Artikel & Essays

Die meisten Texte stammen von Autoren, die sich ausdrücklich mit dem Ansatz einer sozialen Dreigliederung auseinandersetzen und fragen, was daraus an Lösungsvorschlägen für heutige Probleme entwickelt werden kann. Wir nehmen aber auch Artikel und Aufsätze auf, die nur historisch relevant sind, oder vergriffen bzw. schwer zu finden sind oder uns von den Autoren selbst angeboten werden. Die Aufnahme in dieses Archiv stellt also an sich noch keine Empfehlung dar.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
Rassismus

Wie kann der Einzelne auch seine geistige Identität in der Weltgemeinschaft finden, der er physisch bereits angehört? Was können Schule und Erziehung leisten, damit der Heranwachsende sich selbst nicht nur als Angehörigen einer Nation erlebt, sondern sich als Menschheitsrepräsentant fühlen und aus dieser globalen Perspektive heraus denken und handeln lernt?  Weiterlesen

01.04.2011

Die Trennung der Staatsform von der ethnischen und religiösen Verfasstheit seiner Bürger ist ein Kernanliegen des Dreigliederungsgedankens. Dies impliziert die Realität eines multiethnischen wie auch multireligiösen Staates. Wird eine Bevölkerungsgruppe nur aufgrund ihrer ethnischen Wurzeln oder religiösen Ausrichtung öffentlich, massiv und pauschal diffamierend abgewertet, zeigen diese Tendenzen...   Weiterlesen

01.10.2010

Obwohl das soziale Leben unleugbar das Produkt unserer Gefühle, Gedanken und Taten ist, stehen wir doch draußen. Undurchdringlich türmt sich vor uns das Chaos aus Wirtschaft, Staat und Kulturgespenstern auf. Rein affirmativ können wir zwar fassen: wir sind das selbst, die das da machen. Da wir unsere objektive Urheberschaft jedoch nicht auch bewusst mitvollziehen, vollzieht sich wie ein gewaltiges...   Weiterlesen

01.04.2008

Immer wieder wird Rudolf Steiner vorgeworfen, er habe sich mehrfach betont judenfeindlich geäußert und sei Antisemit gewesen. In der Folge wird Entsprechendes der gesamten Anthroposophie angelastet.Der Vorwurf bezieht sich insbesondere auf Äußerungen Steiners, die dieser in der Besprechung des Buches Homunkulus von Robert Hamerling getan hat. Die Besprechung erschien 1888 in der...   Weiterlesen

01.07.2006

Deutschland einig FußballlandNach der Niederlage der deutschen Fußballmannschaft gegen die italienische ließ sich die Besucherin einer Fan-Meile im ARD-Interview zu dem kuriosen Satz hinreißen: „Im Herzen sind wir Weltmeister, auch wenn wir es auf der Leinwand nicht geworden sind.“ Eine wahrhaft verkehrte Weltsicht tut sich hier auf, die symptomatisch ist für das „Fußballfieber“,...   Weiterlesen

01.07.2003

Originaltexte aus der Rudolf Steiner-GesamtausgabeAktualisiert: 19.07.2003Vorbemerkung: Eigentlich widerspricht es dem Wissenschaftsverständnis der Anthroposophie, Zitate aus dem Gesamtwerk Steiners herauszulösen. Da dies aber exzessiv und einseitig von Autoren getan wird, die Steiner unterstellen, er sei Rassist oder Antisemit gewesen, werden hier Zitate aus dem Gesamtwerk veröffentlicht,...   Weiterlesen

01.04.2000

Zum ersten Mal wurde kürzlich durch eine von der Anthroposophischen Gesellschaft in den Niederlanden berufene Kommission das Gesamtwerk Steiners systematisch auf das Thema der »Rassen« hin untersucht. Ausgangspunkt dafür waren die auch in den Niederlanden aufgekommenen Rassismus-Verdächtigungen gegenüber Anthroposophie und Waldorfpädagogik. In einem Abschlussbericht...   Weiterlesen

01.08.1997

Zu den Kernpunkten der sozialen Dreigliederung gehört die Überwindung des Nationalismus. Erste Ansätze zu dieser Überwindung gibt es schon im Frühwerk Rudolf Steiners. Dort bleibt es aber meistens bei Andeutungen. Verständlich werden sie oft erst durch sein späteres Werk. Man kann sich fragen, warum Rudolf Steiner solange braucht, um seine Ideen auf den Punkt zu bringen. Liegt es nur an seiner eigenen Entwicklung oder auch an äußeren Umständen? Hier lohnt es sich einen Blick auf seine Biographie zu werfen.  Weiterlesen

01.01.1901

Quelle: Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus 1901, II. Jahrgang, Nr.52Zwei merkwürdige Bücher sind kurz hintereinander erschienen. Das erste hieß: « Gesetz Freiheit und Sittlichkeit des künstlerischen Schaffens ». Der Verfasser ist Lothar von Kunowski. Er hat der ersten jetzt eine zweite Schrift folgen...   Weiterlesen