Artikel & Essays

Die meisten Texte stammen von Autoren, die sich ausdrücklich mit dem Ansatz einer sozialen Dreigliederung auseinandersetzen und fragen, was daraus an Lösungsvorschlägen für heutige Probleme entwickelt werden kann. Wir nehmen aber auch Artikel und Aufsätze auf, die nur historisch relevant sind, oder vergriffen bzw. schwer zu finden sind oder uns von den Autoren selbst angeboten werden. Die Aufnahme in dieses Archiv stellt also an sich noch keine Empfehlung dar.

Ansicht Thema Autor/in Jahr
Eisenhut, Stephan
01.07.2016

Wie Schenkungen fruchtbar werden können - Geld richtig zu verschenken ist eine ungeheuer anspruchsvolle Aufgabe. Der vorliegende Beitrag zum neunten Vortrag des »Nationalökonomischen Kurses« untersucht die geistig-seelischen Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen, wenn Schenkungen auch tatsächlich zu den »allerproduktivsten Kapitalumlagerungen« im volkswirtschaftlichen Prozess werden sollen.  Weiterlesen

01.07.2015

Das Geld verliert seinen realen Wert, wenn es dem Geldkreislauf entzogen wird. In dieser Betrachtung zum 8. Vortrag des Nationalökonomischen Kurses arbeitet Stephan Eisenhut die Folgen für das Wirtschaftsleben heraus, wenn die Bewegung des Geldes unterbrochen wird.  Weiterlesen

01.04.2015

Stephan Eisenhut zeigt in diesem Beitrag, der den elften Vortrag des Nationalökonomischen Kurses zum Ausgangspunkt nimmt, wie durch den einseitigen Blick auf den quantitativen Geldkreislauf nur an die Niedergangskräfte des sozialen Lebens angeknüpft werden kann. Die Aufbaukräfte ergeben sich erst beim ergänzenden Blick auf den qualitativen Geldkreislauf.  Weiterlesen

01.10.2014

Die Landwirtschaft hat eine qualitative Sonderstellung im Wirtschaftsleben. Sie behält als »Urproduktion« auch unter arbeitsteiligen Bedingungen die Qualität einer Naturalwirtschaft. Wenn diese Tatsache nicht bei der Preisbildung berücksichtigt wird, kommt es zu Verzerrungen mit massiven Auswirkungen auf die natürliche Lebensgrundlage des Menschen.  Weiterlesen

01.05.2014

Im äußeren Leben stoßen die Menschen mit ihren Interessen oft aneinander. Dabei setzt sich auch im heutigen demokratischen Rechtsstaat zumeist der Stärkere gegen den Schwächeren durch. Stephan Eisenhut zeigt in seiner Betrachtung zum siebten Vortrag des Nationalökonomischen Kurses von Rudolf Steiner, wie dies eine Folge davon ist, dass ein egoistisches Geistesleben sich des staatlichen Machtmonopols bemächtigen konnte, um das Recht nach seinen Interessen zu gestalten.  Weiterlesen

03.03.2014

Rudolf Steiner über Arbeiterrräte und Sozialisierung im Sinne der Dreigliederung des sozialen Organismus - Nach dem Ersten Weltkrieg entstand in Deutschland kurzzeitig eine basisdemokratische Rätebewegung, die von bürgerlicher Seite stark bekämpft wurde, auf die Rudolf Steiner aber im Rahmen seines damaligen politischen Engagements erstaunlich positiv zuging. Stephan Eisenhut untersucht anhand eines neu erschienenen Bandes in der Gesamtausgabe, welche Rolle Arbeiter- und Betriebsräte spielen könnten, wobei auch grundsätzliche Schwachpunkte unserer gegenwärtigen Demokratie zur Sprache kommen.  Weiterlesen

01.11.2013

«Die Sehnsucht nach «sozialer Gerechtigkeit» wächst in vielen Menschen in dem Maße, wie die Ungleichverteilungen der finanziellen und materiellen Mittel in der menschlichen Gesellschaft zunehmen. Doch was ist eigentlich die geeignete Instanz, vor der die Frage dieser Form der Gerechtigkeit entschieden werden kann? Für die meisten Menschen ist dies der Staat. Entsprechend wird immer dann, wenn...   Weiterlesen

01.06.2013

«Der Euro ist ein politisches Projekt, das maßgeblich vom Geist der katholischen Soziallehre inspiriert wurde. 14 Jahre nach seiner Einführung ist das Jammern groß. Denn die sozialen Verhältnisse in der EU werden als ungerechter erlebt als jemals zuvor. Dabei steht gerade die Frage nach der Gerechtigkeit im Zentrum der katholischen Soziallehre. Der Nationalökonomische Kurs läuft ebenfalls...   Weiterlesen

01.02.2013

«Die christlichen Konfessionen haben auch im säkularisierten Europa auf die Ausbildung der sozialen Struktur einen wesentlich größeren Einfluss, als gemeinhin angenommen wird. Der Autor deckt deren Rolle bei der Schaffung der Europäischen Währungsunion auf und zeigt dann, wie die Idee des wirtschaftlichen Interessenausgleichs durch falsche Wirtschaftsstrukturen korrumpiert wird. Da der Ursprung...   Weiterlesen

01.10.2012

«Die Überwindung der Erwerbsarbeit ist ein ziemlich sperriges Problem, das uns mit dem menschlichen Egoismus konfrontiert. Der Autor beleuchtet es in diesem Beitrag vom Gesichtspunkt der Führungsfrage. Führung wird da eine praktische Fähigkeit, wo der Mensch sein Denken so verwandelt, dass in ihm der Geist leben kann. Ein »geistloses« Denken kann nur zum Einsatz von Machtmitteln führen,...   Weiterlesen

01.06.2012

«Ausgehend von der gegenwärtig herrschenden «Arbeitsteilung» zwischen Ost und West bzw. Nord und Süd untersucht Stephan Eisenhut die geschichtliche Entwicklung der Arbeiterfrage im Verhältnis zum sich entwickelnden Rechtsempfinden, das Gemeinschaft konstituiert. Während die katholische Soziallehre sich im Hinblick auf die Gegenwartsprobleme unmittelbar an den Gedanken der alten Geistesgrößen...   Weiterlesen

01.04.2012

«Die Leiharbeit, die zu Recht als moderne Form der Sklaverei empfunden wird, deckt das prinzipielle Problem der modernen Erwerbsarbeit auf: dass die menschliche Arbeitskraft zur Ware gemacht wird. Dennoch muss in einer arbeitsteiligen Wirtschaft die Arbeit aus den Bereichen abgezogen werden, in denen zu viel produziert wird, um sie in die Bereiche umzulenken, die zu wenig produzieren. Doch dieses...   Weiterlesen

01.01.2012

»Der Finanzsektor«, schrieb treffend der amerikanische Wirtschaftsprofessor Michael Hudson in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, ist »zu einer neuen Form der Kriegsführung angetreten – scheinbar weniger blutig, aber mit den gleichen Zielen wie bei den Wikingereinfällen vor mehr als tausend Jahren und beim Vorgehen der europäischen Kolonialmächte, die sich Land und Bodenschätze,...   Weiterlesen

01.11.2011

«Nach den Krawallen in Großbritannien im August sagte der britische Premier David Cameron, dass Teile der britischen Gesellschaft nicht nur kaputt, sondern ganz eindeutig krank seien. Die Ursachen dieser Krankheit glaubt er in einer »Kultur der Faulheit, der Verantwortungslosigkeit und des Egoismus« sowie in »purer Kriminalität« und »verqueren moralischen Normen« der Randalier zu erkennen...   Weiterlesen

01.11.2011

Mittlerweile fragen sich wohl zunehmend mehr europäische Bürger, was in Europa und der sogenannten Eurozone eigentlich los ist. Wer ist eigentlich verantwortlich für das, was sich da, scheinbar ohne unser aller Zutun, gerade ereignet? Doch kaum jemand, der nicht mindestens über ein volkswirtschaftliches Studium (und das Studium von Rudolf Steiners Nationalökonomischem Kurs)...   Weiterlesen

01.10.2011

«Die gegenwärtige globale Wirtschaftskrise ist eine Krise des organisierenden Geistes. Die Fähigkeit des Menschen, wirtschaftliche Abläufe zu organisieren, hat auf der einen Seite zu einer enormen Kapitalbildung geführt. Doch erweist sich dieser organisierende Geist auf der anderen Seite als vollkommen unfähig, diese Kapitalbildung so zu bewältigen, dass sie in den Dienst der Menschen gestellt...   Weiterlesen

01.06.2011

Erstmals erschienen in Die Drei, Ausgabe 2011/6. Eine vollständige PDF-Version des Artikels ist hier abrufbar.Die GLS Treuhand - eine Pionierin in Sachen Schenken und Stiften, aus der die GLS-Bank hervorgegangen ist - feiert ihr fünfzigjähriges Jubiläum. Zu diesem...   Weiterlesen

01.06.2010

Der Begriff des Sozialismus wird in der Regel mit dem politischen Staat in Verbindung gebracht. Der vorliegende Artikel zeigt anhand der Organisation der Arbeit, dass der Sozialismus dem Wirtschaftsleben inhärent ist. Der staatliche Sozialismus ist lediglich eine Folge dessen, dass das Wirtschaftsleben seinen eigenen Bedingungen nicht gerecht wird. Das aber hat mit dem Zentraldogma der herrschenden...   Weiterlesen

01.12.2009

Die Geldschöpfung gehört zu den wesentlichen Aufgaben des modernen Banksystems. Die Ausübung dieser Aufgabe verlangt eine große Verantwortlichkeit, der dieses System gegenwärtig nicht gerecht werden kann. Das Bankenwesen wird vielmehr als ein von der Realwirtschaft abgelöster Kropf erlebt. Die Geldmengensteuerung könnte das maßgebliche Koordinationsinstrument des Wirtschaftslebens werden,...   Weiterlesen

01.11.2009

Die Finanzkrise, die gegenwärtig die Gemüter beschäftigt, hat eigentlich eine ganz banale Ursache: Es wurden einfach zu viele Kredite vergeben. Genau genommen wurden zu viele Kredite an Einzelpersonen und Institutionen vergeben, die entweder überhaupt nicht daran dachten oder auch überhaupt nicht in der Lage waren, diese Kredite in Zukunft zu tilgen. Diese Kredite waren aber erstaunlicherweise...   Weiterlesen

01.04.2007

Übersicht über die Kontroverse Bedingungsloses Grundeinkommen?zwischen Götz Werner, Sylvain Coiplet, Stephan Eisenhut, Ingo Hagel, Ulrich Piel, Thomas Brunner, Heidjer Reetz, Franz Ackermann und Marc Desaules Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden...   Weiterlesen

01.02.2007

Vom Verstehen des Geldprozesses zur Erneuerung des GeisteslebensDie Gewinne im Geldgeschäft explodieren und das Kapital jagt wie ein wild gewordenes Tier um den Erdball. Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ist das Geld zur Ware und damit zu etwas Abstraktem geworden. Die Folge beschreibt Rudolf Steiner als eine "Auslöschung der konkreten...   Weiterlesen

01.03.2006

Die materialistische Kapitalauffassung bei Karl Marx und in der neoliberalen Wirtschaftskultur der Gegenwart im Vergleich mit der postmaterialistischen Kapitaltheorie Rudolf SteinersDie Kapitaltheorie Karl Marx versteht sich selbst als „materialistisch“. Im Gegensatz zu anderen materialistischen Wirtschaftstheorien zeichnet sich diese jedoch dadurch aus, dass Marx sie aus einem...   Weiterlesen

01.11.2004

Übersicht über die Kontroverse Bedingungsloses Grundeinkommen?zwischen Götz Werner, Sylvain Coiplet, Stephan Eisenhut, Ingo Hagel, Ulrich Piel, Thomas Brunner, Heidjer Reetz, Franz Ackermann und Marc Desaules Hartz IV, Grundeinkommen und Bewertung der menschlichen...   Weiterlesen

01.07.2003

Die Konsumenten, die Politik und die WirtschaftWir leben in einer Krisenzeit. Die Arbeitslosigkeit steigt, die Umsätze brechen ein. Selbst die Banken straucheln und entlassen Topmitarbeiter. Die Gürtel müssen enger geschnallt werden. Da ist man froh, wenn man beim Einkauf ein "Schnäppchen", ergattern kann. Die Discounter offerieren Angebote nahezu unter Einstandspreisen. Der Anteil,...   Weiterlesen

01.07.2003

In seiner Idee der "Dreigliederung des sozialen Organismus" hat Rudolf Steiner schon 1919 versucht, auf die Bedeutung des Geisteslebens für die Gesundung des sozialen Lebens aufmerksam zu machen. Leider werden seine Gedanken heute, wenn überhaupt, nur als Schlagworte aufgegriffen. Die wenigsten Menschen sind sich im Klaren, das Begriffe wie "Geistesleben" oder "Wirtschaftsleben" bei Rudolf Steiner...   Weiterlesen

01.10.2000

Etwa ein Jahr, nachdem Rudolf Steiner sich mit seinen Memoranden an Regierungsvertreter von Österreich und Deutschland gewendet hatte, um erstmalig für die Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus einzutreten, findet sich in einem Berliner Mitgliedervortrag folgende merkwürdige Stelle:"Es glauben die Menschen schon etwas Bedeutsames zu haben, wenn...   Weiterlesen