Artikel & Essays

Die meisten Texte stammen von Autoren, die sich ausdrücklich mit dem Ansatz einer sozialen Dreigliederung auseinandersetzen und fragen, was daraus an Lösungsvorschlägen für heutige Probleme entwickelt werden kann. Wir nehmen aber auch Artikel und Aufsätze auf, die nur historisch relevant sind, oder vergriffen bzw. schwer zu finden sind oder uns von den Autoren selbst angeboten werden. Die Aufnahme in dieses Archiv stellt also an sich noch keine Empfehlung dar.

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01.03.2010

Öffentlicher Vortrag vom 04.03.10 im Sinnewerk, Berlin.Sehr verehrte Damen und Herren,Im vergangenen Jahr habe ich einen Kongress an der TU besucht, der hieß „McPlanet“. Das Motto lautete: „Game Over – Neustart!“ Gemeint war, dass unser Wirtschaftssystem mit der Finanzkrise an sein Ende gekommen sei, und wir nunmehr eine neue Ära einläuten könnten. Sie wissen...   Weiterlesen

01.02.2010

Vortrag am 3. Abend des Arbeitskreises Finanzkrise und soziale Dreigliederung (jeden 1. und 3. Montag im Monat, 19:15 Uhr, Sinnewerk gGmbH, Rigaer Str. 104, 10247 Berlin. Kontakt: Andreas Schurack, 030/27496797, oder Johannes Mosmann 030/26305202)I. Kredit und SicherheitLiebe Freunde, Bei unserem letzten Treffen haben wir gesehen, dass Kredit im volkswirtschaftlichen Prozess...   Weiterlesen

01.01.2010

Vortrag vom 5. Abend des Arbeitskreises Finanzkrise und soziale Dreigliederung (jeden 1. und 3. Montag im Monat, 19:15 Uhr, Sinnewerk gGmbH, Rigaer Str. 104, 10247 Berlin. Kontakt: Andreas Schurack, 030/27496797, oder Johannes Mosmann 030/26305202)Liegt der Hunger am Wetter?Äthiopien ist ein fruchtbares Land. In Deutschland denkt man, Äthiopien sei ein karges, vertrocknetes...   Weiterlesen

01.11.2009

Ibrahim Abouleish im Gespräch mit Johannes MosmannAm Abend des 10. Juni 2009 wurde ich Zeuge eines seltenen Schauspiels: Sichtbar vermögende Geschäftsleute teilten sich auf dem Luxus-Schiff MS-Paloma die reich gedeckten Tische mit sozialen Aktivisten diverser NGOs. Und während das Schiff lautlos über den Wannsee in die Abendämmerung glitt, lauschten wir gemeinsam den Ausführungen...   Weiterlesen

01.05.2009

Gedanken über unsere gesellschaftliche Verwirrung, die sich seit 2008 nahezu allen Menschen deutlich zeigt. Ausgehend von drei symptomatischen Sätzen, die in der Zeit von 1995 bis 2007 gesagt und geschrieben wurden, soll die Verwirrung dargestellt und ein Zugang zu ihrer Überwindung angedeutet werden.Wir können nicht davon leben, uns gegenseitig...   Weiterlesen

01.01.2009

Angestoßen durch das dritte sozialwissenschaftliche Forum in Berlin, möchte ich an dieser Stelle nochmal einen kleinen Nachtrag machen. Geseko v. Lüpke führt in seinem Buch »Zukunft entsteht aus Krise« Gespräche mit Nobelpreisträgern und alternativen Nobelpreisträgern, renommierten Natur- und Geisteswissenschaftlerinnen, Philosophen und Aktivistinnen aus fast allen Bereichen der Zivilgesellschaft....   Weiterlesen

01.01.2009

Ein Interview von Geseko v. Lüpke mit dem globalen Zukunftsforscher Jakob v. Uexküll[...] In mir hat sich langsam die Einsicht herausgeschält, dass wir eine Lobbyorganisation für die Interessen der Umwelt, der Zukunft und der dann lebenden Generationen brauchen. Wir sind zwar demokratisch vielfältig vertreten. Wir können als Bürger wählen, wir haben Organisationen, die uns als Verbraucher,...   Weiterlesen

01.12.2008

Was ist die Summe aus Äpfelchen und Birnchen?Die Ursache der Finanzkrise ist ein falscher Umgang mit den primären Tatsachen des Wirtschaftslebens. Dieser falsche Umgang verbirgt sich hinter Begriffen, die so fundamental sind, dass niemand auf die Idee käme, man könne auch sie bei der Suche nach dem „system-immanenten“ Fehler hinterfragen. Eigenkapital zum Beispiel. Das ist...   Weiterlesen

01.06.2008

Die Geschichte einer Enteignung und ihre Hintergründe Gedanken zur Tagung am 17.10.2008 in Berlin, erstmals erschienen in Jedermensch, Zeitung für Soziale Dreigliederung, neue Lebensformen und Umweltfragen, Ausgabe Sommer 2008 Was sind die Rechte einer Blumenverkäuferin Wert? 40 Jahre war der kleine Blumenladen...   Weiterlesen

01.03.2008

Heilsam ist nur wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft, und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.Rudolf Steiner«Ein moralisch-hochstehendes, aber zu idealistisches und damit wirklichkeitsfernes Wunschbild» - so lautet nicht selten das Urteil von «Praktikern» über das Soziale Hauptgesetz. Im Gegensatz dazu möchte der folgende...   Weiterlesen

01.02.2007

Vom Verstehen des Geldprozesses zur Erneuerung des GeisteslebensDie Gewinne im Geldgeschäft explodieren und das Kapital jagt wie ein wild gewordenes Tier um den Erdball. Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ist das Geld zur Ware und damit zu etwas Abstraktem geworden. Die Folge beschreibt Rudolf Steiner als eine "Auslöschung der konkreten...   Weiterlesen

01.03.2005

1. Einleitung  1. 1. Die Fragestellung: kultureller Raum oder politische Kraft?  1. 2. Die Begriffe: Kultur, Politik, Zivilgesellschaft und verschiedene Machttypen  1. 3. Das Vorgehen: Was ist das WSF?2. Der Entstehungskontext und die Entstehung des WSF  2.1. Das Entstehen einer globalen Zivilgesellschaft  2. 2. Besondere...   Weiterlesen

01.09.2004

Deutschland lebt in einer sozialen Unruhe. Unter den neuen Bedingungen einer liberalisierten, globalisierten Weltwirtschaft sei unser Sozialstaat "nicht mehr bezahlbar"; die traurige, aber bittere Wahrheit sei, dass Leistungen abgebaut werden müssten, um den Standort Deutschland wieder fit zu machen für den globalen Konkurrenzkampf. Das geschähe dann dadurch, dass beispielsweise die Lohnkosten...   Weiterlesen

01.04.2004

Neu am Präsidentschaftskanditaten der konservativen und liberalen Parteien ist, dass er als Symbol für die Globalisierung steht. Horst Köhler ist zuletzt Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) gewesen und ist als solcher bei globalisierungskritischen Bewegungen wie attac einschlägig bekannt. Ist seine Nominierung ein Schritt weiter in Richtung Wirtschaftsdiktatur? Oder hat Horst Köhler vielleicht doch von den Menschen gelernt, denen er als IWF-Chef in der ganzen Welt begegnet ist?  Weiterlesen

01.03.2004

Ein begriffliches Instrumentarium zur Analyse der Weltwirtschaft, das zwar 85 Jahre alt ist, aber immer noch relativ unbekannt, ist die so genannte "Dreigliederung des sozialen Organismus" von Rudolf Steiner. (Etliche attac-Teilnehmer gehen ausgesprochen oder unausgesprochen von diesem Ansatz aus). Hier können nur einzelne, für die Globalisierung relevante Aspekte angeführt werden.Laut...   Weiterlesen

01.09.2003

Nachdem es 1999 in Seattle der Zivilgesellschaft gelungen ist, ein Treffen der Welthandelsorganisation zum Scheitern zu bringen, arbeitet Nicanor Perlas in seinem Buch «Die Globalisierung gestalten - Zivilgesellschaft, Kulturkraft und Dreigliederung» aus, unter welchen Bedingungen die Zivilgesellschaft weiterhin Erfolg haben kann.  Weiterlesen

01.09.2003

In Cancún hat Anfang September die 5. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation - kurz WTO - getagt. Es gab keine Einigung, außer darüber, dass man sich uneinig ist. Das ist eigentlich ein Fortschritt.  Weiterlesen

01.07.2003

Beispiel Kaffee – schwarzes Gold für die Konzerne, schwarzer Tod für die BäuerinnenWas des einen Genußmittel, ist des anderen Lebensunterhalt – oder auch nicht. Am Beispiel des Kaffee kann schlaglichtartig deutlich werden, wie der Welthandel sich gestaltet und was er konkret für die in ihn eingebundenen Menschen bedeutet.[1]Wenn man im...   Weiterlesen

01.01.2003

In Seinem Buch: »Die Alternative, Wege und Weltbild des Alternativen Nobelpreises« führt Geseko von Lüpke, anhand ganz konkreter Initiativen und Aktivitäten einzelner Menschen, einerseits den ganzen Wahnsinn unserer Weltentwicklung aber andererseits das immer wieder mutige aufbrechen eines mechanistischen Systems durch die Menschlichkeit, deutlich vor Augen. Mit seiner Beschreibung des gegenwärtigen...   Weiterlesen

01.08.2002

Die Zivilgesellschaft (01) erwies sich mit der "Schlacht von Seattle", den Aktionen, die 1999 zum Scheitern eines Gipfels der Welthandelsorganisation WTO führten, als dritte globale Kraft. Von diesem Zeitpunkt an nahm sie neben Unternehmen und Regierungen (02) ihren Platz als eine der globalen Schlüsselinstitutionen ein, die heute...   Weiterlesen

01.03.2002
Von:

Aus den Prinzipien des Weltsozialforum www.forumsocialmundial.org.br1. Punkt (von 15 Punkten): Das Weltsozialforum ist ein offener Raum des Zusammentreffens für die Vertiefung von Überlegungen, für die demokratische Diskussion von Ideen, das Formulieren von Vorschlägen, dem freien Austausch von Erfahrungen und...   Weiterlesen

01.03.2002

Siehe:www.sozialimpulse.de/Texte_html/PortoAlegre.htm   Weiterlesen

01.06.2001

Zivilgesellschaftliche Alternativen zum Dienstleistungsabkommen der Welthandelsorganisation WTO 1 Kennen Sie GATS? - Eine Umfrage würde bei über 99% der befragten Bürger sicher nur ein Kopfschütteln hervorrufen: "Nie gehört". Und doch handelt es sich bei GATS um etwas, das tief eingreifen wird in unser aller Leben, viel tiefer als die Ereignisse auf...   Weiterlesen

01.03.2000

Vorwort des Autors - Kurz vor dem Ende des 20. Jahrhunderts wurden Millionen von Menschen auf der ganzen Welt Zeugen des plötzlichen Auftretens einer dritten globalen Kraft auf der Bühne der Weltgeschichte. Diese dritte Kraft hinderte die WTO Minister aus 135 Ländern daran, einen neuen Konsens zu schaffen, der das Tempo fragwürdiger Formen der Globalisierung in der Welt beschleunigt hätte. Diese dritte Kraft ist die globale Zivilgesellschaft, das zentrale Thema dieses Buches.  Weiterlesen

01.03.2000

Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker zur deutschen Ausgabe - Dass sich ein philippinischer Wortführer von Bürgerbewegungen für die Dreigliederung interessiert ist erstaunlich genug. Dass er dies in einem Buch über die große Herausforderung der Globalisierung tut, macht jeden Leser doppelt gespannt.  Weiterlesen

01.03.2000

Die Zivilgesellschaft und die Dreigliederung des nationalen und globalen sozialen Raumes - Leseprobe aus Die Globalisierung gestalten: Zivilgesellschaft, Kulturkraft und Dreigliederung In Kapitel 3 haben wir gesehen, wie die starke Aktivität der globalen Zivilgesellschaft eine bedeutende und mächtige Rolle für die gesamte Richtung der Menschheitsentwicklung spielen wird. Und wir zeigten, dass sich...   Weiterlesen

01.03.2000

Einleitung - Gerade zum richtigen Zeitpunkt! Gerade in dem Augenblick, als die zerstörerische, totalitäre und alles verzehrende Gewalt der elitären Globalisierung unaufhaltbar schien, gerade jetzt, als die unheilige Allianz der Staats- und Wirtschaftsbereiche, die keiner zur Rechenschaft ziehen kann, endgültig etabliert schien, gerade, als es unmöglich erschien, eine gerechte, freie, auf Mitgefühl gebaute, wohlhabende und Nachhaltigkeit achtende Welt zu schaffen, als weitreichender Zynismus und wachsende Depression um sich griffen, gerade als ... so könnte man fortfahren. Gerade zu jenem Zeitpunkt machte sich eine mächtige globale soziale Kraft geltend.  Weiterlesen

01.03.2000

Die kulturelle Natur der Zivilgesellschaft - Am 25. April 1999 befiel die Kommunistische Partei Chinas eine außergewöhnliche Angst. Mehr als 10.000 Anhänger des spirituellen Gurus, Li Hongzhi, auch Meister Li genannt, versammelten sich ruhig und friedfertig in den Büros der Kommunistischen Partei in Zhongnanhai. Die kommunistische Führung Chinas geriet in Panik. Man erinnerte sich sofort an die friedliche Studentenrevolte in Tiananmem 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Zemin und andere Parteiführer befürchten, dass Falun Gong die geistige Leere füllen und dadurch dramatische Veränderungen in China herbeiführen wird.  Weiterlesen

01.03.2000

Die Zivilgesellschaft als globale Ausgleichskraft - Foreign Affairs veröffentlichte einen ungewöhnlichen Artikel «Power Shift». Die Autorin, Jessica T. Matthews, ein führendes, ranghöheres Mitglied des CFR bot eine unerwartete Einschätzung über das Ende des Kalten Krieges an. Matthews argumentierte, dass das Auftauchen der Zivilgesellschaft gegenüber dem Staat und der Wirtschaft einer der wichtigsten Machtwechsel in der Welt war, der seit dem Fall der Berliner Mauer stattgefunden hat.  Weiterlesen

01.03.2000

Ein Vorschlag für diejenigen, die keine Zeit haben, das ganze Buch zu lesen. Die Einleitung ist wichtig, da es eine Art «orientierender Zusammenfassung» der wichtigsten Punkte des Buches ist. Behauptungen, die dort übertrieben erscheinen können, sind tatsächlich durch weitere Ausführungen in den entsprechenden Abschnitten des Buches gestützt. Nach der Einleitung kann man direkt zu Kapitel 5 gehen: «Die kulturelle Natur der Zivilgesellschaft». Kapitel 5 zusammen mit Kapitel 8 bilden in vieler Hinsicht das Herz des Buches. Der Rest kann dann studiert werden, wie es die Zeit erlaubt. Wer sich nicht bewusst ist, warum Zivilgesellschaft momentan so umfassend und global thematisiert wird, dem wird Kapitel 3 empfohlen, welches detailliert die Notwendigkeit der Zivilgesellschaft als globaler Kraft beschreibt.  Weiterlesen