Artikel & Essays

Die meisten Texte stammen von Autoren, die sich ausdrücklich mit dem Ansatz einer sozialen Dreigliederung auseinandersetzen und fragen, was daraus an Lösungsvorschlägen für heutige Probleme entwickelt werden kann. Wir nehmen aber auch Artikel und Aufsätze auf, die nur historisch relevant sind, oder vergriffen bzw. schwer zu finden sind oder uns von den Autoren selbst angeboten werden. Die Aufnahme in dieses Archiv stellt also an sich noch keine Empfehlung dar.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
01.12.2008

"Die Wirtschaftswissenschaften durchdringen unser gesellschaftliches Leben, indem auf ihren Forschungen und Überlegungen basierende Erkenntnisse über die Politik in gesetzliche Rahmenbedingungen gegossen werden, indem Handlungsempfehlungen in Unternehmen eingesetzt werden und indem Bilder, die die Wirtschaftswissenschaften produzieren, unser Weltbild prägen. Eines dieser Bilder ist das Konzept...   Weiterlesen

01.03.2008

Heilsam ist nur wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft, und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.Rudolf Steiner«Ein moralisch-hochstehendes, aber zu idealistisches und damit wirklichkeitsfernes Wunschbild» - so lautet nicht selten das Urteil von «Praktikern» über das Soziale Hauptgesetz. Im Gegensatz dazu möchte der folgende...   Weiterlesen

01.04.2007

Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen für alle gehört zu den einfachen Antworten, die keine Probleme lösen. Sie eignet sich höchstens dazu, von den eigentlichen sozialen Problemen abzulenken. Wenigstens so lange, bis sie umgesetzt wird. Spätestens dann würde sichtbar werden, was dem bedingungslosen Grundeinkommen fehlt - den Menschen in seiner Ganzheit ernstgenommen zu haben.  Weiterlesen

01.04.2007

Übersicht über die Kontroverse Bedingungsloses Grundeinkommen?zwischen Götz Werner, Sylvain Coiplet, Stephan Eisenhut, Ingo Hagel, Ulrich Piel, Thomas Brunner, Heidjer Reetz, Franz Ackermann und Marc Desaules Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden...   Weiterlesen

01.06.2005

Ich entdeckte gerade Deinen Aufsatz Soziale Dreigliederung - Hartz IV und seine Alternativen in Trigonal vom Juni 2005. Ein munterer, engagierter Text. Aber die Alternative kommt nicht so recht zum Vorschein. Ich meine auch, daß die zwei Sorten des "bedingungslosen Einkommens" nicht so gegenübergestellt werden sollten, wie...   Weiterlesen

01.05.2005

Eine Vokabel beherrscht die Debatte um Arbeitslosigkeit in Deutschland: "Hartz IV". Was bedeutet sie? Die Hartz Reformen I – IV sind benannt nach dem VW-Personalvorstand Peter Hartz, der im Auftrag der deutschen Bundesregierung Konzepte für Reformen am Arbeitsmarkt entwickelt hat. Diese Reformen sind Teil eines Gesamtkonzepts der gegenwärtigen Regierung, der "Agenda 2010", die bis zum Jahr...   Weiterlesen

01.02.2005

Ihren Beitrag "Hartz IV und seine Alternativen", (Quelle: Die Drei, 10/2004) den ich im Internet fand, lese ich nun schon zum wiederholten Male. Zum einen habe ich die "Kernpunkte" so gelesen wie Sie es beschreiben, zum anderen bin ich doch ein Befürworter einen bedingungslosen garantieren Grundeinkommens. Gerade das garantierte Grundeinkommen (GG) nimmt...   Weiterlesen

01.11.2004

Übersicht über die Kontroverse Bedingungsloses Grundeinkommen?zwischen Götz Werner, Sylvain Coiplet, Stephan Eisenhut, Ingo Hagel, Ulrich Piel, Thomas Brunner, Heidjer Reetz, Franz Ackermann und Marc Desaules Hartz IV, Grundeinkommen und Bewertung der menschlichen...   Weiterlesen

01.10.2004

Als Mittel gegen die Arbeitslosigkeit soll in Deutschland ab 2005 die staatliche Arbeitslosenhilfe auf Sozialhilfeniveau gesenkt und von Auflagen abhängig gemacht werden. Ist diese sogenannte Hartz IV Reform wirklich ohne Alternativen? So wie Politik bis heute gedacht wird, gibt es nämlich keine Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ohne massive Nebenwirkungen. Sollte die Reform wirklich greifen und zur Senkung der Arbeitslosigkeit führen, werden sich viele Menschen nach der Zeit zurücksehnen, wo ihr Arbeitsplatz zwar gefährdet war, sie aber von ihrem Lohn einigermassen leben konnten.  Weiterlesen

01.03.2004

Eine der vielen Schwierigkeiten, die sich bei der Lektüre von Steiners zentraler Schrift zur Neugestaltung der Wirtschaftswissenschaft, dem Nationalökonomischen Kurs, ergeben, ist das sogenannte Schneiderbeispiel zur Arbeitsteilung. Dabei liegt die Schwierigkeit hier noch nicht einmal so sehr im inhaltlichen Verständnis, als vielmehr in der radikalen Überspitzung...   Weiterlesen

01.01.1998

Zur Zeit suchen 150000 junge Menschen in Deutschland eine Arbeit. Die Arbeitslosigkeit überschreitet die 4-Millionen-Grenze. Die Krankenkassenkosten sind bis über die Grenze des Erträglichen für den Normalverbraucher gestiegen. Ein Zahnersatz kostet zur Zeit ca. DM 2000.-. Es ist abzusehen, daß die Kosten für das Kassenwesen vom einzelnen nicht mehr aufgebracht werden können....   Weiterlesen

01.03.1995

Als vor bald 5 Jahren, aus vielfältigen Gesprächen und Erfahrungen, das Initiativkonto in kleinst-möglicher "Besetzung" von Diana-Maria Sagvosdkina und Thomas Brunner begründet wurde, da war vor allem noch Ahnung, welcher Impuls nun langsam bewußter be- und ergriffen werden kann. Eine Erkenntnis stand uns damals allerdings schon deutlich vor Augen: daß eine der Hauptursachen...   Weiterlesen

01.10.1973

Soziale und antisoziale ImpulseDer ungelöste und scheinbar unlösbare Gegensatz von individueller Freiheit und sozialer Gemeinschaft ist die eigentliche Ursache der unzähligen Fragwürdigkeiten unseres heutigen gesellschaftlichen Daseins, ist das Zentralproblem unserer Zeit. Und doch wissen wir instinktiv: Die beiden Begriffe gehören zusammen; auf sozialem...   Weiterlesen

01.08.1960
Von:

Zu dem Thema einer Ablösung des Lohnverhaltnisses der Arbeitsleister durch ein freies, vertragliches Teilungsverhältnis mit den Arbeitsleitern möchte ich an einen Wortlaut Dr. Steiners erinnern, der zum Teil weniger bekannt sein dürfte . Als Konsequenz ergeben sich ganz neue Entlöhnungsbegriffe. In einer Diskussion mit Betriebsräten im Sommer 1919 wurde die Frage gestellt :...   Weiterlesen

01.01.1905

Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so größer, je weniger der einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heißt, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden. (Rudolf...   Weiterlesen