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Fairer Handel

Trocken und paradox und eigentlich trivial ausgesprochen: wenn ich heute ein Paar Stiefel fertig gebracht habe, so muß im sozialen Organismus dieses Paar Stiefel soviel wert sein, daß ich Güter dafür eintauschen kann, bis ich wieder ein solches Paar Stiefel fertig fabriziert haben werde, eingerechnet alles dasjenige, was für Arbeitslose, Kranke, Invalidität und so weiter zu leisten ist. Das ist die Urzelle des Wirtschaftslebens. Das kann auch tatsächlich dann erreicht werden, wenn das Wirtschaftsleben ganz losgelöst wird von den anderen beiden Gliedern des sozialen Lebens: vom selbständigen Geistesleben, vom selbständigen Rechtsleben.

Rudolf Steiner

Confédération Paysanne

Statt nur die eigenen Interessen im Auge zu haben, setzen sich die Mitglieder der französischen Confédération Paysanne für eine Landwirtschaftspolitik, die auch die Interessen der Bauern der Dritten Welt berücksichtigt. Sie lehnen daher die europäischen Exportsubventionen ab.

Die Grundsätze der bäuerlichen Landwirtschaft

Homepage: www.confederationpaysanne.fr

TransFair e.V.

TransFair ist ein Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt". Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die benachteiligten Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Devise lautet: Fairer Lohn statt milder Gaben.

TransFair e.V. in kurzen Stichworten
Erstmaliger Umsatzrückgang bei TransFair (05/2000)
TransFair steigert Gesamtumsatz - Rückgang beim Kaffee (06/1999)
Billiger Kaffee macht arm - Fairer Handel als Ausgleich (09/1998)
Weltgipfel des Fairen Kaffeehandels (06/1997)

Homepage: www.transfair.org

Forum Freie Sozialökonomie

Das Forum Freie Sozialökonomie setzt sich in der Schweiz für den Fairen Handel nicht nur mit der "Dritten Welt", sondern z.B. auch mit den europäischen Bauern. Nur mit einer solchen assoziativen Wirtschaft ist es ihnen möglich, aus der gegenwärtigen industriellen Landwirtschaft auszusteigen.

Homepage: www.sozialoekonomie.ch

Sekem

Sekem - eine Arbeitsgemeinschaft in Ägypten mit mehr als Tausend Menschen - hat es geschafft, die Wüste mittels biodynamischer Landwirtschaft in ein florierendes Gebiet zu verwandeln. Es wurde von vornherein auf den Fairen Handel mit Europa gesetzt, zunehmend mit verarbeiteten Produkten, insbesondere mit Ökokleidung zusammen mit Hess Natur.

Homepage: www.sekem.com

Faircard

Es soll mit der Faircard versucht werden, den Gewinn, welcher durch die Greencard auf Kosten der Entwicklungsländer gemacht wird, zum Teil wieder einzusammeln und in Bildungsprojekte in freier Trägerschaft dort zu investieren. Also sich gleichzeitig für eine solidare Weltwirtschaft und ein freies Bildungswesen einzusetzen. Faircard ist eine Initiative des Instituts für soziale Dreigliederung.

Greencards lassen Entwicklungsländer ausbluten ...
Greencard ist kontraproduktive Entwicklungspolitik
Wir brauchen Zuwanderung

Homepage: www.faircard.org

Arbeitsgemeinschaft anthroposophischer Buchhandlungen und Verlage

Versuch einer assoziativen Zusammenarbeit der - zumeist zu kleinen und daher existentiell bedrohten - anthroposophischen Buchhandlungen untereinander und darüber hinaus mit den entsprechenden Verlagen. Den Verlagen ist es zum Beispiel gelungen, all ihre Kataloge gemeinsam den Buchhandlungen zu schicken.

Homepage: www.chmoellmann.de/Links/AaBuV/aabuv.html

 fairpreise