Dieter Hundt
Als Vertreter des Arbeitgeberverbands setzt sich Dieter Hundt für weniger Staat ein. Wagt es jemand, die soziale Unverantwortung seiner Arbeitgeber anzuprangen, findet er es zum Kotzen. Irgendeine Spur der Selbstkritik wird man bei Dieter Hundt umsonst suchen, ganz zu schweigen von einer konstruktiven Problemlösung. Dies führt immer wieder zu mehr Staat, weil die Wirtschaft sich weigert, die Probleme zu lösen, die sie selber lösen könnte.
Am meisten Sinn macht die Forderung nach Entstaatlichung, wenn Dieter Hundt nicht über seine Arbeitgeber, sondern über das Bildungswesen redet, welches die Freiheit, die den Unternehmern gewährt wird, gut brauchen könnte. Allerdings widersteht Dieter Hundt nicht immer der Versuchung, den Lehrern zu sagen, wo es lang gehen sollte, womit er sie in ihrer schon zu starke Liebe für den Staat nur bestärkt. Sie fragen sich nämlich zu recht, ob die Wirtschaft nicht noch diktatorischer sein würde als heute die Kultusminister.
News und Kommentare
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22.06.2001 - Betriebsratsgesetz als ewiges Mißverständnis
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