war wohl ein Mißverständnis. Wenn Otto Schily nun als sozialdemokratischer Bundesinnenminister von den Ausländern verlangt, daß sie sich kulturell assimilieren, zeigt er, wie wenig er von dieser sozialen Dreigliederung verstanden hat. Die Bevorzugung einer bestimmten Kultur oder Sprache durch den Staat läßt sie nämlich nicht zu. Und gerade dadurch trägt eine soziale Dreigliederung zur Völkerverständigung bei.

Otto Schily hat das überkommene Staatsverständnis nicht überwinden können. Er setzt bedenkenlos auf kulturelle Zwangsmaßnahmen, um Menschen zu verdeutschen. Otto Schilys Kritik an den islamistischen Gottesstaat verliert durch diese Anmaßung an Glaubwürdigkeit und man kann sich fragen, ob er damit dem Terrorismus nicht noch mehr Nahrung gibt.

News und Kommentare

04.05.2005 - Otto Schily prangert Diskriminierung der Waldorfschulen an
18.01.2005 - Otto Schily schafft es auf Platz 2 beim Unwort des Jahres 2004
28.06.2002 - Acht Jahre danach: Otto Schily verlangt Assimilierung
24.04.2002 - Kleider machen Terroristen
30.01.2002 - Richterbund besorgt um Unabhängigkeit der Justiz
15.08.2001 - Zivilgesellschaft statt Kirchenasyl
03.08.2001 - Schily will mitprügeln - neue Berlin-Rom Achse
25.07.2001 - Festung Europa und Berliner Mauer
19.07.2001 - Tschechische Roma bleiben vogelfrei
25.03.2001 - Schengen oder der Tag der geschlossenen Tür
24.10.2000 - Otto Schily und die liberale Staatsauffassung
28.09.2000 - Europäischer Fonds für die Aufnahme von Fremden

Ergänzende Bibliographie

Die Bibliographie enthält keine Volltexte, sondern nur Quellenangaben und eine Kurzbeschreibung des Inhalts.

 Schily, Otto (1996) 
 Schily, Otto (1986) 

 

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